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Unfall-Welle durch E-Tretroller-Trend

11.09.2018 | 09:25 Uhr |

In den USA ist es durch den Boom der elektrischen Tretroller, den so genannten E-Scootern, zu vielen Unfällen gekommen.

Elektrische Tretroller, so genannten E-Scooter oder E-Floater, haben sich vor allem in den USA in diesem Sommer zum Trend gemausert. Firmen wie Lime oder Skip, die E-Scooter und E-Floater vermieten, schießen in den Großstädten wie Pilze aus dem Boden. Der Trend ist jedoch nicht ganz ungefährlich und hat bei vielen Nutzern schon zu Verletzungen geführt.

Die Washington Post hat in Krankenhäusern recherchiert und herausgefunden, dass viele Unfallverletzungen im Sommer auf die Nutzung der E-Scooter zurückzuführen waren. Zehn E-Scooter-Unfallopfer wurden beispielsweise pro Woche in einer Klinik in San Francisco behandelt. Andere Krankenhäuser, die von der Washington Post befragt wurden, melden ähnlich hohe Zahlen. Zu Todesfällen kam es noch nicht, Notfallambulanzen rechnen jedoch damit.

Problem bei den E-Scootern ist laut Experten die fehlende Regulierung und die Tatsache, dass Nutzer die kleinen Tretroller unterschätzen. Sie sehen zwar aus wie Spielzeug, können jedoch Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h erreichen. Das Verhalten der Fahrzeuge bei unterschiedlichen Wetterverhältnissen ist ebenfalls noch nicht erforscht. Die E-Scooter-Vermieter sprechen sich zudem in den Nutzungsbedingungen ihrer Leih-Roller meist von Schadenersatzanforderungen bei Unfällen frei. In Deutschland will sich die Politik mit entsprechenden Regeln für E-Scooter beschäftigen.

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