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Überfall: Bitcoin-Händler mit Waffe zum Transfer gezwungen

30.01.2018 | 15:15 Uhr |

In Großbritannien wurde ein Bitcoin-Händler von Einbrechern überfallen, die ihn mit einer Pistole zum Transfer zwangen.

In dieser Woche ereignete sich im britischen Moulsford ein ungewöhnlicher Bitcoin-Raub . Der Kryptowährungshändler Danny Aston bekam es dabei nicht etwa mit Hackern, sondern mit Einbrechern zu tun. Gegen 21 Uhr traten vier maskierte Einbrecher die Eingangstür zu seinem Haus ein. Sie fesselten Astons 31-jährige Freundin und nahmen ihr gemeinsames Baby als Geisel. Aston selbst wurde mit einer Pistole gezwungen, sein Kryptowährungsvermögen auf ein von den Einbrechern vorgegebenes Konto zu transferieren. Nach der Überweisung verließen die Einbrecher Astons Haus und er schaltete umgehend die Polizei ein. Festnahmen hat es bislang noch nicht gegeben.

Aston war ein erfolgreicher Trader, der sich mit Kryptowährungsgeschäften ein kleines Vermögen aufgebaut hatte. Er trat unter einem Pseudonym als Händler auf. Wie genau die Täter seine Spuren zurückverfolgen und seine Wohnadresse ermitteln konnten, gibt den Strafverfolgungsbehörden Rätsel auf. Wie viel genau dem 30-jährigen Händler gestohlen wurde, ist bislang nicht bekannt. Allein die Tatsache, dass Aston bereits mehr als 100.000 Trades mit 16.300 Bitcoins abgeschlossen hatte, lässt vermuten, dass die Einbrecher fette Beute gemacht haben. Aston und seine Familie haben nach dem Überfall ihre Heimat verlassen.  

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