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Windows kann heimlich Mikrofon belauschen

28.06.2017 | 15:01 Uhr |

Der in Windows 7 und 8 integrierte Soundrecorder kann von Hackern als Spionagewerkzeug missbraucht werden.

Microsoft bietet seit Windows 7 einen Audiorecorder in seinem Betriebssystem an, der Sprache und Geräusche per Mikro aufzeichnet. Die praktische Funktion lässt sich aber auch von Hackern missbrauchen. Eine simple Befehlseingabe startet soundrecorder.exe unbemerkt im Hintergrund und belauscht den Nutzer. Über den Autostart könnte die Aufnahme sogar direkt nach dem Einschalten beginnen. Unter Windows 10 greift dieser Tricks ins Leere, da Microsoft dort die entsprechende Exe-Datei nicht mitliefert.

Erkennbar ist das Aufzeichnen des Audiorecorders nur durch ein Mikrofon-Symbol in der Taskleiste. Wird der Infobereich jedoch nur minimiert dargestellt, kann das Icon auch fehlen. Wird die Lauschaktion über den Autostart durchgeführt, sorgt jeder Neustart für ein Überschreiben der alten Aufnahme. Dennoch sollten Nutzer ihren Rechner entsprechend im Auge behalten.

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