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"Tracking durch Websites ablehnen" von Safari entfernt

08.02.2019 | 09:28 Uhr | Peter Müller

In der kommenden Version von Safari wird die Sperr-Funktion gegen Tracking fehlen. Die Entwickler bringen eine effektivere Methode.

Überholt: In Safari 12.1, das Bestandteil von iOS 12.2 und macOS 10.14.3 sein wird, entfernt Apple die Einstellung "Tracking durch Websites ablehnen" wieder, die es mit als erster Browserhersteller eingeführt hat. Diese Entscheidung führt aber im Gegenteil zu weniger nervenden Tracking und Werbungen, die einen quer durch das ganze Netz verfolgen – das klingt nur paradox.

Denn die Einstellung "Do not track" haben die meisten Websites ignoriert – ganz im Gegenteil trägt ein derart konfigurierter Browser dazu bei, einen noch besseren Fingerabdruck zu hinterlassen. Das Tracking-Verbot führt also zu noch mehr Tracking, Apple verabschiedet sich als konsequenter Weise wieder von dem Konzept.

Stattdessen setzt Safari auf die Intelligente Tracking Verhinderung, die tief in der Renderengine WebKit verankert ist und effektiver Cross-Site-Cookies blockiert. Nur von Websites, mit denen man regelmäßig agiert, soll man Cookies im Speicher haben, die etwa den Login erleichtern. Alle anderen Daten lehnt Safari ab. Schon jetzt ist die Technik zuverlässiger als "Do Not Track".

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