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Unterschiede bei Mainboard-Formaten

28.09.2018 | 13:34 Uhr |

PC-Bastler müssen beim Zusammenbau eines Rechners unter anderem auch auf den Formfaktor des Mainboards achten. Denn ein Board mit falschen Abmessungen lässt sich im schlimmsten Fall nicht in das Gehäuse einbauen.

Um Wildwuchs zu vermeiden, haben sich Hauptplatinen- und Gehäusehersteller auf einen gemeinsamen Standard geeinigt. Natürlich gibt es hier auch Ausnahmen, die sich jedoch glücklicherweise in Grenzen halten. So haben beispielsweise OEMs (Original Equipment Manufacturer) bisweilen eigene Formate in Komplettrechner verbaut. Der Standard schreibt nicht nur die Abmessungen und die Bohr- beziehungsweise Schraubpositionen für Mainboards und Gehäuse vor, sondern er umfasst ebenso Netzteile sowie Erweiterungs- und Steckkarten. Speziell für Hauptplatinen gelten zudem weitere Vorgaben, die etwa bestimmen, wo sich Anschlüsse und Steckplätze befinden.

Mainboard-Formfaktoren sind standardisiert: Schraublöcher, Bohrungen und Abmessungen müssen den Vorgaben entsprechen, damit sie ins Gehäuse passen.
Vergrößern Mainboard-Formfaktoren sind standardisiert: Schraublöcher, Bohrungen und Abmessungen müssen den Vorgaben entsprechen, damit sie ins Gehäuse passen.

Zu den aktuell gängigsten Formfaktoren zählen beispielsweise Micro-ATX (bis zu 24,4 x 24,4 Zentimeter Kantenlänge) und ATX mit 30,5 x 24,4 Zentimeter. ATX ist die Abkürzung für „Advanced Technology Extended“ und wurde von Intel im Jahr 1996 eingeführt. Der Mini-ITX-Standard, bei welchem die Boards lediglich 17 x 17 Zentimeter groß sind, erlaubt insbesondere kleine Systeme. Bei so kleinen Abmessungen müssen Sie allerdings auch Kompromisse eingehen, besonders was die Anschlussvielfalt betrifft: Denn oft gibt es nur einen einzelnen PCI-Express-3.0-Slot sowie wenige SATA- oder USB-Buchsen. Welcher Formfaktor in Ihr Gehäuse passt, lässt sich im Handbuch oder mithilfe der Produktspezifikationen auf der Herstellerwebsite herausfinden. Haben Sie bereits ein Mainboard gekauft oder noch eines auf Lager, dann haben Sie lediglich dann ein Problem, wenn es zu groß ist. Zu kleine Hauptplatinen lassen sich dagegen meist doch im Gehäuse installieren.

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