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Windows 10 Entry und vier weitere Varianten geplant

05.02.2018 | 09:35 Uhr |

Fünf neue Varianten von Windows 10 soll Microsoft planen. Und Windows 10 S ist tot und wird ersetzt durch...

Die Veröffentlichung von Windows 10 Redstone 4 steht im Frühjahr an und das Update könnte den Namen „Windows 10 Spring Creators Update“ tragen, wie auf Twitter seit dem Wochenende spekuliert wird. Darüber hinaus will Microsoft seinen Partnern künftig fünf neue Windows-10-Varianten anbieten, wie der Microsoft-Kenner Paul Thurrott in Erfahrung gebracht hat.

Diese neuen, sogenannten SKUs (Stock Keep Units) von Windows 10 Home sollen es offenbar den Hardware-Partnern erlauben, günstiger ihre Geräte mit Windows-10-Versionen auszustatten. Daher gelten auch je nach Variante unterschiedliche Hardware-Voraussetzungen, die ein Gerät erfüllen muss.

Konkret sollen die an dem 2. April verfügbaren Varianten die folgenden Namen tragen (in Klammern die Lizenzkosten): Windows 10 Entry (25 US-Dollar), Windows 10 Value (45 US-Dollar), Windows 10 Core (65,45 US-Dollar), Windows 10 Core+ (86,66 US-Dollar) und Windows 10 Advanced (101 US-Dollar). Wobei die Preise für große und wichtige Abnehmer sicherlich noch mal geringer ausfallen dürften.

Hardware-Hersteller dürfen Windows 10 Entry beispielsweise auf Geräten einsetzen, die von einem Intel Atom, Celeron oder Pentium angetrieben werden. Sie müssen 4 GB oder weniger Arbeitsspeicher und eine 32 GB oder kleinere SSD besitzen. Die Bildschirm-Größe ist limitiert auf 14,1 Zoll (oder kleiner) bei Notebooks, 11,6 Zoll (oder kleiner) bei Tablets und mindestens 17,1 Zoll bei All-In-One-Geräten. Bei Windows 10 Value gelten fast dieselben Einschränkungen, allerdings sind hier auch größere SSDs (bis zu 64 GB) oder auch bis zu 500 GB große Festplatten erlaubt.

Windows 10 Core+ und Windows 10 Advanced sind für aktuell ausgestattete Rechner und Geräte gedacht. Bei Windows 10 Core+ können das Geräte mit aktuellen High-End-CPUs und mehr als 8 Gigabyte RAM und über 2 Terabyte große Festplatten sein. Bei Windows 10 Advanced sind auch aktuelle Core-i9-CPUs, Core-i7-CPUs (mit mehr als 6 Kernen), AMD-Threadripper-CPUs oder vergleichbar starke Prozessoren erlaubt. Außerdem dürfen die Monitore die 4K-Auflösung (oder höher) unterstützen.

Windows 10 Core positioniert sich zwischen Windows 10 Value und Windows 10 Core+ und ist damit für entsprechende Geräte gedacht, die über den Anforderungen von Value und unter denen von Core+ liegen.

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Windows 10 S ist tot – lang lebe der S Mode

Laut den Informationen von Paul Thurrott ist außerdem Windows 10 S tot und soll damit auch den Hardware-Partnern nicht mehr direkt angeboten werden. Stattdessen besitzen die Windows-10-Varianten mit den günstigsten Lizenzkosten den sogenannten „S mode“. Ist dieser aktiviert, dann laufen nur UWP-Anwendungen aus dem Microsoft Store.

Alle bisherigen Nutzer von Windows 10 S sollen für 49 US-Dollar auf Windows 10 Pro wechseln können. Es wird also keine dauerhafte Upgrade-Möglichkeit geben.

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