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Windows 10: Große Bugfix-Pakete für alle Versionen

13.02.2019 | 10:46 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Microsoft liefert zum Patch-Day wieder neue Sammel-Updates aus. Diesmal für alle Windows-10-Versionen. Das steckt drin...

Zum Patch-Day im Februar 2019 hat Microsoft über 77 Schwachstellen in seinen Produkten behoben. Zeitgleich sind auch neue kumulative Updates für Windows 10 erschienen. Und dieses Mal gibt es Sammelupdates für alle Windows-10-Versionen, zurück bis hin zur allerersten Windows-10-Fassung Windows 10 Version 1511.

Wie üblich enthalten die kumulativen Updates auch alle bisher veröffentlichten Updates für die jeweilige Windows 10-Version. Beim Download über Windows Update werden aber nur die bisher nicht installierten Bugfixes heruntergeladen und installiert. Wer die kompletten Updates möchte, der findet sie im Microsoft Update-Katalog über die jeweilige KB-Nummer (Knowledge Base) des Updates.

Laut den Veröffentlichungsnotizen enthalten die Updates ausschließlich Bugfixes und - wie sie Microsoft bezeichnet - Qualitätsverbesserungen. Dazu später. Zunächst einmal: Diese Updates sind für die Windows-10-Versionen verfügbar:

  • KB4487018 für Windows 10 Juli 2015: Build 10240.18094 auf 10240.18132

  • KB4487026 für Windows 10 Version 1607 (Anniversary Update): Build 14393.2759 -> 14393.2791

  • KB4487020 für Windows 10 Version 1703 (Creators Update): Build 15063.1596 -> 15063.1631

  • KB4486996 für Windows 10 Version 1709 (Fall Creators Update): Build 16299.936 -> 16299.967

  • KB4487017 für Windows 10 Version 1803 (April 2018 Update): Build 17134.556 -> 17134.590

  • KB4487044 für Windows 10 Version 1809 (Oktober 2018 Update): Build 17763.292 -> 17763.316)

In Windows 10 Version 1803, der am verbreitetsten Windows-10-Version gibt, es eine handvoll Bugfixes. Die gelten auch bei den anderen Windows-10-Versionen.

Zunächst einmal erhalten alle Windows-10-Version ein Update des Windows-Update-Prozesses. Damit wird dessen Verlässlichlichkeit gesteigert, wie es seitens Microsoft heißt.

So wird ein Fehler im Sicherheitsmodus LmCompatbilityLevel beseitigt. Hinzu kommt ein Bugfix für das Problem, dass sich in Edge bestimmte Websites unter Umständen nicht per IP aufrufen ließen. Bei allen Windows-10-Versionen fügen die Entwickler die Top-Level-Domain-Unterstützung mit HTTP Strict Transport Security (HSTS) Preload.

Ein weiterer Bugfix betrifft Probleme beim Öffnen von Microsoft Jet Datenbanken mit Dateien im Microsoft Access 97 Dateiformat. Das Problem trat laut Microsoft auf, wenn eine Zeile mehr als 32 Zeichen enthielt.

Schließich gibt es auch noch diverse Sicherheitsupdates für von Wndows 10 genutzt Komponenten, wie etwa Microsoft Scripting Engine, Internet Explorer, Windows App Platform and Frameworks, Windows Graphics, Windows Input and Composition, Microsoft Edge, Microsoft Scripting Engine, Windows Storage and Filesystems, Windows Server und Microsoft JET Database Engine.

Bei Windows 10 Version 1809, also der neuesten Windows-10-Version, die nach und nach an mehr Windows 10 Nutzer ausgeliefert wird, kommt noch ein Sicherhietsupdate bei der Microoft Hololens-Unterstützung hinzu.

  

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