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Test: Oxford Advanced Learner’s Dictionaries-App

27.02.2018 | 11:54 Uhr |

Speziell für Studierende oder für die Abi-Prüfung soll dieses zweisprachige Oxford Klausur-Wörterbuch behilflich sein – dazu gehören besonders markierte Einträge aus der Oxford 3000-Liste.

Das Oxford Klausur-Wörterbuch von Paragon, vertrieben durch Oxford University Press ELT, möchte dabei helfen, die eigenen Englischkenntnisse speziell vor Abschlussprüfungen zu verbessern. So ist die App zum zweisprachigen Oxford Klausur-Wörterbuch etwa zur optimalen Vorbereitung auf das Abitur oder die Matura gedacht. Hier finden sich sowohl englische als auch deutsche Übersetzungen, dazu Hörbeispiele, wie man ein englisches Wort ausspricht und wie man die englischen Wörter korrekt verwendet. Dazu kommen die amerikanischen Varianten, das ist sehr geschickt und gefällig in die App integriert. Sehr schön auch die Möglichkeit, durch integrierte Stimmaufnahme die eigene Aussprache mit derjenigen der Profis zu vergleichen.

Alles, was auch ein Englischlehrer wissen sollte

Mit laut Entwickler über 175.000 Stichwörtern, Wendungen und Beispielsätzen sowie mehr als 230.000 Übersetzungen wurde das Oxford Klausur-Wörterbuch speziell auf die Bedürfnisse deutschsprachiger Englischlernender zugeschnitten. Alle Einträge aus der Oxford 3000–Liste sind im Wörterbuch eigens markiert. So lässt sich sofort erkennen, ob ein Stichwort zu den 3000 wichtigsten Wörtern gehört, die Englischlernende laut dem Oxford Advanced Learner's Dictionary kennen sollte.

Vergleich unter (fast) Gleichen

Wir konnten die App natürlich nur stichwortartig durchforsten und haben für den Test eine Reihe häufigere und seltenere Wörter aus ”Harry Potter and the Goblet of Fire” von Joanne K. Rowling sowie aus dem Sachbuch ”Homo Deus: A Brief History of Tomorrow” von Yuval Noah Harari geprüft und zusätzlich mit der App Slovoed Deluxe Wörterbücher Englisch – Deutsch verglichen. In der Erkennung der 20 ausgesuchten englischen Vokabeln sind beide fast gleichwertig. Auch darin, dass beide das Wort ”niffler” nicht kennen, ein aus Großbritannien stammendes Tierwesen, ein Wühltier. Ansonsten sind die Wortkenntnisse der beiden Apps vergleichbar, wobei die Slovoed-App laut Anbieter über einen Wortschatz von über 120.000 Wörtern, Bedeutungen und Redewendungen verfügen soll. Auch in Slovoed Deluxe findet man Audiodateien, allerdings nur auf Englisch, dafür auch von deutschen Vokabeln. Das ist aber auch gar nicht der Anspruch der Oxford-App.

Slovoed bietet auf den ersten Blick mehr Redewendungen, in der Oxford-App gibt es diese manchmal erst auf Nachfrage durch den Tap auf ein deutsches Wort, wo dann auch englische Redewendungen zusätzlich erscheinen. Dafür lässt sich ein Wort mit letzterer App leichter finden, weil diese auch bei Tippfehlern mit Vorschlägen nachfragt: ”Meintest du …?” Auf Flashcards zum individualisierten Lernen muss man in der Oxford-App anders als bei Slovoed freilich verzichten.

Systemvoraussetzungen und Verfügbarkeit

Das Oxford Advanced Learner’s Dictionary gibt es als In-App-Kauf im App Store ab iOS 7.0 zum Preis von 35 Euro für die Vollversion. Der Download ist knapp 100 MB groß. Verfügbar ist es für iPhone, iPad und sogar die Apple Watch. Wem diese oder die Slovoed-App zu teuer scheinen – es gibt im App Store auch andere Programme, die deutlich günstiger sind, etwa Englisch Wörterbuch & Übersetzer von Ascendo   oder Wörterbuch Englisch Deutsch von Bravolol , die beide um die fünf Euro kosten, oder auch ein kostenloses Tool wie der Google Übersetzer . Die Qualität dieser Apps haben wir hier aber nicht getestet.

Fazit und Empfehlung

Teuer ist die App auf jeden Fall. Wer streng nach ”Plan”, also dem Oxford Advanced Learner’s Dictionary lernen will oder muss, kommt daran aber kaum vorbei. Die App startet schnell und zeigt zuverlässig die wichtigsten Übersetzungen und die relevantesten Wörter nach der Oxford-Liste an. Damit ist sie für alle Nutzer, die das gut gebrauchen können, eine Empfehlung wert.

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