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Virtualbox vs. Vmware vs. Hyper-V: Der beste virtuelle PC

25.07.2018 | 08:09 Uhr |

Mit Virtualbox, Vmware Workstation Player, Workstation Pro sowie Hyper-V stehen Windows-Nutzern vier Virtualisierungsplattformen zur Auswahl. Sie unterscheiden sich in Ausstattung und Bedienung.

Als Windows-Nutzer haben Sie die Wahl zwischen mehreren professionellen Virtualisierungsplattformen: Oracle Virtualbox , Vmware Workstation Pro , Vmware Workstation Player und Microsoft Hyper-V . Sie fungieren alle als Laufzeitumgebung und erzeugen als Hypervisor auf dem Hauptrechner eine oder mehrere virtuelle Maschinen, die einen vollständigen Rechner mit allen relevanten Hardwarekomponenten emulieren. Für welches Virtualisierungssystem Sie sich entscheiden, ist jedoch nicht nur eine Frage des individuellen Geschmacks, denn die PC-Virtualisierer unterscheiden sich in Bezug auf Ausrichtung, Ausstattung, Bedienung und Kosten. Ein wichtiger Punkt sind Updates: Sämtliche vorgestellte Hypervisoren werden regelmäßig weiterentwickelt. Das ist notwendig, da nur mit entsprechend aktuellen Profilen auch neueste Versionen von Gastbetriebssystemen wie Windows, Linux oder Mac-OS unterstützt werden.

Open Source: Virtualbox

Durch die umfangreiche Ausstattung und gute Bedienerführung ist die Open-Source-Software Virtualbox für Privatnutzer, Freiberufler und immer mehr Firmen interessant. Virtualbox ist zudem der einzige wirklich plattformübergreifende Virtualisierer, der mit nahezu identischem Leistungsumfang für Windows, Linux und Mac OS kostenlos angeboten wird.

Mit dem Sprung auf die Version 5.2 haben die Entwickler nochmals an der Leistungsschraube gedreht und durch Verbesserungen bei APIC- und I/O-APIC-Zugriffen vor allem die Datenübertragung auf Laufwerke und im Netzwerk beschleunigt. Die bekannten Timing-Probleme bei der Wiedergabe von Soundwurden durch neu implementierte Audiofunktionen auch behoben. Optisch leicht überarbeitet zeigt sich der Assistent für das Erstellen neuer Maschinen, in dem sich das Medium zum Booten von PCs nun direkt auswählen lässt. Kleinere grafische Verbesserungen an der Bedienoberfläche gehen auf das Qt-5-Framework zurück, welches für eine insgesamt beschleunigte Bildschirmdarstellung sorgen soll. Überarbeitet haben die Entwickler auch den Export virtueller Systeme im OVF-Austauschformat. Kleinere Release-Sprünge dienen vornehmlich der Fehlerkorrektur.

Siehe auch: Virtualbox-Tipps für Profis und Fortgeschrittene

Virtualbox unterstützt 32-Bit- sowie 64-Bit-Rechner als Host und Gast, USB- 2.0- und USB-3.0-Anschlüsse, das Einbinden von USB-Laufwerken als virtueller Datenspeicher und verschlüsselte Festplattenabbilder. Mit dem Update auf die Version 5.0 hinzugekommen sind bidirektionales Drag-and-Drop für Gastsysteme mit Windows, Linux und Solaris wie auch einige Befehlserweiterungen für den Prozessor.

In den Virtualbox- Einstellungen für virtuelle Maschinen passen Sie Optionen wie Bildschirm, Laufwerke, Fenstermodus, Soundausgabe und gemeinsame Ordner an.
Vergrößern In den Virtualbox- Einstellungen für virtuelle Maschinen passen Sie Optionen wie Bildschirm, Laufwerke, Fenstermodus, Soundausgabe und gemeinsame Ordner an.

Das Einrichten von neuen virtuellen Rechnern übernimmt ein schlanker Assistent. Als Gastsysteme sind unter anderem Windows 3.1, 95/98/ME, NT 4, 2000, XP, Vista, Windows 7, 8, 10, Linux-Distributionen ab Kernel 2.4, Mac-OS X und Open BSD zulässig. Die Einstellungen für virtuelle PCs werden als XML-Datei gespeichert und lassen sich leicht exportieren sowie nach Bedarf anpassen oder für neue PCs nutzen.

Virtualbox bietet Ihnen eine zweckmäßige Snapshot-Funktion, mit der sich der aktuelle Zustand einer virtuellen Maschine einfrieren lässt. So können Sie später alle anschließenden Änderungen widerrufen und den virtuellen Rechner auf den jeweiligen Zustand zurücksetzen. Gut: Virtualbox erkennt dabei einen Großteil der an den echten Rechner angeschlossenen USB-Hardware und kann diese auf Wunsch auch dem virtuellen PC zur Verfügung stellen. Dank gemeinsam genutzter Ordner (Shared Folders) lassen sich Daten zwischen Hauptund Gast-PC austauschen, und per nahtlosem Modus kann der Nutzer das Fenster eines Gastsystems frei auf der Arbeitsfläche des Hauptrechners (Hosts) platzieren. Der Austausch fertiger Maschinen zwischen Hosts mit unterschiedlichen Betriebssystemen klappt zuverlässig.

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Vmware Workstation Player

Der Vmware Workstation Player ist die für Privatanwender kostenlose Variante der Virtualisierungs-Software von Vmware. Ihr Funktionsumfang bleibt klar hinter dem der Virtualbox zurück. Der Player kann fertig eingerichtete Maschinen öffnen und neue virtuelle PCs erstellen. Zudem unterstützt er nahezu alle Windows-Versionen sowie viele Linux-Varianten, beschränkt sich allerdings auf wenige Einstellungen für neu angelegte virtuelle PCs. Die wichtigste Neuerung in der Version 14 sind aktualisierte Systemprofile für die neueste Windows-10-Version, Windows Server und Linux-Kernel ab Version 2.6.

Ein neuer virtueller PC kann im Vmware Workstation Player auf Basis einer Setup-DVD oder über ein ISO-Image eingerichtet werden.
Vergrößern Ein neuer virtueller PC kann im Vmware Workstation Player auf Basis einer Setup-DVD oder über ein ISO-Image eingerichtet werden.

Die gegenüber Virtualbox und Workstation Pro größte Einschränkung beim Player ist der Verzicht auf Snapshots, mit denen Sie den Zustand eines virtuellen PCs speichern können, um später darauf zurückzugreifen. Behelfsweise lassen sich virtuelle Festplatten auf ein anderes Laufwerk sichern, wer jedoch wiederholt Zwischenstände festhalten will, wird mit dem Player nicht wirklich glücklich werden. Auch die Verwaltungsund Fernsteuerungsfunktionen für virtuelle PCs über das Netzwerk aus Vmware Workstation Pro fehlen dem kostenlosen Player. Als recht praktisch erweist sich die Schnellinstallationsmethode zum Anlegen virtueller Maschinen mit aktuellen Windows- und Linux-Betriebssystemen in lediglich wenigen Klicks. Gehen Sie hierzu im Player-Fenster auf „Create a New Virtual Machine“ und wählen Sie eine ISO-Datei als Installationsquelle aus. Der Player analysiert die Datei, erkennt zumeist das verwendete Betriebssystem und übernimmt die Eingabe von Voreinstellungen wie dem Benutzernamen.

Vmware Workstation Pro

Vmware Workstation Pro ist der große Bruder des Players. Die rund 250 Euro teure Software übertrifft Virtualbox sowie die Player-Variante hinsichtlich Ausstattung, Einstellmöglichkeiten, Hardwareunterstützung, dem Zwischenspeichern von Schnappschüssen, dem Kopieren und Klonen virtueller Maschinen und der Netzwerkkonfiguration. Für die meisten Virtualisierungsaufgaben auf privaten PCs wirkt die Workstation Pro allerdings überdimensioniert und aufgrund der Vielzahl an Einstellungen und Menüfunktionen leidet die Übersicht etwas.

Virtualbox und Vmware Workstation Pro bieten Snapshot-Funktionen, um den Status virtueller Maschinen zu speichern und diese wieder zurückzusetzen.
Vergrößern Virtualbox und Vmware Workstation Pro bieten Snapshot-Funktionen, um den Status virtueller Maschinen zu speichern und diese wieder zurückzusetzen.

Vmware Workstation Pro schafft eine vernetzte virtuelle Plattform, in welcher weitere Betriebssysteme als Gastsysteme eingerichtet und im Fenster oder bildschirmfüllend ausgeführt werden. Erstklassig ist der Snapshot-Manager. Er kann Zwischenstände eines virtuellen Computers einfrieren, verschachteln und später wieder zum gewünschten Status zurückkehren. In Verbindung mit dem mächtigen Klonen von Maschinen sowie der erweiterten Möglichkeit, mittels verlinkter Kopien (einer Art inkrementeller Sicherung) Speicherplatz zu sparen, lassen sich ausgehend von einem einzigen System verschiedene Anwendungsszenarien auf Knopfdruck erzeugen. Das ist beispielsweise hilfreich für das ausgiebige Experimentieren mit Software. Gleichfalls neu: Aus der Workstation Pro heraus lassen sich virtuelle Maschinen mit anderen Benutzern teilen und im Netzwerk für die gemeinsame Verwendung bereitstellen, wovon dann in erster Linie Business-Nutzer profitieren. Hierfür bietet Vmware zusätzlich die Verwaltungsumgebung Vsphere an, in der sich Systeme zentral ablegen lassen.

Vmware Workstation Pro glänzt mit einer umfassenden Hardware-Unterstützung und vielfältigen Einstellmöglichkeiten zum Anlegen neuer Maschinen.
Vergrößern Vmware Workstation Pro glänzt mit einer umfassenden Hardware-Unterstützung und vielfältigen Einstellmöglichkeiten zum Anlegen neuer Maschinen.

Virtuelle Festplatten können in Vmware Workstation Pro zum Schutz vor unerlaubtem Zugriff mittels AES-Kryptoalgorithmus mit 256 Bit verschlüsselt werden. PC-Einstellungen lassen sich per Kennwort ge- gen Änderungen schützen. Die Workstation- Pro-Version unterstützt den Austausch von virtuellen Festplatten zwischen verschiedenen PCs sowie im Netzwerk und über das OVA-/OVF-Format. Wie bei Virtualbox ist ein Fernzugriff auf virtuelle Systeme möglich, wobei Vmware auf das freie VNC-Protokoll setzt. Der Vmware Player ist übrigens Bestandteil der Workstation Pro.

Plattformvergleich: Hyper-V versus Virtualbox & Co

Virtualbox sowie Vmware Workstation Pro und Player sind auf Desktop-PCs zugeschnittene Virtualisierer, während die Technik von Hyper-V aus dem Serverbereich von Microsoft stammt. Dementsprechend fehlen einige am Desktop nützliche Funktionen, die man aus Virtualbox und Vmware Workstation Pro kennt, etwa die Unterstützung für Sound und der Zugriff auf USB-Geräte. Auch auf einen Austausch von Dateien zwischen dem Desktop des Hauptrechners und einem virtuellen PC muss man verzichten, ebenso auf eine gemeinsame Zwischenablage zur Übergabe von Daten.

Manche älteren Betriebssysteme kommen mit der von Hyper-V emulierten Hardware nicht zurecht, da entsprechende Treiber fehlen. Windows ab Vista sowie neuere Linux-Pakete bringen die passenden System- und Grafikkartentreiber für die Hyper- V-Umgebung mit. Bei betagten Linux-Distributionen empfiehlt es sich, gegebenenfalls nach einer neueren Distributionsversion Ausschau zu halten.

Hyper-V in Windows 10

Hyper-V von Microsoft ist Bestandteil von Windows 8.1 und 10, muss jedoch als Windows-Zusatzfunktion in der Systemsteuerung nachträglich installiert werden.
Vergrößern Hyper-V von Microsoft ist Bestandteil von Windows 8.1 und 10, muss jedoch als Windows-Zusatzfunktion in der Systemsteuerung nachträglich installiert werden.

Die für Desktop-Nutzer recht hakelig wirkende Virtualisierungsplattform Hyper-V stammt von Microsoft und ist Bestandteil von Windows 8.1 und 10 Standard, Professional und Enterprise, jedoch nur in der 64-Bit-Version. Hyper-V ist auf Windows als Gastsystem optimiert und muss als Zusatzfunktion in der Systemsteuerung unter „Programme“ und „Windows-Features aktivieren oder deaktivieren“ nachträglich installiert werden. Gut: Hyper-V wird über das automatische Windows-Update regelmäßig aktualisiert, wenngleich seit längerem keine Neuerungen hinzugekommen sind.

Hyper-V ist mit einer minimalistischen Bedienungsoberfläche namens Hyper-V-Manager ausgestattet, auf technische Raffinessen wurde zugunsten einer schnörkellosen, aber gewöhnungsbedürftigen Handhabung verzichtet. Die Palette möglicher Betriebssysteme hat Microsoft dabei auf Windows ab XP eingeschränkt. An Linux-Distributionen unterstützt Hyper-V offiziell nur Suse Linux Enterprise Server, Red Hat Enterprise Linux und Cent-OS, einige weitere Distributionen lassen sich aber dennoch als virtuelles Gastsystem einrichten.

Ein Pluspunkt von Hyper-V gegenüber den Virtualisierungsplattformen von Oracle und Vmware ist die dynamische Arbeitsspeicherverwaltung. Beim Starten eines virtuellen Rechners wird der zugewiesene Arbeitsspeicher nicht sogleich in einem Stück belegt, sondern es wird nur so viel vom echten Arbeitsspeicher beansprucht, wie der virtuelle PC tatsächlich benötigt. So können mehrere VMs parallel laufen, ohne dass es zu spürbaren Leistungseinbrüchen kommt.

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Hardware-Emulation

Auch bei Hyper-V führt ein Assistent durch die Erstellung einer virtuellen Maschine, die anschließende Bedienung im Hyper-V-Manager ist aber gewöhnungsbedürftig.
Vergrößern Auch bei Hyper-V führt ein Assistent durch die Erstellung einer virtuellen Maschine, die anschließende Bedienung im Hyper-V-Manager ist aber gewöhnungsbedürftig.

Die von Virtualbox, Vmware und Hyper-V nachgebildeten Rechner nutzen keine sonderlich aktuelle Hardware. Damit soll die bestmögliche Kompatibilität von virtueller Hardware und Gastbetriebssystem sichergestellt werden. Auf diese Weise kommen viele Betriebssysteme ohne große Anpassungen mit der Hardware zurecht, denn passende Gerätetreiber finden sich zumeist in der Grundausstattung des Betriebssystems. Mithilfe von Erweiterungen (Additions oder Tools) für die Virtualisierungsprogramme von Oracle und Vmware lässt sich das Gastbetriebssystem auf die bereitgestellte Hardware und die Zusammenarbeit mit dem Hauptbetriebssystem optimieren. Die Installation der mitgelieferten Erweiterungen ist die Voraussetzung für den flüssigen Wechsel des Mauszeigers zwischen Hauptbetriebssystem sowie virtueller Maschine. Für Hyper-V steht kein solches Treiberpaket bereit, was trotz der Beschränkung vornehmlich auf Windows-Systeme als Gast nicht nachvollziehbar ist.

Virtuelles Bios

Um bei Vmware ins Bios zu gelangen, starten Sie den virtuellen PC und drücken die F2-Taste, sobald das Vmware-Logo am Monitor erscheint.
Vergrößern Um bei Vmware ins Bios zu gelangen, starten Sie den virtuellen PC und drücken die F2-Taste, sobald das Vmware-Logo am Monitor erscheint.

Ein virtueller Rechner verfügt ebenso wie ein echter Computer über ein eigenes Bios, das für das Gastbetriebssystem die initia- le Kommunikation mit der Hardware übernimmt. Beim Starten einer Maschine meldet sich das Bios des virtuellen Rechners und über die F12-Taste (Virtualbox) beziehungsweise die Taste F2 (Vmware) kommen Sie wie bei einem echten PC in das Bios. Bei Vmware finden sich dort einige Einstelloptionen, zum Beispiel zur Bootreihenfolge, bei Virtualbox ist das Bios auf die Auswahl der Bootreihenfolge beschränkt.

Gast-PCs anpassen

Virtuelle Maschinen lassen sich in Virtualbox, Vmware und Hyper-V gleichsam jederzeit umkonfigurieren – beispielsweise um den bereitgestellten Hauptspeicher zu vergrößern oder zu verkleinern und Schnittstellen oder zusätzliche Laufwerke hinzuzufügen. Was den Komfort bei Änderungen betrifft, so liegen Vmware Workstation Pro und Virtualbox vorne.

Die Festplatten der virtuellen Rechner speichern Virtualbox, Vmware und Hyper-V in Containerdateien auf der echten Festplatte ab. Hierbei geben Sie die maximale Größe der Festplatte vor, die dann dynamisch anwächst. Die Datei belegt also nur ungefähr so viel Platz, wie das Gastsystem inklusive der installierten Anwendungen, Daten und Temporärdateien gerade groß ist.

Fazit

Virtualbox ist noch immer der beste systemübergreifende Allrounder mit guter Ausstattung sowie eingängiger Bedienung für Privatanwender und kleine Teams.

Der Vmware Workstation Player empfiehlt sich insbesondere für den Fall, dass Sie fertige virtuelle Rechner im Vmware-Format verwenden wollen. Als sehr zuverlässig erweist sich der Player zudem in Verbindung mit dem Vcenter Converter von Vmware.

Die rund 250 Euro teure Vmware Workstation Pro kann dagegen mit Hardwareunterstützung, Netzwerkeditor, Gruppenfunktionen wie auch Extras glänzen, die besonders für Unternehmensnutzer interessant sind.

Für alle Nutzer, die Abstriche beim Bedienkomfort akzeptieren können und denen es lediglich darum geht, virtuelle Rechner mit Windows einzurichten, lohnt es sich, Hyper-V auszuprobieren.

Festplatten verschieben: Virtuelle PCs umziehen

Virtualbox, Vmware und Hyper-V speichern virtuelle Festplatten in Containerdateien. Zu jedem eingerichteten System gibt es außerdem eine oder mehrere Konfigurationsdateien sowie eventuell Sicherungsdateien für Schnappschüsse. Normalerweise liegen diese Dateien in einem gemeinsamen Ordner. Dadurch ist es einfach, ein System auf ein anderes Laufwerk zu verschieben oder auf einen anderen Rechner umzuziehen. Es genügt, den Ordner mit sämtlichen Dateien auf das Ziellaufwerk zu befördern. Für einen Umzug der virtuellen Maschine kopieren Sie den Ordner beispielsweise auf eine externe Festplatte und dann am Ziel-PC wieder auf die Festplatte oder SSD. Starten Sie auf dem Ziel-PC die von Ihnen genutzte Virtualisierungssoftware und öffnen Sie die Konfigurationsdatei des virtuellen PCs über den entsprechenden Menübefehl – „File –› Open“ bei Vmware Workstation Pro und „Player –› File –› Open“ beim Player. In Virtualbox wählen Sie „Datei –› Appliance exportieren“ auf dem Ausgangs-PC und danach „Datei –› Appliance importieren“ auf dem Ziel-PC.

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