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Vermeintliche Philips-Hue-Schnäppchen entlarven

05.02.2018 | 13:45 Uhr |

Das smarte Lichtsystem Philips Hue ist ein Pionier unter den steuerbaren Lampen, denn es gibt die Lösung bereits seit dem Jahr 2012. Sie hat seither mehrere Aktualisierungen erfahren. Gerade im Internet finden sich aber nicht automatisch nur die aktuellsten LED-Birnen im Angebot. So erkennen Sie, wie sich die aktuelle Serie von den Vorgängern unterscheidet.

Inzwischen gibt es die Philips-Hue-Birnen in der dritten Generation. Genau zu erkennen, welche Lampengeneration vorliegt, ist bei denjenigen Serien besonders wichtig, die Farben darstellen können. Denn der Hersteller hat die inneren Werte stark verbessert: Dadurch erreichen die LED-Lampen mittlerweile in den grünen sowie blauen Bereichen sattere Farbtöne. Sie erzeugen klare Blau- und Grüntöne und leuchten damit weit sauberer, während die Vorgänger gerade im Grünbereich leicht gelbliche Farbtöne produzieren.

So unterscheiden Sie die einzelnen Generationen: Sehen Sie eine LED-Birne mit silberfarbenem Sockel und dem Schriftzug „Philips“ in grauer Farbe, dann handelt es sich um ein Exemplar der ersten Generation. Es ist inzwischen nur noch selten zu finden, wird jedoch über Onlineplattformen wie Ebay mit dem Vermerk „gebraucht“ immer noch häufig angeboten.

Philips Hue: Die aktuelle Lampengeneration hat einen weißen Sockel und eine goldfarbene Aufschrift. Sieht die Birne anders aus, ist sie älter und kann weniger.
Vergrößern Philips Hue: Die aktuelle Lampengeneration hat einen weißen Sockel und eine goldfarbene Aufschrift. Sieht die Birne anders aus, ist sie älter und kann weniger.
© Philips

Eine Hue-Lampe aus der zweiten Generation ist auf dem Sockel mit „Philips Hue white color“ beschriftet. Der Sockel ist wiederum silberfarben. Die aktuelle dritte Generation unterscheidet sich von den Vorgängermodellen aber durch einen weißen Sockel. Die Beschriftung ist goldfarben, lautet allerdings wie bei der zweiten Generation „Philips Hue white color“.

Die Hue-Reihen unterscheiden sich nicht nur in den Generationen, sondern auch bei Fassungen und Birnenarten. Möchten Sie ins intelligente Lichtsystem einsteigen, dann greifen Sie in der Regel zu einem Starterset. Auch bei den Paketen gilt es, genau auf die Bezeichnungen zu achten. Denn lediglich Exemplare mit dem Zusatz „Color Ambiance“ sind in der Lage, farbiges Licht zu erzeugen. Zusätze wie „White Ambiance“ oder „Light Recipe“ charakterisieren Birnen für unterschiedliche Weißtöne. Hierzu hat der Hersteller inzwischen seine Starterkits mit drei Birnen und einer Basisstation (Bridge) um einen Dimmschalter erweitert. Bei vielen Online-Shops sind hingegen noch Pakete zu finden, bei denen der Dimmschalter fehlt, ohne dass die Kits im Preis wesentlich kostengünstiger wären. Auch hier gilt es, genau hinzusehen.

Tipp: Philips Hue bringt immer und zu jedem Anlass das richtige Licht in Ihre Wohnung. Das klappt auch im Zusammenspiel mit Amazon Echo/Echo Plus und Alexa, Google Home, Elgato und Apple Homekit/Siri: Smartes Licht gibt es damit systemübergreifend und per Sprachsteuerung.

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