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Windows 10: Sicher genug für die NSA

13.02.2017 | 14:06 Uhr |

Windows-10- und Surface-Hardware wurde von der NSA in die Liste der sicheren Geräte für den Regierungseinsatz aufgenommen.

Surface- und Windows-10 Geräte sind laut dem US-Geheimdienst sicher genug für den Regierungseinsatz. Die NSA hat unter anderem das Surface Pro 3, das Surface Pro 4 und das Surface Book in ihre Commercial Solutions for Classified Programs (CsfC) Liste aufgenommen. In dieser Liste finden sich Geräte, die nach Ansicht des US-Geheimdienstes sicher genug für den klassifizierten Einsatz, beispielsweise bei Behörden, sind. Windows 8 hatte ebenfalls bereits eine entsprechende Freigabe von der NSA erhalten. Auf der Liste finden sich auch Produkte von Apple, wie etwa iPhone 6 oder iPad Air, oder Samsungs Galaxy S7.

Um in die CsfC-Liste aufgenommen werden, können sich sowohl Hard- als auch Software-Hersteller mit ihren Produkten bewerben. Für eine Aufnahme müssen bestimmte Sicherheitsvoraussetzungen erfüllt sein. So müssen Hersteller beispielsweise schnell auf Sicherheitslücken reagieren und diese zeitnah mit einem Update schließen. Microsofts Surface-Modelle sind aktuell die einzigen Windows-10-Geräte auf der CsfC-Liste.

Microsoft ist auch auf der diesjährigen RSA Conference vertreten. Im Moscone Center in San Francisco stellen Unternehmen noch bis zum 17. Februar 2017 ihre Innovationen zum Thema Sicherheit vor. Im Rahmen der Keynotes sprechen unter anderem Experten von IBM und Google. Microsoft will bei der Konferenz unter anderem Erweiterungen für den Windows Defender, Windows Hello und Windows Analytics präsentieren.

Mit dem Surface Enterprise Management Mode (SEMM) arbeitet Microsoft zudem an einer neuen Sicherheitsstufe für Surface-Produkte in Unternehmen. Über diesen neuen Modus können Administratoren Hardware modifizieren, übernehmen oder Sperren. Eine genaue Kontrolle der Zugriffsmöglichkeiten ist ebenfalls möglich.

Mit dem Surface Pro 4 will Microsoft einmal mehr das Notebook als bestes mobiles Arbeitsgerät ablösen und verbessert seine Tablet-Laptop-Kombi an einigen Stellen. Mit größerem Bildschirm, geringerem Gewicht, höherer Leistung und dem Surface Dock für mehr Anschlüsse soll das Surface Pro 4 arbeitstauglicher denn je sein. Wie gewohnt gibt's einen Eingabestift und eine Ansteck-Tastatur als Zubehör. Wie das Surface Pro 4 in unserem Test abschneidet, erfahren Sie in diesem Video.

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