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Websites schürfen heimlich nach Kryptowährungen

09.10.2017 | 15:42 Uhr |

In populären Webseiten versteckte Skripte nutzen die Prozessorleistung der Besucher zum Schürfen nach Kryptowährungen.

Mitte September testete die bekannte Torrent-Website The Pirate Bay das Mining von Kryptowährungen über die CPU der Besucher . Laut BBC sind mittlerweile hunderte Websites auf diesen Zug aufgesprungen, um heimlich mit der Rechenleistung der Besucher nach der Kryptowährung Monero zu schürfen. Nach Ansicht der Sicherheitsforscher von Trend Micro wissen selbst die Betreiber der Webseiten oft nicht, dass auf ihren Servern derartige Skripte zum Einsatz kommen. Meist stammt die genutzte Software vom Anbieter Coin-Hive, der das Mining über Javascript ermöglicht. 

Für die Drahtzieher kann das heimliche Mining über den Browser der Nutzer sehr lukrativ sein, speziell wenn Hacker ihre Skripte auf sehr populären Websites verstecken können. Dann steht durch die Vielzahl an Besuchern eine gewaltige Menge an Rechenleistung zur Verfügung, die für das Schürfen nach Kryptowährungen genutzt werden kann. Der Anwender bekommt davon meist nichts mit. Erkennen lässt sich die heimliche Aktivität im Hintergrund oft nur an einer erhöhten CPU-Auslastung beim Besuch einer bestimmten Webseite. Forscher wollen daher an neuen Methoden arbeiten, um den Missbrauch durch entsprechende Skripte zu verhindern.

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