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Netzwerkdrosselung in Windows deaktivieren

31.10.2019 | 09:00 Uhr | Roland Freist

Windows versucht bei der Verwaltung des Netzwerkverkehrs nicht zu viel Ressourcen zu beanspruchen. So beheben Sie das Throttling.

Die Übertragung von Daten übers Netzwerk belastet die CPU. Allerdings sorgt Windows dafür, dass andere laufende Prozesse auch bei großen Downloads und hohen Übertragungsgeschwindigkeiten nicht beeinträchtigt werden beziehungsweise langsamer laufen. So kann es auf diese Weise vorkommen, dass Netzwerkübertragungen langsamer laufen als sie es eigentlich müssten.

Wenn Sie jedoch beispielsweise große Downloads auf einem eigenen PC ausführen, können Sie diesen so einstellen, dass das Netzwerk immer Vorrang gegenüber anderen Prozessen hat. Dazu müssen Sie eine Veränderung an der Registrierdatenbank vornehmen: Tippen Sie regedit in das Eingabefeld der Taskleiste und öffnen Sie den Registrierungseditor. Klicken Sie sich durch zum Ordner HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\Current-Version\Multimedia\SystemProfile. Klicken Sie dort doppelt auf den Eintrag „NetworkThrottlingIndex“. Falls er noch nicht vorhanden ist, müssen Sie anlegen: Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die rechte Fensterhälfte, gehen Sie auf „Neu –› DWORD-Wert (32-Bit)“ und geben Sie dem Wert eben den Namen „NetworkThrottlingIndex“ (Throttling heißt auf Deutsch Drosselung). Öffnen Sie den Eintrag, tragen Sie als Wert „ffffffff“ ein und bestätigen Sie mit „OK“. Damit lösen Sie die Netzwerkbremse, was allerdings auf älteren, schwächer bestückten Rechnern dazu führen kann, dass andere Anwendungen bei großen Datenübertragungen deutlich langsamer laufen.

Tipp: Netzwerk-Probleme systematisch lösen

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