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Windows 10: Speicherbereinigung aktivieren

28.01.2019 | 13:32 Uhr | Roland Freist

Windows hat die Angewohnheit, temporäre Dateien bis in alle Ewigkeit auf der Festplatte liegen zu lassen, obwohl sie normalerweise nicht mehr benötigt werden und nur Platz wegnehmen. Das ist natürlich auch ein Sicherheits-Feature und soll verhindern, dass das System ohne Ihre Erlaubnis Daten löscht.

Doch falls Sie sich sicher sind, dass Sie diese Dateien nicht mehr brauchen, können Sie sie über eine Funktion namens Storage Sense automatisch aufräumen lassen.

Rufen Sie dazu über das Startmenü die „Einstellungen“ auf und klicken Sie auf „System –› Speicher“. Stellen Sie nun zunächst den Schalter unter „Speicheroptimierung“ auf „Ein“, und klicken Sie anschließend auf den Link „Automatische Freigabe von Speicherplatz ändern“. Im nächsten Fenster können Sie nun zunächst über das Dropdown-Menü einstellen, wie oft die Optimierung ausgeführt werden soll. Die Voreinstellung „Windows entscheidet“ ist allerdings in den meisten Fällen die beste, da das Betriebssystem auf diese Weise den Speicherplatz überwacht und von sich aus eingreift, wenn er knapp zu werden droht.

In Windows 10 gibt es eine Speicheroptimierung, die auf Wunsch in regelmäßigen Abständen nicht mehr benötigte Dateien selbstständig löscht.
Vergrößern In Windows 10 gibt es eine Speicheroptimierung, die auf Wunsch in regelmäßigen Abständen nicht mehr benötigte Dateien selbstständig löscht.

Interessanter sind die Optionen unter „Temporäre Dateien“. In der Voreinstellung sucht und löscht Windows damit nicht mehr benötigte temporäre Dateien von der Festplatte. Hinzu kommt ein Drop-down-Menü, über das Sie auswählen können, wie oft diese Files anschließend auch aus dem Papierkorb genommen und endgültig gelöscht werden sollen. Werfen Sie nach dem Aktivieren der Speicheroptimierung von Zeit zu Zeit einen Blick in den Papierkorb und sehen Sie nach, wie viele Files mit der Endung .tmp dort auflaufen. Danach entscheiden Sie, wie oft die automatische Löschaktion durchgeführt werden soll.

Sinnvoll ist auch die Option zum Löschen der Dateien aus dem Ordner „Downloads“. Denn hier sammeln sich oft sehr umfangreiche Installationspakete an, die Sie tatsächlich nur einmal benötigen. Stellen Sie an dieser Stelle eine Frist von 14 oder 30 Tagen ein. Ganz unten finden Sie in diesem Fenster noch den Button „Jetzt bereinigen“, mit dem Sie die gewählten Löschaktionen jederzeit manuell anstoßen können.

Tipp: Clevere Festplatten-Tools für alle Fälle

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