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WhatsApp: Bug erlaubt Manipulation von Nachrichten

08.08.2018 | 15:35 Uhr |

Durch eine Sicherheitslücke lassen sich schon verschickte Nachrichten nachträglich verändern, auch in Gruppenchats.

Das Research Team von Check Point hat eine Sicherheitslücke in WhatsApp ausgemacht, mit der sich versendete Nachrichten verändern oder Gruppen manipulieren lassen. Die FakesApp getaufte Schwachstelle erlaubt die Veränderung einer bereits abgeschickten Antwort. So könnten dem Absender falsche Worte in den Mund gelegt werden. Auch in Gruppen lassen sich Antworten fälschen: Eine persönliche Nachricht in einem Gruppenchat wirkt dadurch wie eine Gruppennachricht an alle Mitglieder – sie ist jedoch nur für den einen Empfänger sichtbar. Eine Antwort auf die Nachricht wird hingegen wieder für alle Gruppenmitglieder sichtbar. Dies könnte peinliche Folgen haben.

Entdeckt wurde die Schwachstelle über die Browser-Schnittstelle WhatsApp Web. Dennoch seien alle 1,8 Milliarden WhatsApp-Nutzer weltweit betroffen. Nach Angaben von Check Point sei durch den Bug die Integrität einer jeden Nachricht gefährdet. Die Betreiber von WhatsApp müssten daher so schnell wie möglich für ein Update sorgen, um die Manipulation der Nachrichten zu unterbinden. Nutzern bleibt indes keine Möglichkeit, um die Sicherheitslücke in WhatsApp zu umgehen. Bis zur Behebung des Bugs könnten zudem Betrüger die Lücke ausnutzen, um sich Vorteile zu verschaffen.

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