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Aus „Redstone 6“ wird die Build „19H1“

15.02.2019 | 10:35 Uhr |

Der Codename des kommenden Frühlings-Updates lautet nicht etwa Redstone 6, sondern 19H1: Die Abkürzung steht für das erste Halbjahr 2019. Wir verraten Ihnen, welche Neuerungen die nächste Aktualisierung im Frühjahr mit sich bringt.

Auch wenn Sie Windows 10 mit dem Oktober-Update gerade erst aktualisiert haben, möchten Sie sicher wissen, was Microsoft in der Zukunft plant. Wir haben einen Blick auf die neuesten verfügbaren Insider-Previews von Windows 10 im Rahmen des Fast-Rings geworfen und verraten Ihnen, worauf Sie sich freuen können. Nicht vergessen: Wie bei den Windows Sets ausgeführt, ist es jedoch nicht auszuschließen, dass Microsoft sich urplötzlich entscheidet, fest eingeplante und von den Anwendern der Vorabversionen äußerst positiv bewertete Funktionen doch noch aus dem endgültigen Update zu entfernen. Ach ja: Trotz der Namensänderung bleibt Microsoft dem bewährten Release-Zyklus treu. Neue Versionen werden also auch zukünftig im Frühling und Herbst an den Start gehen.

Lesetipp: Der erste Start mit dem neuen Oktober-Update

Dynamischer Anmeldebildschirm, Startmenü und Suchfunktion

Der bereits länger angekündigte „Blur-Effekt“, der dem Anmeldescreen von Windows einen dynamischen Touch verpassen soll, ist jetzt in den aktuellen Insider-Previews enthalten. Des Weiteren wurde dem Log-in-Bildschirm noch der neue Acrylic-Look aus dem Fluent-Design-System hinzugefügt, dem Design-Baukasten also, auf den nach und nach alle Windows-10-Apps umgestellt werden. Bei Acrylic handelt es sich um eine Pinsel-Art, die über die existierende Oberfläche eine durchsichtige Textur legt. Weitere Details zu Acrylic und zu den Hell- und Dunkelvarianten finden Sie bei Microsoft . Die durchsichtige Textur der Oberfläche, so erklärt es Microsoft, soll dem Anwender dabei helfen, sich auf den Prozess des Einloggens in das System zu konzentrieren, indem die „benutzbaren Kontrollfelder in der visuellen Hierarchie hervorgehoben“ werden. Das hört sich zwar etwas verschroben an, sieht in der Praxis aber gut aus.

Im Startmenü müssen Sie zukünftig nicht mehr auf das ganz oben platzierte Symbol mit den drei Linien („Navigation öffnen“) klicken, um die linke Spalte dahingehend zu vergrößern, dass die Symbolbeschriftungen zu sehen sind. Es genügt, den Mauszeiger einige Sekunden lang über einem der Icons zu positionieren, um die Seitenleiste auszuklappen. Bewegen Sie den Mauszeiger weg, wird die Seitenleiste wieder minimiert. Leider funktioniert dies noch nicht in anderen Dialogen. Möchten Sie zum Beispiel im Dialog „Windows-Sicherheit“ einen Blick auf die Icon-Beschriftungen werfen, dann müssen Sie nach wie vor auf „Navigation öffnen“ klicken.

Bald können Sie diejenigen Ordner, die bei der Suche einbezogen werden sollen, festlegen.
Vergrößern Bald können Sie diejenigen Ordner, die bei der Suche einbezogen werden sollen, festlegen.

Auf den komplett neu gestalteten Suchdialog sind wir auf Seite 6 bereits detailliert eingegangen. Damit wissen Sie auch, dass Sie mithilfe eines Mausklicks auf das Icon mit den drei Punkten die „Indizierungsoptionen“ aufrufen. In diesem Dialog, welcher noch im alten Systemsteuerungsdesign gehalten ist, wählen Sie einfach die Orte aus, die in den Suchindex aufgenommen werden sollen. Zukünftig steht Ihnen bei der Suche nach lokal gespeicherten Inhalten jedoch eine zweite Option zur Auswahl. So können Sie über „Einstellungen –› Cortana –› Windows durchsuchen“ nicht nur auswählen, ob die Suchfunktion lediglich Ihre Bibliotheken und den Desktop oder das gesamte System durchsuchen soll. An dieser Stelle legen Sie darüber hinaus fest, welche Ordner bei der Suche grundsätzlich ignoriert werden sollen.

Tipp: So verwenden Sie die Windows-Timeline

Weniger vorinstallierte Apps, besserer Task-Manager

Um die IP-Adresse des LAN- beziehungsweise WLAN-Adapters zu ändern, müssen Sie zukünftig nicht mehr den Umweg über die Systemsteuerung nehmen.
Vergrößern Um die IP-Adresse des LAN- beziehungsweise WLAN-Adapters zu ändern, müssen Sie zukünftig nicht mehr den Umweg über die Systemsteuerung nehmen.

Viele Anwender finden, dass in Windows 10 manche sinnlose App vorinstalliert ist, zum Beispiel Mixed Reality Viewer, Filme & TV oder Groove-Musik. Das Problem ist, dass sie sich nicht deinstallieren lassen, zumindest nicht mit Bordmitteln. Aktuell lassen sich lediglich eine Handvoll Apps entfernen, darunter Print 3D, Skype und Wetter. Das Deinstallieren kann per Rechtsklick auf die entsprechende Kachel oder mittels „Einstellungen –› Apps –› Apps & Features“ und die Auswahl der App erfolgen. Das nächste Versions-Upgrade erweitert diese Liste, sodass sich neben den erwähnten Apps auch Kalender und Mail, Rechner, Paint 3D und sogar Xbox löschen lassen. Microsoft Edge und die Store-App werden aber bleiben.

Im neuen Herbst-Update können Sie im Task-Manager bereits über „Mehr Details“ einen Blick auf den aktuellen Stromverbrauch einer App oder Systemkomponente werfen. Darüber hinaus informiert Sie die Spalte „Stromverbrauch (Trend)“ über das prognostizierte Langzeitverhalten. Zukünftig kommt die Auslastung der Grafikkarte(n) hinzu. Konkret wird die neue Spalte „GPU-Modul“ anzeigen, welcher Kern der Grafikkarte von einer App oder einem Windows-Prozess beansprucht wird. Interessant ist dies besonders bei ressourcenhungrigen PC-Games oder Videoschnittprogrammen.

Auch interessant: Datenschutz in der neuen Windows-Version

Zahlreiche weitere neue Funktionen sind geplant

Microsoft gestattet zukünftig die Deinstallation von zahlreichen Standard-Apps, darunter auch Xbox.
Vergrößern Microsoft gestattet zukünftig die Deinstallation von zahlreichen Standard-Apps, darunter auch Xbox.

Aktuell sind bei der „Problembehandlung“ in der Rubrik „Update und Sicherheit“ der Einstellungen-App zahlreiche Hilfestellungen für typische Probleme untergebracht. Zur Auswahl stehen Ihnen unter anderem „Internetverbindungen“, „Netzwerkadapter“ sowie „Videowiedergabe“. Basierend auf dem Anwender-Feedback wird Microsoft diesen Bereich um die „Empfohlene Problembehandlung“ erweitern. Wenn Sie diese Funktion einschalten, versucht Windows 10, Probleme zu erkennen und automatisch die passende Problembehandlung zu starten. Und im Abschnitt „Speicher“ („Einstellungen –› System“ ist unter „Weitere Speichereinstellungen“ der Eintrag „Laufwerke optimieren“ hinzugekommen; bislang haben Sie die Funktion über das Kontextmenü eines Laufwerks erreicht.

Benutzen Sie Windows 10 auf einem 2-in-1-Gerät, werden Sie die von Smartphones und Tablets bekannte Rotationssperre zu schätzen wissen. Sie finden diese Funktion über „Einstellungen –› System“ unter „Anzeige“.

Die IP-Adresse passen Sie in Windows 10 19H1 direkt über „Einstellungen –› Netzwerk und Internet“ und die Auswahl von „Ethernet“ (oder „WLAN“) an. Nach einem Klick auf „Bearbeiten“ haben Sie die Wahl zwischen „Automatisch (DHCP)“ und „Manuell“. Entscheiden Sie sich für die zweite Variante, können Sie nach der Auswahl des Protokolls („IPv4“ oder „IPv6“) nicht nur die IP-Adresse, sondern auch den bevorzugten und alternativen DNS-Server angeben. Apropos Internet: Bei einem Ausfall der Onlineverbindung informiert Sie nun ein neu gestaltetes Icon über das Problem.

Die Themen in Tech-up Weekly #143:

► AMD will mit Navi 10 Nvidias RTX-Reihe Konkurrenz machen
[Gerüchte, daher kein Link vorhanden]

► Intel stellt Sunny-Cove-CPUs und Gen-11-GPUs vor:
www.pcwelt.de/2396722

► Apple Pay in Deutschland gestartet:
www.macwelt.de/2168272

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