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VW Touareg im Test: Doppel-Display, Wärme-Bild & Gestensteuerung für 107.000 €

21.12.2018 | 10:59 Uhr |

Der VW Touareg kommt mit einem 15-Zoll-Touchscreen (wie beim Tesla Model 3), einem zusätzlichen 12-Zoll-Display, einer Wärmebildkamera, Gestensteuerung und Google-Earth-Navigationskarte zum Kunden. Ein Test des Innovision Cockpit im 107.000-Euro-SUV mit V6. Update: Test-Video.

Doppel-Display: 15 Zoll und 12 Zoll

Dreh- und Angelpunkt des Infotainmentsystems im VW Touareg ist das Discover Premium, ein 15 Zoll/38 cm großer Farb-Touchscreen in der Mitte des Armaturenbretts (15 Zoll hat übrigens auch der Touchscreen im Tesla Model 3). Direkt vor dem Fahrer befindet sich außerdem das 12 Zoll große Digital Cockpit (ohne Touchfunktion). Beide Bildschirme bezeichnet Volkswagen als Innovision Cockpit, das sich hinter einer gebogenen – und dem Fahrer zugewandten – Glasoberfläche befindet, die vom Bereich des Tachos bis zur Mittelkonsole reicht.

Fazit zu Innovision Display, Nightvision und Carplay im VW Touareg

Das Infotainmentsystem im VW Touareg überzeugt. Es lässt sich intuitiv und gut bedienen, reagiert schnell und zuverlässig, bietet viele Informationen übersichtlich an und gefällt durch seine Optik und Individualisierbarkeit. Allerdings hat es auch Schwächen: Carplay und Android Auto nutzen nicht den ganzen 15-Zoll-Touchscreen und Wireless Carplay fehlt ganz. Die Sprachsteuerung ist zwar solide, aber nicht so leistungsfähig wie die von Alexa oder Google Assistant. Und die Gestensteuerung ist überflüssig. Größtes Manko ist aber der Preis: Rund 10.000 Euro nur für Unterhaltung und Navigation. Dafür bekommt man bereits einen Kleinstwagen wie den Toyota Aygo oder einen Kleinwagen von Dacia. 

Bei der Kombination aus Discover Premium und Digital Cockpit handelt es sich um eine aufpreispflichtige Lösung. Standardmäßig ist im Touareg das Discover Pro mit 9,2-Zoll-Touchscreen verbaut; ein DAB+-Radio ist aber nicht(!) in der Grundausstattung enthalten. Die Car-net-Dienste sind im Touareg dagegen immer mit dabei, VW hat für deren Empfang eigens eine eSIM fest verbaut. Darüber laufen Car-net-Dienste wie die Echtzeit-Verkehrsinformationen oder die Google-Earth-Ansicht der Navigationskarte sowie Wetterinformationen, Parkplatzsuche und Nachrichtenticker.  

Der neue VW Touareg kostet so viel wie ein kleines Einfamilienhaus - und steckt voller Technik. Allein der Preis für das Infotainment-System liegt bei rund 10.000 Euro. Das Top-Modell von Volkswagen kommt unter anderem mit einem Dual-Display, welches man so bisher nur von Tesla kannte, einer Wärmebild-Kamera, Car Play und noch jeder Menge weiterem technischen Schnickschnack. Das mussten wir natürlich genau unter die Lupe nehmen.

Test: VW Golf mit 9,2-Zoll-Display, Gestensteuerung, Carplay und Android Auto

Das 12 Zoll große Digital Cockpit mit Google Earth als Navigationskarte.
Vergrößern Das 12 Zoll große Digital Cockpit mit Google Earth als Navigationskarte.

Preise: Jetzt heißt es tapfer bleiben

Das 9,2 Zoll große Discover Pro mit Car-net, aber ohne App Connect und ohne DAB+ ist wie bereits erwähnt im Grundpreis des Touareg enthalten. Das oben erwähnte und hier getestete Innovision Cockpit mit 15-Zoll-Touchscreen und 12-Zoll-Digital-Display kostet dagegen 3500 Euro Aufpreis.

Das Discover Premium.
Vergrößern Das Discover Premium.
© VW

Das empfehlenswerte Head-up-Display kostet zusätzlich 1300 Euro, für App Connect und VW Media Control verlangt VW weitere 480 Euro. Das ebenfalls sehr empfehlenswerte Multifunktions-Lenkrad kostet weitere 220 Euro Aufpreis. Die nicht unbedingt notwendige, aber durchaus coole Nachtsichtunterstützung Nightvision kostet noch einmal 1820 Euro. Das Connectivity-Paket mit Qi-Ladefläche kommt auf zusätzliche 690 Euro und für das eigentlich schon selbstverständliche Digitalradio DAB+ werden noch einmal 245 Euro fällig.

VW Touareg mit 15 Zoll Discover Premium (hier mit der Google-Earth-Karte) und links daneben das 12 Zoll Digital Cockpit.
Vergrößern VW Touareg mit 15 Zoll Discover Premium (hier mit der Google-Earth-Karte) und links daneben das 12 Zoll Digital Cockpit.

Das Soundsystem Dynaudio Consequence schlägt mit weiteren 1610 Euro zu Buche. Alles zusammen genommen zahlt man also rund 10.000 Euro nur für das Infotainment in einem Volkswagen.

Lese-Tipp: Alle Auto-Tests der PC-WELT auf einen Blick

Vier Bedien-Möglichkeiten: 3x Daumen hoch, 1x Daumen nach unten

Die Bedienung des Innovision Cockpit erfolgt per Touchscreen, Sprache, Lenkradtasten und eventuell noch über Gesten. Die Lenkradtasten sind ergonomisch gut gelungen. Damit bedienen Sie das Digital Cockpit, ändern die Radiosender oder die gespielten Audio-Tracks, schalten lauter und leiser (ein mechanischer Lautstärkeregler befindet sich als letztes klassisches Bedien-Überbleibsel noch auf der Mittelkonsole) und starten die Sprachbedienung (kurzer Druck: VW-Sprachsteuerung, langer Druck: Siri oder Google Assistant, sofern ein entsprechendes Smartphone angeschlossen ist).

Der zweite Homescreen.
Vergrößern Der zweite Homescreen.

Dazu kommt für bestimmte Menü-Punkte, beispielsweise die Radiosenderwahl, eine Gestensteuerung, über deren Sinn man diskutieren kann. Mehr zur Gestensteuerung von VW erfahren Sie in unserem Testbericht zum Discover Pro im VW Golf. Ob man nun in der Luft über dem Touchscreen mit der Hand hin- und herwischt (das meint VW mit Gestensteuerung) oder mit der Hand auf dem Touchscreen wischt, macht keinen großen Unterschied. Bei der Gestensteuerung ist man sich zudem trotz des Tons, der zur Bestätigung der ausgeführten Geste ertönt, nie ganz sicher, ob wirklich alles so ausgeführt wurde wie man es möchte. Zumal der Touareg einige Male unsere Luft-Wisch-Gesten nicht erkannt hat. Man muss also immer auf den Bildschirm blicken, um sich zu vergewissern, ob die Geste erfolgreich war. Wir halten diese Gestensteuerung nach wie vor für überflüssig und für eine unnötige Ablenkung für den Fahrer.

Lese-Tipp: Auto-Test-Videos der PC-WELT

Das 15 Zoll Discover Premium: Reaktionsschnell und übersichtlich

Wesentliches Bedieninstrument ist aber der 15 Zoll große Touchscreen. Sie steuern nicht nur per Fingerdruck oder Wischen durch Navigation, Radio, Medien oder Car-net (die Internetdienste) und die Fahrzeugeinstellungen, sondern VW hat auch die Bedienung der Klimaanlage, der Sitzheizung und der Windschutzscheibenheizung in den Touchscreen integriert. Mechanische Dreh- und Druckknöpfe fehlen also völlig. Darunter leidet die Blindbedienbarkeit beziehungsweise diese gibt es überhaupt nicht. Sie können also nicht nach vorne auf die Verkehrslage schauen und gleichzeitig den Drehknopf für das Radio oder die Heizung ertasten, sondern müssen in jedem Fall kurz auf den Touchscreen schauen.

Einzige Alternative, wenn Sie nicht den Blick vom Verkehrsgeschehen abwenden können: die solide Sprachsteuerung. Eine gesprochene Anweisung wie „Sender Bayern 2“ stellt den gleichnamigen Radiosender ein. Im Test erwies sich die Sprachsteuerung als recht zuverlässig. Gesprochene Befehle sind also neben Touch und den Lenkradtasten das Mittel der Wahl bei der Bedienung des Discover Premium. Allerdings steht die Sprachsteuerung nicht für die Funktionen der Klimaanlage bereit.

Innovision Display
Vergrößern Innovision Display
© VW

Am linken Bildschirmrand des 15-Zöllers haben Sie digitale Favoritentasten, die Sie nach Belieben austauschen können. Hier können Sie also Funktionen ablegen, auf die Sie häufiger zugreifen wollen. Für den Bildschirm stehen zwei Homescreens zur Verfügung, zwischen denen Sie über einen Zwei-Fingerwisch hin- und herwechseln können. Über einen großen runden Home-Button unten in der Mitte kehren Sie sofort zum Startbildschirm zurück. Über eine Menüleiste am oberen Bildschirmrand haben Sie Zugriff auf alle Funktionen des Infotainmentsystems.

News-Ticker
Vergrößern News-Ticker

Gut: Sie können die Anzeige der beiden Homescreens individuell anpassen. Dazu drücken Sie lange mit dem Finger auf das gewünschte Element: Das betreffende Feld wendet dann und es erscheint ein Auswahlmenü. Hier wählen Sie die gewünschte Ansicht aus und das Feld wendet zurück und zeigt nun die gewünschte Ansicht.

Menü-Punkte
Vergrößern Menü-Punkte

Der Touchscreen reagiert ohne störende Verzögerung auf Fingereingaben. Auch das Ausfahren von Untermenüs erfolgt ruckzuck. Die Bedienung des doch recht umfangreichen Infotainmentsystems ist in der Tat intuitiv und ohne Bedienhandbuch möglich. Das Erscheinungsbild des Discover Premium erfreut zudem das Auge des Betrachters, insbesondere wenn die coole Google-Earth-Ansicht für die Navigationskarte ausgewählt wird.

Navigation, hier allerdings mit der Standardansicht und nicht mit der Google-Earthansicht - diese zeigen wir Ihnen im Video oben.
Vergrößern Navigation, hier allerdings mit der Standardansicht und nicht mit der Google-Earthansicht - diese zeigen wir Ihnen im Video oben.

Die bekannte Annäherungssensorik des Navigationsbildschirms ist ebenfalls wieder vorhanden: Sobald sich eine Hand dem 15-Zoll-Touchscreen nähert, fährt am unteren Bildschirmrand eine zusätzliche Menüleiste aus. Für die Navigation wichtig: Kartenmaterial für Europa ist vorinstalliert. Dank Car-net stehen zudem recht genaue Echtzeit-Verkehrslageinformationen zur Verfügung. Diese stammen von TomTom. Bei der Anzeige der Verkehrslageinformationen hat VW endlich ein altes Manko beseitigt: Die Verkehrslageinformationen werden nun standardmäßig zugeschnitten auf die aktuelle Route angezeigt. In älteren Versionen des Discover Pro musste man die Verkehrslageinformationen immer erst für die aktuelle Route auswählen.

Über die dazugehörige VW-App können Sie Informationen wie Kilometerstand, Tankinhalt sowie den Türen- und Klappenstatus abfragen.

App, Sound, USB, Qi

Mit der optionalen App VW Media Control können Sie außerdem Radio und Navigationssystem von Smartphone oder Tablet aus fernbedienen.

Acht Lautsprecher sorgen standardmäßig für den Sound im SUV. Wem das zu wenig ist, der kann das optionale Soundsystem "Dynaudio Consequence" mit 14 Lautsprechern ordern: 4 Hochtöner, 2 Mitteltöner, 4 Tieftöner, 2 Effektlautsprecher ganz hinten, 1 Centerspeaker vorn und 1 Subwoofer im Kofferraum – angetrieben von einer Endstufe mit 730 Watt.

Carplay im VW Touareg
Vergrößern Carplay im VW Touareg

Dazu gibt es USB-Schnittstellen und Micro-SD-Kartenslot. Wichtig: Carplay und Android Auto funktionieren nur über die beiden USB-Anschlüsse vorn: ganz vorn eine Buchse unter dem Armaturenbrett und eine weitere Buchse unter der Armablage der Mittelkonsole. Sofern Sie die aufpreispflichtige Telefonschnittstelle "Business“ dazukaufen, steht Ihnen unterhalb des 15-Zoll-Bildschirms in der Mittelkonsole neben der vorderen USB-Buchse ein Qi-Ladefach zur Verfügung. Das wäre eigentlich die ideale Ergänzung zu Wireless Carplay, doch das hat VW leider nicht in den Touareg gepackt, mehr dazu siehe unten.

Klimaanlagensteuerung
Vergrößern Klimaanlagensteuerung

Nightvision: Nachts nicht mehr sehen, sondern besser gewarnt werden

Volkswagen verbaut unter der Verkaufsbezeichnung Nightvision eine Wärmebildkamera vorn im Kühlergrill links vom VW-Emblem. Sinn dieser Kamera ist aber nicht, dass der Fahrer mehr sieht: Der Fahrer wird in dem Bereich, den die Scheinwerfer des Touareg ausleuchten, immer mehr sehen als auf dem Bild der Wärmebildkamera. Eine Wärmebildkamera würde nur bei völliger Dunkelheit dazu führen, dass der Fahrer mehr sieht als mit seinen Augen möglich ist. Und der Fahrer soll auch nicht ständig auf das Bild der Wärmebildkamera blicken, das in der Mitte des Digital Cockpits zwischen Drehzahlmesser und Tachometer angezeigt wird.

Nightvision
Vergrößern Nightvision

Sondern bei Nightvision geht es darum, dass die Wärmebildkamera Fußgänger, Fahrradfahrer oder Tiere erkennt und diese farblich auf dem Bildschirm hervorhebt und den Fahrer durch Warneinblendungen zusätzlich explizit vor diesen Lebewesen warnt, die er vielleicht sonst übersehen würde. Die erkannten Objekte werden gelb (bei mittelbarer Gefahr) oder rot (unmittelbare Gefahr) umrahmt dargestellt. Beides erfolgt aber nur, wenn der Wagen rollt und nicht mit ausgeschaltetem Motor steht. Zudem ergibt sich ein weiterer Sicherheitsgewinn im Zusammenspiel mit dem LED-Matrix-Licht: Erkennt die Wärmebildkamera ein Objekt am Fahrbahnrand (beispielsweise Fußgänger, Radfahrer), so blitzt der Scheinwerfer dieses Objekt an. Das steigert so die Aufmerksamkeit des Fahrers und warnt auch den Fußgänger beziehungsweise Radfahrer. Nightvision ist also als Ergänzung zum Sichtfeld im Bereich der Scheinwerfer zu sehen und nicht als Ersatz.

Nightvision warnt hier vor einem Fußgänger.
Vergrößern Nightvision warnt hier vor einem Fußgänger.

Internet und Smartphone im VW Touareg

Neben den bereits erwähnten Car-net-Diensten ist mit App Connect eine weitere Schnittstelle zum Internet verfügbar, genauer gesagt: zu iPhones und Android-Smartphones. Die drei Anwendungen von App Connect, also Carplay für das iPhone sowie Android Auto und Mirrorlink (beide für Android-Smartphones), nutzen unverständlicherweise den beeindruckenden 15-Zoll-Bildschirm nicht voll aus, sondern nur einen Teil in der Mitte davon. Schade, verschenkter Platz.

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Google Maps in Carplay
Vergrößern Google Maps in Carplay

Carplay im VW Touareg

Sie bedienen Carplay im Touareg per Touch und mit der Sprachsteuerung, die Sie durch einen langen Druck auf die entsprechende Lenkradtaste starten. Abgesehen davon, dass Carplay nicht den Riesen-Touchscreen ganz ausnutzt, ist die Umsetzung gelungen. Das System reagiert schnell, die Icons lassen sich leicht treffen und die Sprachsteuerung funktioniert wie gehabt.

Carplay mit Google-Maps- und Sygic-Icons.
Vergrößern Carplay mit Google-Maps- und Sygic-Icons.

Wichtig: Carplay funktioniert nur über die USB-Anschlüsse vorne. Sofern Sie die aufpreispflichtige Telefonschnittstelle "Business“ dazukaufen, steht Ihnen unterhalb des 15-Zoll-Bildschirms in der Mittelkonsole ein Qi-Ladefach zur Verfügung. Das wäre eigentlich die ideale Ergänzung zu Wireless Carplay, doch das hat VW leider nicht in den Touareg gepackt. Sie können Carplay also nur per Lightningkabel nutzen und nicht kabellos. Nach wie vor ist BMW bei Wireless Carplay führend. Angesichts des Preisniveaus und des Anspruchs des Touareg ist das ein klarer Minuspunkt.

Google Maps für Carplay einrichten.
Vergrößern Google Maps für Carplay einrichten.

Seit iOS 12 lassen sich auch Google Maps und Sygic Car Navigation als Navigationslösungen anstelle von Apple Karten verwenden. Damit können Sie endlich auch ohne ständiges Nachladen des Kartenmaterials navigieren: Bei Google Maps geht das zumindest bei solchen Streckenabschnitten, für die Sie die Karten vorher im WLAN auf das iPhone heruntergeladen haben. Bei Sygic ist das generell offline möglich, weil Sygic das gesamte Kartenmaterial ohnehin auf dem iPhone installiert. Die Offline-Nutzung des Kartenmaterials schont nicht nur das monatliche Datenvolumen Ihres Mobilfunkvertrags, sondern ermöglicht auch eine reibungslose Navigation mit schlechter Mobilfunkanbindung – ein Problem, das in Deutschland dank Deutscher Telekom, Vodafone und Telefonica sowie der Untätigkeit von Bundesregierung und Bundesnetzagentur so weit verbreitet ist, dass sogar Wirtschaftsminister Altmaier sich dafür schämt. Bei beiden Navigations-Apps können Sie die Ziele per Sprache einwandfrei aufsprechen.

Sygic Car Navigation in Carplay
Vergrößern Sygic Car Navigation in Carplay

Doch aufgepasst: Wenn Sie die Sprachsteuerungstaste im Lenkrad lange drücken, starten Sie Siri. Wenn Sie nun sagen: „Navigiere mich nach XY“, dann startet Siri für die Navigation Apple Karten. Wenn Sie stattdessen mit Google Maps oder Sygic navigieren wollen, dann müssen Sie explizit Google Maps oder Sygic Car Navigation starten – wahlweise per Sprachbefehl an Siri („Starte Google Maps“) oder per Druck auf das entsprechende Icon auf dem Carplay-Touchscreen. Danach drücken Sie auf das entsprechende Sprachsteuerungs-Icon (das Mikrofonsymbol) in Google Maps (rechts unten auf dem Bildschirm) oder Sygic (rechts oben auf dem Bildschirm) und sprechen dann erst das Ziel auf. Nun startet die Navigation in der gewünschten Navi-App.

Google Maps mit Carplay
Vergrößern Google Maps mit Carplay

Tipp: Alle Besitzer eines Volkswagens Modelljahr 2018 mit Car-net können Apple Music sechs Monate lang kostenlos nutzen.

Carplay im VW Touareg
Vergrößern Carplay im VW Touareg

Android Auto im VW Touareg

Android Auto funktioniert wie gewohnt. Mit Google Maps lassen Sie sich zu Navigationszielen steuern, die Ziele können Sie aufsprechen. Android Auto nutzt im VW Tuareg jedoch genauso wie bei Carplay nicht den riesigen Touchscreen voll aus, sondern beschränkt sich auf den mittleren Bereich.

Android Auto
Vergrößern Android Auto

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