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WLAN: Mikrowelle kann Störquelle sein

27.06.2018 | 09:07 Uhr |

Eigentlich sind Sie mit dem Tempo in Ihrem WLAN zufrieden. Nur hin und wieder verringert sich die Übertragungsrate für kurze Zeit deutlich. Wahrscheinlich reduzieren bestimmte Störsignale das WLAN-Tempo, die allerdings nur kurzfristig auftreten. Ein möglicher Verdächtiger ist dabei der Mikrowellenherd.

Die meisten Modelle arbeiten heute mit einer Frequenz von 2,455 GHz, also im gleichen Bereich, den auch die meisten WLANs verwenden. Die Fritzbox erkennt diese Störung und reduziert die Kanalbandbreite automatisch von 40 auf 20 MHz. Messprogramme beispielsweise auf einem Windows-PC zeigen in diesem Fall eine verringerte Datenrate an. Die Fritzbox vermerkt die Änderung in ihrem Ereignisprotokoll unter „System –› Ereignisse“ mit der Meldung „WLAN: Eine Mikrowelle wurde erkannt, für 300 MBit/s optimierte Funkkanäle vorübergehend deaktiviert (2,4 GHz).“ Laut AVM ist die Nutzdatenrate in dieser Zeit allerdings sogar höher, da sich Übertragungswiederholungen verringern.

Da eine Mikrowelle meist nur wenige Minuten in Betrieb ist, schaltet die Fritzbox automatisch wieder auf die 40-MHz-Bandbreite um, sobald die Störung beseitigt ist. Ein entsprechender Scan der Umgebung erfolgt einmal pro Stunde oder zwei Minuten, nachdem sich das letzte WLAN-Gerät vom Netz abgemeldet hat. Damit es nicht zu Beeinträchtigungen kommt, empfiehlt es sich, Ihre WLAN-Geräte und die Fritzbox mit mehreren Metern Entfernung zur Mikrowelle zu platzieren.

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