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Windows 10 April Update: Download-Speed für Updates optimieren

16.06.2018 | 09:09 Uhr |

Mit Windows 10 April 2018 Update können Sie noch genauer entscheiden, wie schnell Updates heruntergeladen werden. So geht´s.

Windows-10-Nutzer erhalten mit dem April 2018 Update (also ab Windows 10 Version 1803) auch neue Einstellungsmöglichkeiten, mit denen sie die Übertragungsgeschwindigkeit von Updates besser steuern können. In früheren Windows-10-Versionen gab es einen Teil dieser Einstellungen bereits, allerdings hatte man darauf nur Zugriff über die Gruppenrichtlinien. Der eher umständliche Weg entfällt ab Windows 10 Version 1803. Man muss allerdings wissen, wo man diese neue Einstellungsmöglichkeiten findet.

Lesetipp: Alle Infos zu Windows 10 April 2018 Update

Und so geht´s:

  • Rufen Sie die Windows-10-Einstellungen auf, indem Sie beispielsweise die Windows-Taste + I drücken.

  • Klicken Sie auf den Eintrag „Update und Sicherheit“

  • Klicken Sie links auf „Windows Update“ und dann im Hauptbereich auf „Erweiterte Optionen“

  • Im Fenster „Erweiterte Optionen“ klicken Sie nun auf „Übermittlungsoptimierung“

  • Und im Fenster „Übermittlungsoptimierung“ schließlich erneut auf „Erweiterte Optionen“

Zum Vergleich: Diese Einstellungsmöglichkeiten gab es vor Windows 10 Version 1803

Download-Einstellungen für Windows Update vor Windows 10 Version 1803
Vergrößern Download-Einstellungen für Windows Update vor Windows 10 Version 1803

Und diese Einstellungsmöglichkeiten haben Sie nun ab Windows 10 Version 1803

Download-Einstellungen ab Windows Update vor Windows 10 Version 1803
Vergrößern Download-Einstellungen ab Windows Update vor Windows 10 Version 1803

Wichtigste Änderung: Sie können nun auch über die entsprechenden Regler die Bandbreite beim Herunterladen von Updates im Vordergrund einschränken. Standardmäßig werden hier 90 Prozent der verfügbaren Bandbreite für Update-Downloads verwendet. Sollten Sie allerdings die Bandbreite für andere Zwecke dringender benötigen, dann können Sie den Regler nach links schieben und die für Updates zur Verfügung stehende Bandbreite somit verringern. Die Einstellung wird aber erst aktiv, wenn Sie zusätzlich noch einen Haken setzen. Bei der Gelegenheit können Sie dann auch gleich noch die Bandbreite festlegen, die im Hintergrund für Up- und Downloads für Updates verwendet werden darf.

Wie viele Daten über Windows Update auf Ihren PC gelangt sind, können Sie ebenfalls jederzeit kontrollieren. Dafür bietet Windows 10 den Aktivitätsmonitor für Windows Update. Der entsprechende Eintrag hierfür findet sich im Einstellungen-Fenster „Übermittlungsoptimierung“ ganz unten. Die Übersicht verrät, wie viele Update-Daten direkt über Microsoft-Server auf Ihren Rechner gelangt sind und wie viele Daten ihren Weg über den Austausch mit anderen Windows-10-PC-Rechnern im Netzwerk gefunden haben. Hinzu kommt die Angabe für die durchschnittliche Download-Geschwindigkeit.

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