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Vodafone: Beschädigte Glasfaserkabel legen tausende Haushalte lahm

19.02.2018 | 13:25 Uhr |

Durch mutwillig zerstörte Glasfaserkabel wurden am gestrigen Sonntag mehrere zehntausend Haushalte in Berlin lahmgelegt.

In der Nacht zum Sonntag fielen in mehreren Berliner Ortsteilen im Südwesten der Stadt plötzlich Internet, Kabelfernsehen und Telefon bei rund 40.000 Haushalten aus. Wie Polizeisprecher Martin Halweg gegenüber dem rbb bestätigte , hatten mehrere Täter die Kabel in der Nacht mit Vorsatz durchtrennt. Sie hatten laut Polizeiangaben im Ortsteil Schmargendorf in Charlottenburg-Wilmersdorf einen Kabelschacht in der Nähe einer Sparkassen-Filiale aufgebrochen. In diesem Schacht verliefen insgesamt 16 Glasfaserkabel unterschiedlicher Anbieter, die von den Tätern beschädigt wurden. Aus diesem Grund fielen unter anderem bei 40.000 Vodafone-Kunden in Friedenau, Steglitz, Schöneberg und Wilmersdorf Telefon, Internet sowie Kabel-TV aus.

Nachdem die Polizei alle Spuren am Tatort sichern konnte, begann Vodafone am Sonntag Nachmittag mit der aufwändigen Reparatur der Glasfaserverbindungen. Gegen 17:20 Uhr war die Störung laut Vodafone dann komplett behoben. Im Gegensatz zu Vodafone, wurden bei der Deutschen Telekom gleich mehrere Kabel bei dem Angriff beschädigt. Betroffene Kunden werden wohl erst Anfang der Woche wieder ans Netz angeschlossen. Die Polizei geht davon aus, dass die Kabel für einen versuchten Einbruch in der nahegelegenen Sparkassen-Filiale durchtrennt wurden.  

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