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Whisply versendet Ihre Dateien sicher verschlüsselt über die Cloud

22.08.2017 | 09:22 Uhr |

Der Onlinedienst Whisply verschlüsselt Dateien für Sie und überträgt sie per Cloudspeicher an einen Empfänger. Eine Software müssen Sie dafür nicht installieren

Wenn Sie Dateien sicher verschlüsselt an eine andere Person versenden möchten, geht das mit dem Dienst Whisply sehr einfach. Whisply ist kostenlos, setzt jedoch voraus, dass Sie einen Cloudspeicher verwenden. Unterstützt werden die Clouddienste Dropbox , Google Drive und Onedrive .

Der Verschlüsselungsdienst läuft komplett im Browser. Weder Sie noch der Empfänger brauchen für die Übertragung eine Software zu installieren. Die Datei wird auf Ihrem PC mit dem Verschlüsselungsstandard ASE-256 verschlüsselt und danach auf Ihren Cloudspeicher hochgeladen. Anschließend sendet Whisply einen Download-Link zu der verschlüsselten Datei an den Empfänger. Des Weiteren bietet Whisply an, den Schlüssel, also das Kennwort zur verschlüsselten Datei, per Mail oder SMS an den Empfänger zu senden. Alternativ können Sie den Schlüssel natürlich auch per Telefon, persönlich oder auf anderem Wege an den Empfänger übergeben.

So bedienen Sie Whisply: Rufen Sie www.whisp.ly im Browser auf und ziehen Sie die zu versendende Datei mithilfe der Maus auf den Bereich „Datei hier ablegen“. Bei Bedarf können Sie vier weitere Dateien zur Sendung hinzufügen. Möchten Sie mehrere Dateien verschlüsselt versenden, packen Sie diese einfach in ein Zip-Archiv. Die Sendung darf bis zu 1 GB groß sein. Bei einer langsamen Upload-Geschwindigkeit kann es bei derart großen Dateien jedoch zu Verbindungsabbrüchen kommen.

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Nachdem Sie mindestens eine Datei auf den Dateibereich gezogen haben, verbinden Sie Whisply mit Ihrem Cloudprovider, indem Sie auf eine der drei Schaltflächen mit „Hochladen zu Dropbox“ et cetera klicken. Bei der ersten Benutzung öffnet sich nun ein Browser-Fenster, in dem Sie Whisply Zugriff auf Ihren Cloudspeicher erlauben.

Unter Umständen bekommen Sie im nächsten Schritt Werbung für die Pro-Version von Whisply angezeigt. Diese lässt sich mit „Fortsetzen“ ausschalten. Sodann stehen zwei Optionen für den Versand bereit: Sie können festlegen, wie lange sich die verschlüsselte Datei herunterladen lässt (zwischen einer Stunde und immer), und ob der Download nur einmal möglich sein soll. Im nachfolgenden Schritt geht es um den Schlüssel. Dieser kann automatisch mit der Datei übermittelt werden, als PIN oder als Passwort ausgegeben werden.

Anschließend müssen Sie eine PIN oder ein Passwort eingeben und wählen, auf welche Weise zum einen der Link zu der Datei und zum anderen das Passwort übermittelt werden soll. Sobald der Empfänger dann über beide Informationen verfügt, kann er die Dateien über den Link im Browser herunterladen und entschlüsseln.

Wichtig: Bei unserem Test hat das Versenden des Download-Links per Mail leider nicht geklappt. Kopieren Sie den Link deshalb einfach manuell über „In Zwischenablage kopieren“ in eine Mail.

Die kostenlose Version von Whisply können Sie zunächst für drei Sendevorgänge nutzen. Danach können Sie Whisply weiterhin gratis nutzen, wenn sie sich ein kostenloses Boxcryptor-Konto anlegen. Oder Sie machen das Upgrade auf den kostenpflichtigen Dienst Boxcryptor Pro (36 Euro pro Jahr, Komplettverschlüsselung für die Cloud). Sie können damit zum Beispiel die Gültigkeitsdauer der Links festlegen und bestimmen, dass der Download nur einmalig vorgenommen werden kann.

Whisply kann anhand eines Cookies erkennen, wie häufig Sie den Dienst bereits genutzt haben.

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