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Tipps zur PC-Monitor-Wahl

16.01.2019 | 13:34 Uhr |

Um den idealen Bildgenuss beim Arbeiten oder Zocken zu erreichen, ist ein leistungsstarker Monitor ein wichtiges Element. Den idealen Bildschirm zu finden, ist angesichts der riesigen Auswahl an unterschiedlichen Monitormodellen nicht einfach. Deshalb haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt.

Zunächst sollten Sie sich überlegen, für welchen Zweck Sie den Monitor hauptsächlich nutzen: ob zum alltäglichen Arbeiten, zum Gamen oder für professionelle Tätigkeiten wie Bild- und Videobearbeitung. Für die alltägliche Nutzung reicht meist ein Monitormodell ohne besonderen Schnickschnack, dafür aber mit einem hohen Kontrastwert aus. Für die professionelle Bild- und Videobearbeitung ist eine präzise Farbwiedergabe ein wichtiges Kriterium. Und ein Gaming-Monitor sollte eine möglichst hohe Bildwiederholfrequenz und eine schnelle Reaktionszeit mitbringen.

Auf die letzten beiden Begriffe stoßen Sie mit Sicherheit immer wieder im Laufe Ihrer Recherche. Die Reaktionszeit sollte möglichst gering ausfallen, denn sie zeigt an, wie lange Zeit der Monitor benötigt, um ein Pixel von schwarz auf weiß zu ändern. Fällt sie recht hoch aus, kann es beim Zocken zu einem verschwommenen Bild kommen. Hingegen sollte die Bildwiederholfrequenz oder auch Refreshrate hoch sein. Je höher der Wert in Hertz ausfällt, desto schneller kann der Monitor neue Informationen pro Sekunde laden. Sollten Sie den Bildschirm also hauptsächlich fürs Gaming nutzen wollen, dann empfiehlt sich eine Frequenz von 75 bis 144 Hz oder sogar noch höher.

Wissen Sie, wie Sie Ihren künftigen Monitor hauptsächlich nutzen werden, sollten Sie sich Gedanken über die Auflösung machen. Hier stehen Ihnen im Wesentlichen High Definition, oder kurz HD, mit 1280 x 720 Pixeln, Full HD mit 1920 x 1080 Bildpunken und Ultra HD mit 3840 x 2160 Pixeln zur Auswahl. Letzteres wird auch oft als 4K bezeichnet. Bei allen drei Auflösungen handelt es sich um die aktuell gängigsten Pixelabmessungen. Je höher die Auflösung ausfällt, desto mehr Pixel hat der Monitor. Und je höher die Anzahl der Bildpunkte, desto detailreicher und schärfer kann er Inhalte darstellen – vorausgesetzt, Sie haben auch eine entsprechend potente Grafikkarte in Ihrem Rechner eingebaut.

Wer einen neuen Monitor anschaffen will, muss über Paneltypen Bescheid wissen. Sie entscheiden über Reaktionszeit, Farbdarstellung und Bildwiderholfrequenz.
Vergrößern Wer einen neuen Monitor anschaffen will, muss über Paneltypen Bescheid wissen. Sie entscheiden über Reaktionszeit, Farbdarstellung und Bildwiderholfrequenz.
© Acer

Gleichzeitig will auch die Wahl des Panels gut überlegt sein. Hier können Sie im Wesentlichen aus den folgenden Techniken auswählen: Twisted-Nematic (TN), Vertical-Alignment (VA) und In-Plane-Switching (IPS). Das TN-Panel ist eines der günstigsten, bringt aber nur eine eher mäßige Farbqualität mit sich und ist in den Blickwinkeln recht empfindlich. Für TN sprechen eine niedrige Reaktionszeit, eine hohe Refreshrate und damit kaum eine Verzögerung bei Eingaben. Daher eignet sich ein solches Panel ideal zum Zocken.

Das VA-Panel hingegen ist für den normalen Büroalltag gut geeignet. Seine Reaktionszeiten liegen zwar wesentlich höher als bei TN, dafür fällt aber auch die Bildwiederholfrequenz recht hoch aus. VA-Panels übertreffen TN-Technik in Kontrast- und Farbwerten. Die Farben sind intensiver und kräftiger.

Für Anwender, die viel mit Bildbearbeitung zu tun haben, eignet sich das IPS-Panel. Es ist sehr blickwinkelstabil, hat die besten Farbwerte und bietet eine niedrigere Reaktionszeit als das VA-Panel. Da die Bildwiederholraten jedoch oft fürs schnelle Gamen nicht ausreichen, sind IPS-Panels gerade im Spielebereich recht rar. Leider sind Monitore mit diesem Paneltyp auch die teuersten dieser drei Varianten.

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