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WhatsApp verlangt in Zukunft Geld von Firmen

07.09.2017 | 14:56 Uhr |

Mit zwei neuen Apps will der beliebte Chat-Dienst WhatsApp endlich ein Modell finden, Geld zu verdienen. Dabei sollen große Firmen zahlen.

Die Übernahme des Messengerdienstes WhatsApp im Februar 2014 bescherte Facebook zwar eine riesige Nutzerschar, war jedoch auch mit gigantischen Kosten von 19 Milliarden US-Dollar verbunden. Seit der Abschaffung der jährlichen Abogebühr von einem US-Dollar im Jahr 2016 spielt WhatsApp kein Geld mehr ein. Mit zwei neuen Apps für Unternehmen soll der Dienst künftig wieder Einnahmen generieren. Dabei handelt es sich einmal um eine kostenlose Business-App, mit der kleine bis mittelgroße Firmen einfacher mit ihren Kunden kommunizieren können. Außerdem arbeitet WhatsApp an einer Software für große Unternehmen mit Kunden aus aller Welt.

Die zweite App zielt damit auf Fluggesellschaften, Banken oder Onlinehändler ab. Diese Großkunden sollen mit der Software beispielsweise Flugzeiten oder Lieferbestätigungen an ihre Kunden versenden können. Einen Partner konnte WhatsApp schon gewinnen: die niederländische Fluggesellschaft KLM. Im Gegensatz zur App für kleine Unternehmen, soll die Software für Großkunden nicht kostenlos angeboten werden. Wie hoch die Nutzungsgebühr für große Unternehmen ausfallen soll, bleibt vorerst offen. Kürzlich wurde eine offizielle Zertifizierung für Unternehmens-Accounts eingeführt. Dadurch sollen sich Nutzer sicher sein können, dass sie tatsächlich mit dem gewünschten Unternehmen kommunizieren.

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