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US-Börsenaufsicht verklagt Elon Musk wegen Tweet

28.09.2018 | 10:31 Uhr | René Resch

Ein Tweet von Elon Musk könnte nun folgenschwere Konsequenzen nach sich ziehen. Die US-Börsenaufsicht klagt gegen Musk.

Elon Musks Tweet zu einem möglichen Rückzug Teslas von der Börse könnte er noch bereuen. Laut Bloomberg, hat die US- Börsenaufsicht SEC nun Klage gegen den Tesla-Chef eingereicht. Vor dem Bundesgericht in Manhattan wird nun wegen Wertpapierbetrug und irreführender Angaben des Star-Unternehmers ermittelt. Zudem strebt die Behörde an, Elon Musk jegliche Führung von börsennotierten Unternehmen in Zukunft zu untersagen.

Für den Tesla-Chef wäre eine Abberufung ein schwerer Schlag. Er gab dazu folgendes Statement ab: „Diese ungerechtfertigte Aktion der SEC hinterlässt bei mir tiefe Trauer und Enttäuschung. Ich habe immer im besten Interesse der Wahrheit, der Transparenz und der Anleger gehandelt. Integrität ist der wichtigste Wert in meinem Leben und die Fakten werden zeigen, dass ich diese in keiner Weise beeinträchtigt habe.“

Auch Tesla steht geschlossen hinter Elon Musk: „Tesla und der Vorstand sind von Elon, seiner Integrität und seiner Führung des Unternehmens überzeugt, welche zum erfolgreichsten US-amerikanischen Automobilunternehmen seit über einem Jahrhundert geführt hat.“

Musk hatte im August auf Twitter angekündigt, Tesla von der Börse nehmen zu wollen. Einer Finanzierung stehe nichts im Wege und diese sei bereits gesichert. Nach nur zwei Wochen wurde das Projekt dann jedoch wieder abgeblasen. Es folgten Sammelklagen von Investoren und die Ermittlungen des SEC begannen. Laut US-Medienberichten prüft auch das Justizministerium den Fall.

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