2310096

Überblick: E-Books digital ausleihen, kaufen und lesen

15.11.2017 | 18:00 Uhr |

Einzelkauf, Abo, Flatrate, Verlags-App, Google- und Amazon-Kiosk, Apple iBooks und Leihbüchereien: Der Markt für elektronische Zeitschriften, Zeitungen und Bücher ist komplex. Wir ordnen ihn für Sie.

Bei der digitalen Ausgabe einer Zeitung, einer Zeitschrift oder eines Buches reichen ein paar Mausklicks beziehungsweise Fingertipps, schon ist der Lesestoff da. Im Prinzip ist das digitale Lesen wirklich so einfach. Schwieriger aber ist es, sich einen Überblick über das vielfältige Angebot zu machen: Da konkurrieren die Verlage mit den digitalen Kiosken von Amazon und Google und gleichzeitig mit weiteren spezialisierten Dienstleistern. Da kann man einzelne Magazine und Zeitungen im Monatsoder Jahresabo kaufen oder auch einzelne Artikel erwerben. Außerdem lässt sich zwischen diversen Flatrates, digitalen Zusatzofferten zu gedruckten Abonnements und zum Teil kostenlosen Leihvarianten wählen. Zuletzt steht der Digitalleser vor der Frage, wie und auf welchen Geräten all die Inhalte kommen. All diesen Aspekten geht unser Ratgeber zum digitalen Lesen nach, indem er die Möglichkeiten und Angebote zum Lesen von journalistischen Inhalten und Büchern sortiert. Eine Übersicht bietet die Tabelle.

Etwas Ordnung im Chaos der digitalen Lesemöglichkeiten

Digitale Leseinhalte bieten gleich eine ganze Reihe von Vorteilen: Auf dem Mobilgerät sind sie immer und überall dabei, sie nehmen weder Platz oder Gewicht in Anspruch, noch muss man daran denken, sie mitzunehmen. Verspäten sich also Bus oder Bahn, können Sie die Wartezeit spontan mit Lesen überbrücken. Und Leseratten müssen zudem ihre Urlaubslektüre nicht mühsam mitschleppen. Sollte der Lesestoff wirklich ausgehen, hat man im Nu neuen gekauft und geladen. Das gilt gleichermaßen für Zeitschriften, Zeitungen und Bücher sowie für internationale Inhalte, die sonst nur mühsam zu beschaffen sind. Digitalabos erlauben zudem meist den Zugriff aufs Archiv, also auch auf ältere Ausgaben.

Beginnen wir mit den journalistischen Inhalten, also den digitalen Pendants der gedruckten Ausgaben, die es am Zeitschriftenkiosk, im Supermarkt oder an der Tankstelle zu kaufen gibt. Die digitalen Kaufinhalte lassen sich – anders als die kostenlosen und meist über Werbung finanzierten Verlagsinhalte im Internet, auf die hier nicht eingegangen werden soll – auch ohne permanente Internetverbindung lesen. Vielmehr reicht es, sich kurz mit seinen Kontodaten beim Dienstleister einzuloggen und die freigegebenen Inhalte aufs Mobilgerät herunterzuladen. Lesen können Sie danach auch offline ohne Internetverbindung.

Tipp: Die besten kostenlosen Reader-Apps für Android

Diverse Quellen und Formate für Zeitschriften und Zeitungen

Es ist nicht ganz einfach, sich einen Überblick über die digitalen Lese-Kioske zu verschaffen.
Vergrößern Es ist nicht ganz einfach, sich einen Überblick über die digitalen Lese-Kioske zu verschaffen.

Viele Verlage selbst bieten Apps (meist für Android und iOS) oder zusätzlich einen werbefreien Browserzugang für den kompletten Inhalt der Druckpublikation. Die Tageszeitung, die Autozeitschrift, das Nachrichtenmagazin oder konkret die PC-WELT sind nur wenige Beispiele. Unabhängig ob Einzelkauf oder Abonnement, meist – aber keineswegs immer – sind die digitalen Inhalte etwas günstiger als die gedruckten Ausgaben. Der Preisnachlass ist auch deshalb berechtigt, weil beim digitalen Verkauf keine Ausgaben für Druck und Vertrieb anfallen. So kostet die gedruckte Süddeutsche Zeitung monatlich rund 60 Euro, das Digitalabo gibt es schon für 35 Euro. Für ein Einzelheft von „Auto, Motor und Sport“ verlangt der Zeitschriftenhandel 3,90 Euro, als E-Paper nur knapp drei Euro. „Der Spiegel“ dagegen ist digital sogar etwas teurer als gedruckt. Die zugehörigen Apps, über die Sie einzelne Ausgaben oder auch ein Abo erhalten, finden Sie entweder auf den Webseiten der Verlage oder ebenso einfach im Google Playstore und Appstore von Apple.

Das aber ist lange nicht alles, denn Zeitschriften und Zeitungen gibt es zusätzlich auch bei Google und Amazon. Bei Google bekommen Sie die einzelnen Titel über die App Google Play Kiosk (nur Android), bei Amazon über die Kindle App. Als Prime-Kunde von Amazon sollten Sie sich übrigens nicht vom in diesem Sommer neu eingeführten „Prime Reading“ täuschen lassen, mit einer echten Lese-Flatrate hat der Service wenig zu tun. Zwar gibt es tatsächlich einzelne Magazinausgaben kostenlos, im Wesentlichen aber müssen Kunden die Inhalte wie bei der Kindle-App sonst auch kaufen.

So begrüßenswert die Auswahl ist, so unübersichtlich macht sie den Kauf. Denn zum einen gibt es längst nicht in jedem der digitalen Kioske sämtliche Inhalte, zum zweiten differieren teilweise die Preise und zum dritten unterscheiden sich Bedienung, Technik und Formate. Der letzte Punkt verdient besondere Aufmerksamkeit, weil beispielsweise das simple PDF einer Druckseite auf dem kleinen Smartphone-Display kaum lesbar ist. Lösen lässt sich das Problem durch eine Art Leseansicht, die den Text ähnlich wie beim E-Book anzeigt und bei dem sich die Schriftgröße variieren lässt. Abhängig von der technischen Umsetzung und der grafischen Gestaltung der Original-Layouts sind Bedienung und Lesbarkeit des im Prinzip gleichen Inhalts mal hier und mal da besser. Das Gleiche gilt auch für die Verlags-Apps, in denen der Lesemodus fürs Smartphone sehr unterschiedlich umgesetzt ist.

So hilft wirklich nur auszuprobieren, mit welcher App und Ansicht man besser klarkommt. Beim Tablet-PC mit größerem Bildschirm genügt zum Lesen dagegen häufig die PDF-Ansicht. Ein Hinweis zum iKiosk soll nicht fehlen: Anders als der Name vermuten lässt, hat der digitale Kiosk mit seinen zusammen rund 800 Zeitungs-und Zeitschriftentiteln nichts mit Apple zu tun, sondern gehört zum Verlag Axel Springer.

Onleihe: E-Books kostenlos aus der Bibliothek leihen

Mehr als 3.000 Bibliotheken verleihen über Onleihe digitale Bücher, Zeitungen und Zeitschriftenn.
Vergrößern Mehr als 3.000 Bibliotheken verleihen über Onleihe digitale Bücher, Zeitungen und Zeitschriftenn.

E-Books und andere digitale Medien verleihen die örtlichen Bibliotheken über das Onleihe-System, bei dem sich über 3.000 öffentliche Büchereien aus dem In- und Ausland beteiligen. Voraussetzung für die Online-Nutzung ist ein Büchereiausweis, der meist für eine Jahresgebühr zwischen 10 und 20 Euro erhältlich ist. Ob Ihre örtliche Bibliothek mitmacht, erfahren Sie über „Ihre Onleihe finden“ im Onleihe-Portal . Zum Lesen benötigt man einen E-Book-Reader, der das E-Pub-Format unterstützt – vom Amazon Kindle abgesehen sind das praktisch alle – oder die Onleihe-App (Android und iOS) oder einen Browser mit E-Pub-Unterstützung wie Microsoft Edge. Das Ausleihen der Medien ist einfach, der ausführliche Einsteiger-Ratgeber erklärt alle Details. Praktisch ist, dass keine Mahngebühren anfallen können, weil die „Rückgabe“ nach Ablauf der Leihfrist automatisch erfolgt.

Readly, Read-it, Blendle, Pocketstory: Flatrates und Einzelartikel

Die PC-WELT-App bietet sowohl Originalansicht von PDFs als auch eine mobile Darstellung.
Vergrößern Die PC-WELT-App bietet sowohl Originalansicht von PDFs als auch eine mobile Darstellung.

Abgesehen von den technischen Unterschieden lässt sich das Bisherige so zusammenfassen: Der Leser kauft oder abonniert jeweils ein bestimmtes Produkt eines Verlags, entweder direkt beim Verlag oder über den Google- beziehungsweise Amazon-Kiosk. Doch so wie sich beim Musikstreaming das Modell „Einmal zahlen, alles bekommen“ etabliert hat, bietet Readly einen ähnlichen Flatrate-Ansatz fürs digitale Lesen. Zwar beschränkt sich das Angebot auf Zeitschriften – Zeitungen bleiben außen vor – und hier auf gut 2.200 Magazine, von denen über 600 deutschsprachig sind. Das Prinzip aber ähnelt Spotify und Co.: Für 9,99 Euro monatlich bekommt man Zugriff auf sämtliche Titel inklusive der älteren Ausgaben im gesamten Archiv.

Die Readly-App steht für Android, iOS und Windows zur Verfügung. Lesen kann man die Inhalte nach dem Herunterladen auch offline. Noch nicht für alle Magazine umgesetzt ist der E-Paper-Modus fürs Smartphone, ansonsten aber lässt sich Readly ziemlich problemlos nutzen. Die Rubrikauswahl, die Suche einzelner Titel und weitere Filter führen schnell zum gewünschten Inhalt, darunter sind PC-WELT, Android-WELT, Linux-WELT und weitere Sonderhefte . Ähnlich wie Readly funktioniert Read-it ebenfalls für 9,99 Euro, allerdings ist die Zeitschriftenauswahl hier deutlich kleiner. Den Gegenpol zur Flatrate bilden Blendle und Pocketstory : Beide Plattformen ermöglichen den Kauf einzelner Artikel, beispielsweise also eines bestimmten Textes aus einem Nachrichtenmagazin, eines anderen aus einer Autozeitschrift und eines dritten aus einer Tageszeitung.

Einerseits lässt sich auf diese Weise gezielt das auswählen, was wirklich interessiert. Andererseits summieren sich schnell die Ausgaben: da mal 45 Cent für einen einzelnen Zeitungsbericht, da mal 69 Cent für einen Magazinbeitrag und so weiter. Immerhin gibt es auch die gesamte Ausgabe mit uneingeschränktem Zugriff zu kaufen. Gefallen Artikel nicht, kann man sie in beschränktem Ausmaß zurückgeben und erhält das Geld zurück. Vom Prinzip her ähnlich funktioniert Pocketstory, allerdings liegt der Schwerpunkt jedoch auf längeren journalistischen oder literarischen Qualitätstexten. So ist die Zahl der verfügbaren Medien viel kleiner als bei Blendle oder Readly. Schließlich experimentiert der Anbieter FacE-Book mit einer Bezahlschranke für journalistische Inhalte, noch aber handelt es sich nur um die ersten Tests.

Tipp: Als Abonnent einer gedruckten Zeitung oder Zeitschrift bekommen Sie den Onlineund E-Paper-Zugriff häufig entweder gratis oder gegen eine kleine zusätzliche Gebühr dazu. Auf diese Weise können Sie wie gewohnt in der Print-Ausgabe und bei Bedarf trotzdem auf Ihrem Smartphone oder Tablet lesen.

Tolino Epos: Wasserfester 7,8-Zoll-eBook-Reader mit Farbtemperaturanpassung

Den besten Preis für den Tolino Epos finden Sie hier

Bücher: Einzelkauf, Flatrate-Angebot und Online-Ausleihe

Bei Blendle kostet ein einzelner Artikel der Süddeutschen Zeitung 79 Cent, die Gesamtausgabe 1,99 Euro.
Vergrößern Bei Blendle kostet ein einzelner Artikel der Süddeutschen Zeitung 79 Cent, die Gesamtausgabe 1,99 Euro.

Vieles von dem, was für Zeitschriften und Zeitungen gilt, gilt auch für elektronische Bücher: Ob gedruckt oder digital, traditionell kauft man einzelne Bücher. Nur muss man sich bei E-Books grundsätzlich zwischen den beiden Systemen von Amazon und dem E-Pub-Format (Tolino-, Kobo-, Pocketbook-Reader) entscheiden. Wer einen Kindle-Reader hat, muss seine Bücher bei Amazon kaufen. Umgekehrt lassen sich DRM-geschützte Werke im E-Pub-Format nicht auf dem Kindle lesen. Mehr Details lesen Sie im Kasten.

Hier geht es zunächst um den E-Book-Kauf. Beschränkt man sich auf deutschsprachige Literatur und Sachbücher, unterscheiden sich beide Systeme hinsichtlich Buchauswahl, Kaufprozess und Bedienung nicht grundlegend. Abseits vom Mainstream existieren dann aber doch Unterschiede: So punktet Amazon mit viel mehr englischsprachigen Werken sowie mit der (beschränkten) Lese-Flatrate Kindle Unlimited für 9,99 Euro im Monat. Davon zu unterscheiden ist die Kindle-Leihbücherei, bei der Prime-Kunden monatlich kostenlos ein Buch leihen können. Etwas Vergleichbares bietet das E-Pub-Lager derzeit nicht.

Daneben existiert mit Skoobe eine Bücher-Flatrate mit rund 175.000 Werken, diese lässt sich jedoch nur unter Android und iOS nutzen: für 11,99 Euro monatlich ausschließlich mit permanenter Internetverbindung fürs Lesen Zuhause im WLAN, für 14,99 Euro auch offline unterwegs. Ebenfalls aufs Smartphone und Tablet beschränkt ist die E-Book-Flatrate Readfy , die mit kostenlosem Zugriff auf mehr als 80.000 E-Books wirbt. Finanziert wird der Dienst über teilweise nervige Werbeeinblendungen.

Tolino, Kobo, Pocketbook und die weitere EPub-Lesegeräte unterstützen das Onleihe-System der öffentlichen Büchereien. Wer für seine Bücherei am eigenen Wohnort einen Ausweis besitzt, bekommt damit E-Books ohne zusätzliche Kosten auf sein Lesegerät. Der Kasten auf Seite 188 erläutert, wie das funktioniert.

Darüber hinaus kann man Bücher über Apples iBooks kaufen. Die Nutzung beschränkt sich damit aber auf iOS und MacOS. Finanziell existieren übrigens keine Unterschiede, die Buchpreisbindung gilt inzwischen auch für E-Books.

So kommen Sie an digitale Leseinhalte

Digitale Zeitungen und Zeitschriften

Einzelkauf

Abo

Flatrate

Einzelne Artikel

Apps der Verlage und Publisher ● Google Play Kiosk ● Amazon Kindle App bzw. Newsstand Leseoptionen: Android, iOS und Browser; Windows und weitere nur eingeschränkt

Apps der Verlage und Publisher ● Google Play Kiosk ● Amazon Kindle App bzw. Newsstand Leseoptionen: Android, iOS und Browser; Windows und weitere nur eingeschränkt

Readly (9,99 Euro pro Monat, nur Zeitschriften) ● Read-it (9,99 Euro) Leseoptionen: Android, iOS, Kindle Fire und Browser (Readly); Android, iOS, Windows und Mac (Read-it)

Blendle ● Pocketstory Leseoptionen: Android, iOS und Browser (nur Blendle)

Digitale Bücher (E-Books)

Einzelkauf

Flatrate

Ausleihe

E-Book-Reader ● Webseiten von Amazon, Hugendubel, Thalia usw. ● Apple iBooks Leseoptionen: E-Book- Reader: Amazon oder E-Pub-Reader; Apps: Android, iOS und Windows; iBooks nur iOS und MacOS

Skoobe (11,99 bzw. 14,99 Euro pro Monat) ● Kindle Unlimited (9,99 Euro pro Monat) ● Readfy (gratis, werbefinanziert) Leseoptionen: Skoobe: Android, iOS; Kindle Unlimited: Kindle-Reader und -App (Android, iOS, Windows usw.)

Onleihe (kostenlos) ● Kindle Leihbücherei (nur Prime-Kunden) Leseoptionen: Onleihe: E-Pub-Reader, Android, iOS und Windows; Kindle Leihbücherei: Kindle-Reader und -App (Android, iOS, Windows usw.)

Fazit, Vor- und Nachteile: Lohnt die digitale Lektüre?

Ja, um direkt auf diese Frage zu antworten. Denn so einfach, schnell, bequem und günstig gibt es gedruckte Bücher, Zeitungen und Zeitschriften nun einmal nicht. Man muss sich eben nur durch diesen „digitalen Angebotsdschungel“ kämpfen. Wer sich den Überblick verschafft hat, findet darin sicher auch das Passende: gleichgültig, welche Medien und Inhalte und ob man viel oder wenig liest. Eine ganz andere und individuelle Frage ist, welche Art zu lesen Sie bevorzugen, also gedruckt oder digital. Beides hat Vor- und Nachteile. Ein Pluspunkt des Gedruckten ist seine „Robustheit“: Selbst Wasser und Sand machen der Strandlektüre nichts aus und man kann sie sogar bedenkenlos offen liegen lassen, wenn man ins Meer oder in den Pool springt. Ein weiterer Vorteil ist, dass es beim Gedruckten keinerlei Tracking gibt. Niemand verfolgt, was genau Sie wie lange lesen. Dies vor Augen müssen Sie sich nicht kategorisch für das eine oder andere entscheiden, denn das eine schließt ja das andere nicht aus.

Zwei E-Book-Welten: Kindle gegen Tolino & Co.

Die beiden E-Book-Reader Amazon Kindle Paperwhite und Tolino Shine 2 HD.
Vergrößern Die beiden E-Book-Reader Amazon Kindle Paperwhite und Tolino Shine 2 HD.

Bei den E-Book-Readern sind grundsätzlich zwei Systeme zu unterscheiden: Amazon mit seinen Kindle-Geräten auf der einen Seite, auf der anderen Seite die Reader für E-Books im E-Pub-Format, deren wichtigste Vertreter die Tolino-Geräte sind. Beide Systeme sind miteinander nicht kompatibel, sodass Kindle-Leser ihre Bücher nur bei Amazon kaufen können, Tolino-Leser dagegen überall außer bei Amazon. In beiden Welten gibt es für knapp 70 Euro ein Einstiegsgerät ohne Displaybeleuchtung (Kindle, Tolino Page), ein Mittelklassegerät mit Display-Beleuchtung und höherer Auflösung für 120 Euro (Kindle Paperwhite, Tolino Shine 2HD) sowie Premium-Geräte (wasserdicht, anpassbare Farbtemperatur, geringeres Gewicht usw.). Gemeinsam ist allen Readern ein sechs Zoll großes Display, die im Vergleich zum Smartphone viel längere Akkulaufzeit sowie der Bildschirm mit „elektronischer Tinte“ (E-Ink), der auch im Sonnenlicht mühelos lesbar ist.

Unsere Empfehlung geht zur Mittelklasse mit dem besseren Display (Tests hier und hier ), doch jenseits von Dunkelheit erledigen auch die günstigen Reader ihren Job gut. Das Angebot deutscher Bücher unterscheidet sich für beide Lesegeräte kaum, fürs Englische bietet Amazon deutlich mehr Auswahl sowie für monatlich 9,99 Euro eine eingeschränkte Lese-Flatrate („Kindle Unlimited“). Andererseits lassen sich mit dem Kindle keine Bücher über das Onleihe-Ausleihsystem lesen.

0 Kommentare zu diesem Artikel

PC-WELT Marktplatz

2310096