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Trekstor Primebook C13 im Test: Windows-Convertible mit SSD-Upgrade-Option

27.03.2018 | 12:20 Uhr |

Günstige Notebooks leiden unter schwacher Rechenleistung. Trekstor will deswegen beim Windows-Convertible Primebook C13 das Tempo-Upgrade erleichtern.

Günstige 2in1-Geräte mit Windows bieten große Flexibilität zum kleinen Preis: Sie lassen sich als Tablet und als Notebook verwenden - entweder, indem Sie den Bildschirm von der Tastatur abziehen (Detachable) oder das Display komplett auf das Gehäuse legen (Convertible). Der Nachteil: Diese Billig-Systeme arbeiten mit einem rechenschwachen Prozessor und langsamen eMMC-Speicher, sodass ihre Leistung sehr deutlich unter der eines Core-Notebooks liegt.

TEST-FAZIT: Trekstor Primebook C13

TESTERGEBNIS (NOTEN)

Trekstor Primebook C13

Testnote

Gut ( 2,11)

Preis-Leistung

sehr preiswert

Geschwindigkeit (20 %)

2,17

Ausstattung (20 %)

3,54

Bildschirm (20 %)

2,02

Mobilität (20 %)

2,31

Tastatur (10 %)

2,09

Umwelt und Gesundheit (5 %)

1,00

Service (5 %)

1,80

Aufwertung

-0,25 (Touchscreen)

Das Primebook C13 macht den Umstieg auf ein Windows-Convertible sehr günstig: Selbst mit dem nicht unbedingt notwendigen SSD-Upgrade liegt sein Preis noch unter 400 Euro. Hohe Rechenleistung und überzeugende Bildqualität dürfen Sie für diesen Preis nicht erwarten - aber einen zuverlässigen mobilen Begleiter für Alltagsaufgaben.

Pro

+ SSD lässt sich nachrüsten

+ Full-HD-Display

+ Typ-C-Anschluss

Contra

- mäßige Bildqualität

Trekstor bietet beim Primebook C13 aber ein einfaches Tempo-Upgrade: Das Windows-Convertible mit 13,3-Zoll-Full-HD-Bildschirm besitzt einen freien M.2-Schacht auf der Unterseite. Dort können Sie eine SSD im Format M.2 2242 einsetzen, die Trekstor mit Kapazitäten von 64, 128 sowie 256 GB für 49, 79 respektive 109 Euro anbietet. Zum bequemen Einbau legt Trekstor dem SSD-Modul einen Mini-Schraubendreher und eine Upgrade-Anleitung bei. Außerdem ist auf dem Primebook die Imaging-Software Acronis True Image 2018 vorinstalliert. Mit der beigelegten Seriennummer können Sie das Programm 90 Tage kostenlos nutzen.

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Die SSD ist wie der ab Werk eingebaute eMMC-Speicher 64 GB groß: Sie müssen das System-Image also für die 64-GB-SSD nicht anpassen. Nach dem Einbau des Flash-Moduls können Sie per "Laufwerk klonen" alle Daten von der eMMC auf die SSD übertragen. Nach einem Neustart ist die SSD dann das Systemlaufwerk.

In den zugänglichen M.2-Schacht lässt sich eine passende SSD einsetzen.
Vergrößern In den zugänglichen M.2-Schacht lässt sich eine passende SSD einsetzen.
© Trekstor

Mäßiges Tempo-Plus durch SSD-Upgrade

Der Umstieg auf die SSD bringt tatsächlich etwas mehr Tempo - Geschwindigkeits-Wunder sollten Sie aber nicht erwarten, denn die Trekstor-SSD mit SATA-6G ist an sich nicht besonders schnell. Im Crystaldiskmark ist die sie je nach Test doppelt bis viermal so schnell wie der eMMC-Speicher. Aber der System-Test PC Mark 10 beweist, dass der Prozessor dieses Tempo-Plus in der Praxis fast immer schluckt und die höhere Geschwindigkeit der SSD kaum zur Geltung kommen lässt. Nur beim eindeutig speicherabhängigen Test "Anwendungen starten" arbeitet das Primebook mit der SSD 15 Prozent schneller. Ansonsten liegt der Tempogewinn höchstens im einstelligen Bereich. Immerhin ist das Primebook C13 mit seinem Celeron N3350 schneller als ein günstiges 2in1-Geräten mit einem Intel Atom aus der x-Serie wie das Asus Transformer Mini T103 .

Display: Hohe Auflösung, aber mäßige Qualität

Das Convertible sieht besser aus als es der günstige Preis vermuten lässt: Das Gehäuse in hellgrauer Aluminium-Optik mit Metalldeckel und Kunststoffkörper ist solide verarbeitet. Wie bei vielen 2in1-Geräten stört im Notebook-Modus die kopflastige Gewichtsverteilung: Haben Sie den Bildschirm weit geöffnet, kippelt das Notebook bei jeder Berührung des Touchscreens.

Alle wichtigen Schnittstellen sind vorhanden, der HDMI-Ausgang allerdings nur als Micro-Buchse und der Micro-SD-Kartenleser ist intern nur per USB 2.0 angebunden, was schnellere Speicherkarten deutlich ausbremst. Dafür haben Sie zwei USB-3.0-Anschlüsse in Standardgröße sowie einen Typ-C-Port, der USB-3.0-Tempo liefert sowie Bildsignale an einen 4K-Monitor ausgibt. Power Delivery unterstützt er ebenfalls, allerdings passt das beigelegte Netzteilkabel des Primebook nur in dedizierten Stromanschluss.

Helligkeit und Kontrast des Full-HD-Bildschirms sind allenfalls mittelmäßig: Farben stellt der Bildschirm zwar natürlich und ausgewogen, aber wenig eindrucksvoll dar. Auch fürs Arbeiten draußen ist der spiegelnde Bildschirm wegen seiner niedrigen Leuchtdichte kaum geeignet.

Im Akkutest erzielt das Primebook ein ordentliches Ergebnis: Es hält knapp sieben Stunden beim WLAN-Surfen durch und knapp zehn Stunden im Office-Test des Mobile Mark 2014. Allerdings arbeitet das Convertible dabei nicht sparsamer als ein Ultrabook mit Core-Prozessor - dafür aber deutlich langsamer.

Mit der Tastatur lässt sich durchaus arbeiten: Hub und Druckpunkt der Tasten sind noch okay, die Tastatur ist stabil eingebaut und auch bei schnellem Tippen leise. Das leicht veränderte Tastatur-Layout fordert eine kurze Umgewöhnungsphase für Vielschreiber: Die Enter-Taste ist nur einzeilig, die Tasten Bild auf/ab, Pos1, Ende liegen beim Primebook in einer Spalte rechts außen, nicht wie üblich in der Zeile der Funktionstasten. Weniger Freude macht das sehr griffige Touchpad: Der Mauszeiger lässt sich dadurch nicht sehr flott bewegen, Mehrfinger-Gesten werden nur verzögert umgesetzt oder gar nicht erfasst.

DIE TECHNISCHEN DATEN

Trekstor Primebook C13

Prozessor (Taktrate)

Intel Celeron N3350 (1,10 GHz)

verfügbarer Arbeitsspeicher (eingebauter Arbeitsspeicher), Typ

4096 MB (3840 MB), DDR3-1600

Grafikchip (Grafikspeicher)

Intel HD Graphics 500 (1024 MB )

Bildschirm: Diagonale, Auflösung, Typ

13.3 Zoll (33.8 Zentimeter), 1920 x 1080, spiegelnd

Festplatte

57,4 GB (nutzbar)

optisches Laufwerk

-

Betriebssystem

Windows 10 Home (64 Bit)

LAN

nicht vorhanden

WLAN

802.11ac (1x1)

Bluetooth

Bluetooth 4.0

Schnittstellen Peripherie

2x USB 3.0 (links, rechts), 1x Kartenleser (rechts, Micro-SD), 1x Typ-C (links, PD, Video, USB 3.0), Fingersensor (im Touchpad)

Schnittstellen Video

1x HDMI (links, Micro), 1x Webcam

Schnittstellen Audio

analoger Ausgang/Eingang (rechts)

GESCHWINDIGKEIT

Trekstor Primebook C13 (Note: 2,17)

Geschwindigkeit bei Büro-Programmen

73 Punkte (von 100)

Geschwindigkeit bei Multimedia-Programmen

44 Punkte (von 100)

Geschwindigkeit bei 3D-Spielen

22 Punkte (von 100)

Startzeit

15 Sekunden

BILDSCHIRM

Trekstor Primebook C13 (Note: 2,02)

Größe

33,8 Zentimeter / 13,3 Zoll

Auflösung

1920 x 1080 Bildpunkte

Punktedichte Höchste Punktedichte im Test

165 dpi 276 dpi

Helligkeit

217 cd/m²

Helligkeitsverteilung

89 %

Kontrast

583:1

Entspiegelung

gering

MOBILITÄT

Trekstor Primebook C13 (Note: 2,31)

Akkulaufzeit: WLAN-Test / Mobile Mark 2015

6:53 Stunden / 9:44 Stunden

Gewicht: Notebook (mit Akku) / Netzteil Leichtestes Notebook im Test

1430 / 124 Gramm 0,91 Kilogramm

UMWELT UND GESUNDHEIT

Trekstor Primebook C13 (Note: 1,00)

Betriebsgeräusch: geringe /hohe Last

0,1 / 0,3 Sone

Temperatur unter Last: Unterseite /Oberseite

35,0 / 32,0 Grad Celsius

ALLGEMEINE DATEN

Trekstor Primebook C13

Preis (unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers / Straßenpreis)

349 Euro / 319 Euro

Garantiedauer

24 Monate

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