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Update auf Google Chrome 69 schließt 40 Lücken

05.09.2018 | 09:01 Uhr |

Google hat seinen Browser Chrome in der optisch renovierten Version 69 veröffentlicht. Darin haben die Entwickler 40 Sicherheitslücken beseitigt. Die Flash-Unterstützung wird weiter beschränkt. Chrome 69 bringt wieder neue APIs mit und schneidet alte Zöpfe ab.

Mit der neuen Chrome-Version 69.0.3497.81 passt Google seinen Browser zu dessen zehntem Geburtstag an das so genannte Material Design seiner übrigen Anwendungen an. Erkennbar ist dies etwa an den abgerundeten Ecken der Tab-Reiter und der URL-Zeile. Der integrierte Flash Player hat es indes immer schwerer . Wer ihn nutzen will, muss ihn nun nach jeden Neustart erst wieder aktivieren, um Flash-Inhalte auf einer Web-Seite abzuspielen. Benachrichtigungen zeigt Chrome 69 in Windows 10 über das Info-Center des Betriebssystems an.

Im Chrome Release Blog listet Krishna Govind die 22 der insgesamt 40 beseitigten Schwachstellen auf, die durch externe Sicherheitsforscher entdeckt und an Google gemeldet wurden. Dazu rechnet Google seit einiger Zeit auch Mitglieder seines eigenen Project Zero. Diese erhalten allerdings keine der ausgelobten Prämien. Insgesamt zahlt Google diesmal 29.000 US-Dollar an Bug-Prämien aus. Sieben Sicherheitslücken stuft Google als hohes Risiko ein. Sie betreffen etwa den HTML-Renderer Blink, das Javascript-Modul V8 und die WebRTC-Unterstützung.

Außerdem bringt Chrome 69 ein paar neue APIs (Programmierschnittstellen) mit, kennt ein paar neue CSS-Tricks und wirft Dinge über Bord, die die Entwickler als unnötig oder überholt ansehen. So ermöglicht es Chrome 69, Textteile innerhalb mancher Ligaturen zu markieren. Die Keyboard Map API erlaubt anwendungsspezifische Tastenbelegungen an unterschiedliche Tastaturlayouts anzupassen.

Auch Chrome für Android 69 ist fertig und wird demnächst über Google Play angeboten. Die aktuelle Browser-Version 69.0.3497.76 bringt ebenfalls ein modernisiertes Design mit. Sie ermöglicht sicheres mobiles Bezahlen mit Apps verschiedener Anbieter und der Passwortgenerator soll auf mehr Websites funktionieren.

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