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Uber bringt Sicherheits-Funktion für seine Nutzer

06.09.2018 | 12:31 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Uber integriert in seine Uber-App eine Unfallerkennungs-Funktion namens „Ride Check“. Sie fragt bei möglichen Unfällen und ungewöhnlich langen Standzeiten nach, ob alles okay ist.

Uber integriert in seine Uber-App eine Unfallerkennungs-Funktion namens „Ride Check“, wie The Verge berichtet. Dafür wertet die Uber-App die Daten von verschiedenen Sensoren des Smartphones aus, beispielsweise den Beschleunigungssensor, das Gyroskop und den GPS-Sensor. Kommt die Software nach Auswertung dieser Daten zu dem Ergebnis, dass das Uber-Fahrzeug, in dem sich der Uber-Kunde befindet, einen Unfall erlitten haben könnte, dann tritt "Ride Check" in Aktion.

Die Uber-App schickt dann sofort eine Nachricht mit einigen Fragen an das Smartphone des Uber-Kunden, um herausfinden, ob es dem Insassen des Fahrzeugs gut geht und ob sich tatsächlich ein Unfall ereignet hat. Bestätigt der Uber-Kunde, dass das von ihm benutzte Uber-Fahrzeug in einen Unfall verwickelt wurde, dann blendet die Uber-App eine Schaltfläche ein, mit der der Kunde sofort einen Anruf bei der Notrufzentrale auslösen kann.

Die "Ride-Check"-Funktion tritt außerdem in Aktion, wenn das Uber-Fahrzeug ungewöhnlich lange steht. Dann könnte ja auch ein Notfall vorliegen, weshalb die App sich dann ebenfalls beim Uber-Nutzer meldet, um sicherzustellen, dass in dem Uber-Fahrzeug alles in Ordnung ist.

Uber arbeitet seit rund einem Jahr an der Funktion Ride Check, um die dafür nötigen Algorithmen ausreichend genau zu machen. Wobei die zugrundeliegende Technik nicht neu ist. Bereits jetzt verbauen einige Automobil-Hersteller ab Werk ähnliche Systeme in ihren Fahrzeugen. Erkennen die im Auto verbauten Sensoren einen möglichen Unfall, so baut das eingebaute Notrufsystem eine Verbindung zwischen Fahrzeug und Notrufzentrale des Automobil-Betreibers auf, um den Status der Auto-Insassen zu klären.

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