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Was tun, wenn das Video-Streaming per WLAN ruckelt?

30.04.2018 | 09:29 Uhr |

Sie haben Ihr NAS-System über einen WLAN-Adapter wie oben beschrieben ins Funknetz eingegliedert. Doch wenn Sie per Tablet oder Smartphone Videos vom Netzwerkspeicher abrufen, ruckelt die Wiedergabe sichtbar – aber nicht immer. Einige Videos lassen sich fehlerfrei abspielen. Was steckt dahinter?

Ob ein Film ohne Aussetzer übers WLAN läuft, hängt zum einen vom aktuellen Datendurchsatz der Funkverbindung zwischen NAS, Router und Streaming-Client ab. Außerdem spielt die Bitrate des Videos, das abgespielt werden soll, eine entscheidende Rolle. Liegt sie im Durchschnitt über der Datenrate des WLANs, leert sich der Pufferspeicher des Wiedergabegerätes, bevor neue Daten über die Funkstrecke ankommen. Die Folge: Der Videodatenstrom bricht ab, und der Film bleibt stehen.

Ist die Video-Bitrate hoch, die Bandbreite des WLAN aber niedrig, dann ruckelt die Wiedergabe. Besonders bei 4K-Filmen sollten Sie das NAS per LAN anbinden.
Vergrößern Ist die Video-Bitrate hoch, die Bandbreite des WLAN aber niedrig, dann ruckelt die Wiedergabe. Besonders bei 4K-Filmen sollten Sie das NAS per LAN anbinden.

Wie hoch die Bitrate einer Videodatei ist, die Sie auf dem NAS gespeichert haben, bekommen Sie bei einem Speichersystem von Synology über die App „Video Station“ heraus. Starten Sie die Anwendung per Doppelklick in der Menübersicht des NAS: Sie zeigt Ihnen nun die gespeicherten Videos mit einem Vorschaubild an.

Fahren Sie mit dem Mauszeiger über dieses Bild, klicken Sie auf die drei Punkte rechts unten und anschließend auf die Option „Videoinformationen anzeigen“. In der Zeile „Videobitrate“ finden Sie die Bitrate des Videos in Kilobit pro Sekunde.

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