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Wie Sie das Web umweltfreundlich durchsuchen - Anzeige

12.09.2017 | 11:10 Uhr

Wer im Internet unterwegs ist, kann in Sekundenschnelle an jedem Ort der Welt sein. So spart man sich neben den Flugzeugkosten auch tonnenweise CO2. Was vielen Menschen jedoch nicht bewusst ist: Auch virtuelles Reisen kostet eine Menge Energie.

Zahlen belegen, dass weltweit zwei Prozent der klimaschädlichen Kohlendioxidemissionen auf die Informations- und Kommunikationsbranche sowie deren Dienstleistungen und Produkte entfallen. Das entspricht in etwa dem weltweiten Kohlendioxidausstoß des Flugverkehrs. Jeder einzelne Buchstabe, der von Millionen von Nutzern jeden Tag in eine Suchmaschine eingegeben wird, löst eine Kettenreaktion aus: Denn Websuchen bedingen nicht nur signifikanten Datenverkehr. Die Suche erzeugt für einen kurzen Moment auch eine erhebliche Rechenlast, wenn der zuständige Server den Index abruft, um dem Nutzer Ergebnisse in Echtzeit liefern zu können. Ein weiterer Vergleich: Bereits zwei Suchanfragen verursachen laut Harvard University einen Ausstoß von 15 Gramm Kohlendioxid. Was zuerst nicht nach besonders viel klingt, ist aber bereits die Energie, die man zur Zubereitung einer Tasse Wasser im Wasserkocher benötigt. „Websuchen verbrauchen weltweit enorme Ressourcen“, sagt Nico Bödeker, Deutschlandchef der europäischen Suchmaschine Qwant . „Deshalb sollten – und müssen wir sie nutzerfreundlich und gleichzeitig klimaneutral anbieten.“

Zwei Suchanfragen setzen 15 Gramm CO2 frei – so viel wie auch entsteht, wenn man mit einem Kocher Wasser für eine Tasse Tee siedet.
Vergrößern Zwei Suchanfragen setzen 15 Gramm CO2 frei – so viel wie auch entsteht, wenn man mit einem Kocher Wasser für eine Tasse Tee siedet.
© Qwant

Websuche ist ein Stromfresser
 
Die Infrastruktur, die heutige Webdienste antreibt, ist immens. Hinter den großen Suchmaschinen stecken gewaltige Rechenzentren, um jeweils die nötige Rechenleistung und Bandbreite liefern zu können. Derartige Server-Anlagen benötigen nicht nur für den Betrieb große Mengen an Strom. Auch zur Kühlung der Serverracks ist Energie notwendig: Gigantische Klimaanlagen ziehen die Abwärme der Rechner aus den Räumen. Denn Computer wandeln die gesamte Leistung aus der Steckdose in Wärme um. Diese konzentrierte Wärme würde den Raum und damit die Rechner ohne die notwendige starke Kühlung überhitzen lassen. Damit erreichen große Rechenzentren einen Stromverbrauch im Megawatt-Bereich, die größten gar über 100 Megawatt.  
 
CO2-neutral suchen – ohne Aufwand
 
Es gibt zwei Wege, wie Dienstleistungen „grün“ werden. Der erste Weg ist, den Umwelteinfluss ganz einfach zu kompensieren. Das funktioniert wie ein moderner Ablasshandel. Beispielsweise um eine Flugreise mit einer CO2-Abgabe zu neutralisieren. Grüne Suchmaschinen funktionieren nach dem gleichen Prinzip: Um Suchanfragen im Web klimaneutral zu machen, neutralisieren sie den Energieaufwand durch Ausgleichszahlungen wieder. Leider bleibt der tatsächliche Effekt weit hinter den Erwartungen zurück. Denn bei diesen Anbietern handelt es sich streng genommen nicht um echte Suchmaschinen, sondern um „grüne Masken“. Dahinter arbeiten tatsächlich die großen Suchmaschinenanbieter, von denen die Suchergebnisse stammen. Letztlich sind nur die Aktivitäten dieser Masken klimaneutral, die Energie, die bei der tatsächlichen Suche verbraucht wird, wird nicht berücksichtigt.
Eine neue Alternative geht einen wichtigen Schritt weiter, ohne dass Nutzer auf Komfort oder Qualität bei der Websuche verzichten müssen. Die Suchmaschine Qwant ist komplett eigenständig und kann so kontrollieren, dass alle Prozesse bei der CO2-Bilanz berücksichtigt werden. Die Server von Qwant werden zu großen Teilen mit Ökostrom betrieben und die übrigen CO2-Emissionen werden durch grüne Projekte kompensiert. Damit ist sichergestellt, dass alle Suchanfragen absolut klimaneutral beantwortet werden.  Im nächsten Jahr sollen dann alle Server zu 100% mit Ökostrom betrieben werden.
Hinzu kommt, dass Nutzer von Qwant ihre ökologische Websuche nicht mit den eigenen Daten bezahlen. Im Zentrum der Suchmaschine steht die Privatsphäre der Nutzer, denn Qwant sammelt keinerlei persönliche Daten. Jede Suche ist anonym, wer dahinter steht ist für das europäische Unternehmen uninteressant. Auf Profiling und personalisierte Anzeigen wird verzichtet.
 
Suchen für den guten Zweck
 
Darüber hinaus engagiert sich Qwant weit über die eigene grüne Stromversorgung und dem Schutz eines jeden Privatsphäre hinaus für gute Zwecke. Das Unternehmen ist Mitglied der 3Zero Global Alliance, die CO2-Ausstoß und Armut bekämpft und Partner der ACTED, die bei humanitären Krisen eingreift. Zusätzlich arbeitet Qwant mit weiteren wohltätigen Organisationen zusammen. So hat Qwant in Kooperation mit AkuoCoop , einer Plattform für grünes Crowdfunding, unlängst über 400.000 Euro für zwei Ökokraftwerke in Frankreich gesammelt. Ein neues Wasserkraftwerk in Chavort und ein weiteres Windkraftwerk in Croix-Benjamin sollen in Zukunft tausende Tonnen CO2 einsparen.
 
Wenn Sie Ihren ökologischen Fußabdruck auch in der virtuellen Welt so gering wie möglich halten wollen, ohne dabei auf Komfort und Qualität bei der Websuche zu verzichten, sollten Sie einmal die Suchmaschine Qwant probieren. Für dauerhaft klimaneutrale Websuche, ganz ohne Tracking, können Sie die Suchmaschine auch standardmäßig in Ihrem Browser hinterlegen .

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