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Valve zieht Stecker bei Steam Machines

03.04.2018 | 15:29 Uhr |

Valve streicht den Bereich für Steam Machines auf Steam und beendet damit das Experiment des Wohnzimmer-PCs.

Mit den seit 2015 angebotenen Steam Machines wollte Valve eine Mischung aus PC und Konsole etablieren. Die von diversen Hersteller wie Zotac oder Alienware gefertigten Rechner setzen auf die eigens entwickelte Linux-Version SteamOS . Durch den Big Picture Modus sollten die leider nur mit wenigen Spielen kompatiblen Steam Machines am Fernseher ähnlich komfortabel sein wie eine Konsole. Der Plan von Valve ging aber offenbar nicht auf: Auf Steam wurde der Bereich für Steam Machines entfernt. Das Betriebssystem SteamOS wird wohl aber weiter betreut und ausgebaut.

Die Gründe für das Scheitern dürften vielfältig sein. Viele Spiele liefen unter SteamOS bei gleicher Hardware nicht so gut wie unter Windows. Zudem machte sich Valve mit Steam Link selbst Konkurrenz. Die kleine Box streamt Spiele von einem leistungsfähigen PC drahtlos oder per LAN an den Fernseher im Wohnzimmer. Damit können PC-Gamer für knapp 50 Euro eine ähnliche Funktionalität wie mit den Steam Machines realisieren und bequem auf dem Sofa spielen. Auch der für die Steam Machines entwickelte kabellose Steam-Controller wird weiterhin für knapp 75 Euro angeboten. Er ähnelt dem Design des Xbox-Controllers, bietet jedoch nur einen Analogstick sowie zwei Trackpads.

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