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Vier unbekannte Tipps zum VLC Media Player

21.03.2018 | 11:37 Uhr |

Der VLC Media Player bietet weit mehr Funktionen, als die meisten Anwender glauben. Wir stellen Ihnen hier vier der eher unbekannten Features des Video Lan Clients (VLC) vor.

Lesezeichen im Film setzen: Im VLC gibt es eine Möglichkeit, Lesezeichen zu setzen, um einen Film später genau an dieser Stelle fortzusetzen. Lesezeichen für die aktuelle Stelle verwaltet der VLC über den Menüpunkt „Wiedergabe –› Benutzerdefinierte Lesezeichen –› Verwalten“. Ein Klick auf „Erstellen“ legt einen neuen Zeitpunkt auf der Merkliste an, der als Sprungmarke funktioniert. Damit ist die Marke aber noch nicht permanent gespeichert. Dazu muss erst noch eine Playlist als Datei gespeichert werden, was Sie unter „Medien –› Wiedergabeliste in Datei speichern“ erledigen. Ein Klick auf die resultierende Datei im Dateimanager öffnet danach den Film wieder im VLC, und unter „Benutzerdefinierte Lesezeichen“ liegt die Sprungmarke zur gewünschten Stelle.

Optimale Größe bei der Vollbildwiedergabe: Abhängig vom Filmmaterial können bei der Wiedergabe auf Smart-TVs oder PC-Monitoren platzverschwendende schwarze Ränder horizontal wie vertikal erscheinen. Über den Menüpunkt „Video“ oder im Vollbild nach Rechtsklick und dem Kontextmenü „Video“ können Sie den Monitor eventuell besser ausnutzen. Die Optionen „Seitenverhältnis“ wie auch „Beschneiden“ erlauben Dehnungen des Bildes und das Abschneiden von Randbereichen. Hier hilft nur empirisches Ausprobieren, weil sowohl zu starke Verzerrung als auch das Abschneiden von zu viel Filmmaterial kontraproduktiv sind. Ein ganz genaues Beschneidewerkzeug gibt es zudem unter „Werkzeuge –› Effekte und Filter –› Videoeffekte –› Beschneiden“.

Normalisierung der Lautstärke: Mediendateien haben oft sehr unterschiedliche Lautstärkepegel. Dies erfordert dann mitunter eine hektische Korrektur an den Lautsprecherboxen oder im Sound-Applet. Der VLC-Player hat zwar keinen Einfluss auf die Lautsprecherstellung und den Lautstärkemixer, er kann aber den Startpegel reduzieren und die Lautstärke der Mediendateien angleichen (normalisieren). Diese Optionen finden Sie unter „Werkzeuge –› Einstellungen –› Audio“. Stellen Sie nun den Schieberegler neben „Audio-Start-Pegel immer zurücksetzen“ auf ein moderates Maß und aktivieren Sie die Option „Normalisiere die Lautstärke“.

Der beliebte VLC Media Player bietet auch Lesezeichen. Damit können Sie bestimmte Stellen in einem Film zu einem späteren Zeitpunkt wieder anspringen.
Vergrößern Der beliebte VLC Media Player bietet auch Lesezeichen. Damit können Sie bestimmte Stellen in einem Film zu einem späteren Zeitpunkt wieder anspringen.

Desktop-Videos mit dem VLC: Der VLC unterstützt Sie auch dann, wenn Sie Ihre Desktop-Aktivitäten filmen möchten, um ein Video-Tutorial herzustellen. Für diese Aufgabe gehen Sie auf „Medien –› Aufnahmegerät öffnen“. Wählen Sie als „Aufnahmemodus“ den Eintrag „Desktop“. Unter „Optionen“ geben Sie die gewünschte Anzahl von Bildern pro Sekunde an. Für einen flüssig wirkenden Screencast ist die Voreinstellung „1,00 f/s“ zu wenig, mindestens „2,00 f/s“ sollten Sie eintragen, ab 15 läuft das Video flüssig. Müssen Sie vor dem Start noch etwas vorbereiten, klicken Sie auf „Mehr Optionen anzeigen“ und geben eine Startzeit an. Zum Starten der Aufnahme klicken Sie unten auf die Schaltfläche mit dem kleinen Pfeil rechts neben „Wiedergabe“ und auf „Konvertieren“. Im nächsten Dialogfenster legen Sie die „Zieldatei“ und das Format fest und starten die Aufnahme mit „Start“.

Tipp: Jeden Film schnell, einfach, platz-und ressourcenschonend für jedes Ausgabegerät konvertieren: Der Ratgeber erklärt, wie Sie diese Aufgabe einfach lösen. Und das Handy zeigt Videos, ohne das Datenvolumen zu belasten.

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