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Vivaldi 2.3: Browser-Tabs stapeln sich automatisch

06.02.2019 | 16:19 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Der Browser Vivaldi ist in der neuen Version 2.3 erschienen. Hier ein Blick auf die Neuerungen und Verbesserungen.

Der Profi-Browser Vivaldi erhält zum ersten Mal in diesem Jahr ein größeres Update: Vivaldi 2.3 ist ab sofort verfügbar. Im Mittelpunkt stehen dieses Mal eher kleinere Änderungen. Zu den Neuerungen gehört die "Auto-Stack"-Tabs-Funktion, die Tabs automatisch je nach dem Inhalt und Thema der geöffneten Seite stapelt. Auf Wunsch kann der Nutzer auch eigene Tab-Stapel erstellen und ihnen einen Namen geben. Neue Tabs können per Drag & Drop einfach hinzugefügt werden. Die Funktion lässt sich in den Einstellungen unter Tabs aktivieren. Weitere Infos zu der Neuerung finden Sie im folgenden Video:

Die Entwickler spendieren Vivaldi 2.3 auch Verbesserungen im Adressfeld. Der Nutzer kann nun detaillierter entscheiden, welche Inhalte in der Adresszeile angezeigt und vorgeschlagen werden. Mit der neuen Version werden in der Adresszeile nun auch die häufig besuchten Websites berücksichtigt. Außerdem werden nach Eingabe von Wörtern oder Buchstaben Suchvorschläge gemacht.

Die Nutzer erhalten in Vivaldi auch mehr Kontrolle beim Umgang mit Screenshots, die über die integrierte Screenshot-Funktion erzeugt und auf dem Rechner abgelegt werden. Sie können nun genauer festlegen, nach welchem Schema der Name eines Screenshots erzeugt wird, also ob beispielsweise der Dateiname der Bilddatei am Anfang die Uhrzeit und/oder den Titel des Browser-Fensters enthalten soll. Das erleichtert den Umgang vor allem mit größeren Screenshot-Sammlungen.

Vivaldi 2.3 ist hier für Windows, Mac und Linux verfügbar

Bei Vivaldi handelt es sich um einen chromium-basierten Browser, der sich vor allem an Power-Nutzer richtet. Dahinter steckt der frühere Opera-Gründer und -Chef Jon von Tetzchner, der Opera im Jahr 2011 verließ und Ende 2013 das Unternehmen Vivaldi Technologies gründete.

Ziel der Entwickler ist es, einen Browser zu liefern, der den Nutzern wieder die volle Kontrolle gibt. Eine Stärke von Vivaldi ist die Möglichkeit, den Browser ganz so anpassen zu können, wie man ihn als Nutzer braucht. Im Kern kommt Chromium zum Einsatz, was dafür sorgt, dass die Websites schnell geladen, gerendert und dargestellt werden können. Außerdem unterstützt Vivaldi dadurch auch alle für Chrome verfügbaren Add-ons.

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