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Windows 10: Neue Funktion InPrivate Desktop gesichtet

09.08.2018 | 13:26 Uhr |

Windows 10 erhält mit InPrivate Desktop sinnvolle Neuerung im Bereich Sicherheit. Aber leider nicht alle Windows- 10-Versionen.

Microsoft plant mit dem Windows-10-Frühlings-Update 2019 die Einführung einer neuen Sicherheitsfunktion, die den Namen "InPrivate Desktop for Windows" trägt. Sie kann bereits von einigen Windows Insidern vorab getestet werden. Der Name erinnert an den InPrivate-Surfmodus des Micosoft-Browsers Edge. Bisher ist die neue Funktion aber offenbar nur für Windows 10 Enterprise geplant. Dabei wäre InPrivate Desktop sicherlich für viele Endanwender interessant.

Der Beschreibung von Microsoft zufolge, wird mit InPrivate Desktop auf dem Rechner per Mausklick eine virtuelle Windows-10-Maschine gestartet, in der neue Anwendungen und Apps in einer abgesicherten Umgebung ausprobiert werden können. Die virtuelle Maschine setzt sich nach jedem Schließen zurück. Nutzer haben so die Möglichkeit, potentiell gefährliche Anwendungen laufen zu lassen, ohne dabei eine Kompromittierung des physischen Windows-10-Rechners befürchten zu müssen.

Laut Microsoft sei InPrivate Desktop eine Art "Wegwerf"-Sandbox für Sicherheit, die auf einer schnellen virtuellen Maschine basiere. Dem Beschreibungstext ist außerdem zu entnehmen, dass der BIOS des Host-Rechners Hypervisor unterstützen muss. Zu den weiteren Systemvoraussetzungen zählen mindestens 4 Gigabyte Arbeitsspeicher, 5 Gigabyte Festplattenspeicher und ein Prozessor mit mindestens zwei Kernen. Ausgewählte Insider können InPrivate Desktop in der Vorabversion über den Microsoft Store herunterladen, installieren und testen.

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