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Test: Sharkoon Drakonia II - Gaming-Maus mit PixArt-Sensor und üppiger Ausstattung

12.02.2019 | 11:20 Uhr |

Mit der Drakonia II bringt Sharkoon eine Neuauflage der beliebten Drakonia-Gaming-Maus auf den Markt. Dabei setzt der Hersteller auf eine üppige Ausstattung, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine einmalige Optik. Wir haben die Gaming-Maus im Praxis-Test genauer unter die Lupe genommen.

Ausgestattet ist die Sharkoon Drakonia II mit zwei Daumentasten plus sechs programmierbaren Zusatztasten, einer effektreichen RGB-Beleuchtung und einem zuverlässigen PixArt-Sensor. Doch das ist nicht alles, denn die Gaming-Maus verfügt zudem über ein anpassbares Gewicht („Weight-Tuning-System“), eine ergonomische Form und ein unverwechselbares Design. Und das Gesamtpaket gibt's zu einem ziemlich günstigen Preis.

TEST-FAZIT: Sharkoon Drakonia II

Für einen Straßenpreis von gerade einmal 40 Euro erhalten wir eine Gaming-Maus im ergonomischen Design mit einem High-End-Sensor, RGB-Beleuchtung und einem Weight-Tuning-System. Für all das würde die Konkurrenz für ein solches Leistungs-Paket deutlich höhere Preise aufrufen. Auch wenn die Oberflächenbeschaffenheit und das Design nicht jedermanns Geschmack trifft, können wir dennoch sagen, dass die Drakonia II ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und nicht nur für Einsteiger bestens geeignet ist.

Pro:

+ auffälliges Design

+ guter Ausstattungsumfang

+ zuverlässiger Sensor

+ viele Sondertasten

Contra:

- gewöhnungsbedürftige Oberfläche

Die Sharkoon Drakonia II erhält den PC-WELT-Award "Attraktiver Preis".
Vergrößern Die Sharkoon Drakonia II erhält den PC-WELT-Award "Attraktiver Preis".

Die besten Gaming-Mäuse im Test

Optik und Ausstattung

Zunächst fällt uns auf, dass die Sharkoon Drakonia II komplett aus Kunststoff gefertigt ist, was jedoch nicht immer schlecht sein muss, wenn die Verarbeitungsqualität stimmt. Und an dieser Stelle gibt es nichts zu meckern, denn die Gaming-Maus ist sauber verarbeitet. Lediglich die sehr glatte Oberfläche ist gewöhnungsbedürftig und könnte gerade im Sommer zu einem glitschigen Gefühl führen. Besser gelungen sind die Seitenpartien, diese heben sich durch eine leichte Struktur vom Gesamtbild ab. Sicherlich könnten Gummi- oder Silikonelemente den Grip aber noch etwas verbessern. Über das sehr auffällige Design lässt sich streiten, doch dazu können wir ganz klar sagen, dass es sich einfach um eine Frage des persönlichen Geschmacks handelt.

Das Design ist unserer persönlichen Meinung nach recht gewagt, aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten.
Vergrößern Das Design ist unserer persönlichen Meinung nach recht gewagt, aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten.
© Sharkoon

Die Haupt- sowie Daumentasten verfügen über einen recht knackigen Druckpunkt, wobei die Daumtasten jedoch teilweise schwer erreichbar sind. Gerade Gamer mit kleinen Händen könnten hier ihre Probleme haben. Über dem Mausrad befinden sich außerdem noch eine Schnellfeuertaste, die sich auch beliebig programmieren lässt, und die DPI-Umschalttasten. Sehr gut finden wir den DPI-Indikator in Form von vier LED-Streifen.

PixArt-Sensor PMW-3360 und Weight-Tuning-System

Anders als beim Vorgänger verwendet Sharkoon für die Drakonia II den zuverlässigen und bewährten PixArt-Sensor PMW-3360. Dieser optische Sensor löst mit 15.000 DPI auf, wobei wir diese wiederum in vier umschaltbare Stufen programmieren können. Gut gelungen finden wir die fünf zusätzlichen Gewichte, die sich bereits im Lieferumfang befinden. Damit können wir das Gesamtgewicht von 106 Gramm um insgesamt 28 Gramm erhöhen, da jedes Gewicht 5,6 Gramm wiegt.

In dieser Preisklasse selten anzutreffen: die Möglichkeit, das Gewicht anzupassen.
Vergrößern In dieser Preisklasse selten anzutreffen: die Möglichkeit, das Gewicht anzupassen.
© Sharkoon

Sharkoon Gaming-Software

Die Gaming-Software für die Drakonia II ist nicht nur in einem passenden Design gehalten, sondern bietet alle Funktionen die wir benötigen. Wir können die sechs Zusatztasten programmieren, die Schnellfeuertaste und auch die RGB-Beleuchtung. Hierfür stehen uns vier Leuchteffekte zur Verfügung. Alle Einstellungen lassen sich in fünf Profilen auf dem internen Speicher hinterlegen.

Links befindet sich die DPI-Statusanzeige und rechts die zusätzlichen, programmierbaren Daumentasten.
Vergrößern Links befindet sich die DPI-Statusanzeige und rechts die zusätzlichen, programmierbaren Daumentasten.
© Sharkoon

Sharkoon Drakonia II im Praxistest

Der präzise Sensor und das ergonomische Design machen sich gerade bei hektischen Gaming-Sessions durchaus positiv bemerkbar. Wir können so gut wie keine Fehleingaben feststellen und lange und entspannt in nahezu jeder Griffposition zocken. Lediglich die Oberfläche könnte bei der Nutzung des Palmgrips zu schwitzigen Händen führen. Dank der sechs Zusatztasten eignet sich die Drakonia II zudem ideal für MMO-Spieler.

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