2335931

Weißes Haus warnt mit Video vor brutalen Spielen

09.03.2018 | 15:59 Uhr |

Mit einem Zusammenschnitt besonders drastischer Szenen warnt die US-Regierung vor gewalthaltigen Videospielen.

Gewalt in PC- und Konsolenspielen sorgt schon seit Jahren für Diskussionen und Kritik. Das Weiße Haus will mit einem Videozusammenschnitt vor allzu brutalen Spielen warnen. Enthüllt wurde die unkommentierte Montage von US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen mit Vertretern der Videospielbranche. Konkret sind darin besonders gewalthaltige Gameplay-Szenen aus "Fallout 4", "Wolfenstein", "Dead by Daylight", "Sniper Elite" oder der US-Version von "Call of Duty: Modern Warfare" zu sehen. Darin können in einer Mission Zivilisten auf einem Flughafen getötet werden, hierzulande war dies nicht möglich.

Anlass für das Treffen von Trump mit der Videospielbranche war der Amoklauf in Florida. Der US-Präsident wollte mit Strauss Zelnick, CEO von Take-Two Interactive, oder der Präsidentin des Entertainment Software Rating Boards ESRB Patricia Vance über Gewalt in Spielen diskutieren. Der Branchenverband Entertainment Software Association hatte hingegen eine Studie im Gepäck, die den Zusammenhang von Gewalt in Videospielen und Gewalt in der echten Welt nicht herstellen konnte. Bei Spielern stößt das auf Youtube befindliche Video auf Kritik, viele fordern stattdessen schärfere Waffengesetze. Eine Zensur von Spielen sei nicht der richtige Weg, um Amokläufe in Zukunft zu verhindern.

Donald Trump: Video-Spiele und Filme für Schulmassaker mitverantwortlich

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
2335931