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Windows-Bluescreen „Critical Process died“ - was Sie nun tut können

30.01.2017 | 09:35 Uhr |

Die Fehlermeldung des Bluescreens „Critical Process died“ kann viele Ursachen haben. So machen Sie sich auf die Suche nach der Ursache.

Seit Sie Ihren PC mit Windows 10 ausgestattet haben, stürzt das System häufiger mit einem Bluescreen ab. Als Fehlermeldung gibt er aus: „Critical Process died“. Dass ein kritischer Fehler Windows zum Absturz gebracht hat, hilft Ihnen allerdings bei der Fehlersuche nicht weiter: Es bedeutet, dass das Betriebssystem erkannt hat, dass eine wichtige Systemdatei unaufgefordert verändert wurde. Die Ursache kann dabei von einem Hardwareproblem wie fehlerhaftem Arbeitsspeicher oder einer beschädigten Festplatte über einen Virenbefall bis hin zu den üblichen Verdächtigen wie schlampig programmierte Software und Treiber reichen.

Windows 10: Saubere Neuinstallation - so geht´s

Zunächst sollten Sie die Systemdateien überprüfen und von Windows reparieren lassen – das erledigt das Tool System File Checker (SFC), das Sie über die Eingabeaufforderung starten. Rufen Sie sie mit Admin-Rechten auf und tippen Sie folgenden Befehl ein:

sfc /scannow

Falls Windows den Scan nicht durchführen kann, versuchen Sie das Tool im abgesicherten Modus erneut aufzurufen. Hat SFC eine erfolgreiche Reparatur durchgeführt, starten Sie Windows neu. Anschließend sollten Sie ein Backup durchführen oder zumindest einen Systemwiederherstellungspunkt setzen. Starten Sie außerdem einen vollständigen Virenscan des Systems, um eine Infektion per Malware als Fehlerursache auszuschließen.

So kommen Sie dem Bluescreen auf die Spur

Wie bei jedem Bluescreen sollten Sie außerdem prüfen, ob es ein Bios-Update für Ihr System gibt, sowie Treiber aktualisieren – vor allem für Geräte, die Sie erst kürzlich installiert haben. Viele Notebooks bieten außerdem ein Diagnose-Tool für Hardware, mit der Sie sicherstellen können, dass alle Komponenten ordnungsgemäß funktionieren. Zusätzlich lohnt ein Blick in den Geräte-Manager, ob Komponenten dort mit einem Ausrufezeichen versehen sind, was auf ein Treiberproblem hindeutet.
Auch in diesem Fall hilft ein Treiber-Update. Gleiches gilt für Software, die Sie neu installiert haben, kurz bevor der Fehler zum ersten Mal aufgetreten ist: Spielen Sie auch hier eine aktualisierte Version ein, oder deinstallieren Sie das Programm, falls es kein Update gibt.

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