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Test: HP Omen Maus 400 - günstige und gut ausgestattete Gaming-Maus

24.10.2018 | 11:20 Uhr |

Die schlichte und preisgünstige HP Omen Maus 400 soll uns alles Nötige für eine ideale E-Sports Maus bieten. Wir machen den Praxis-Test.

Mit einem günstigen Einsteigerpreis von rund 35 Euro ist die HP Omen Maus 400 eine der preiswerteren Gaming-Produkte aus der Omen-Serie von HP. Trotz des günstigen Preises soll es ihr an nahezu nichts fehlen, denn neben präzisen Omron-Schaltern ist die Gaming-Maus zusätzlich mit einer mehrfarbigen LED-Beleuchtung und einer Sniper-Taste ausgestattet.

TEST-FAZIT: HP Omen Maus 400

Die HP Omen Maus 400 eignet sich bestens als Einsteigermaus und für alle Gelegenheits-Gamer. Sie bietet programmierbare Tasten und Features wie wechselbare DPI-Stufen und einen Sniper-Button.

Dennoch könnten User mit einem hohen Qualitätsanspruch von der rund 35 Euro teuren Gaming-Maus enttäuscht sein. Wir haben es nämlich mit einer reinen Kunststoff-Maus zu tun, die zwar sauber verarbeitet ist, aber durch hohle Klicks einiges an Wertigkeit verliert.

Besser gelungen ist die Ergonomie, denn wir können lange zocken, ohne uns zu verkrampfen oder ein unangenehm glitschiges Gefühl auf der Maus zu verspüren. Auch die einfache Plug-and-Play-Funktionsweise gefällt uns gut, ist jedoch für eine ausgiebige Personalisierung eher ungünstig.

Auch auf eine blinkende und bunte RGB-Beleuchtung müssten wir verzichten, nur ein statischer, mehrfarbiger Indikator erhellt unseren Gaming-Alltag.

Pro:

+ ergonomisch

+ günstiger Preis

+ zuverlässiger Sensor

Contra:

- hohle Klickgeräusche

- schwergängige Maustasten

Gaming-Maus ohne Schnickschnack

Die HP Omen Maus 400 bietet uns ein äußerst schlichtes Design, welches durch das beleuchtete Omen-Logo einen kleinen Farbtupfer erhält. Zudem besteht die ergonomische Maus durchgehend aus Kunststoff, nur bei den gummierten Seitenelementen und dem Mausrad kommt ein Materialwechsel zum Einsatz. Zwar ist die Omen Maus 400 dadurch um einiges leichter als so mancher Mitbewerber, aber dennoch leidet die Wertigkeit erheblich darunter. Vor allem die recht hohlen Klickgeräusche wirken sehr minderwertig.

Dank der ergonomischen Form können wir lange und ohne Ermüdungserscheinungen zocken.
Vergrößern Dank der ergonomischen Form können wir lange und ohne Ermüdungserscheinungen zocken.
© HP

Immerhin kommen wir auch nach längerem Zocken mit der HP Omen Maus 400 nur leicht ins Schwitzen und es entsteht kein glitschiges Gefühl auf der Maus. Auch in Sachen Grip und Komfort kann die Maus 400 bei uns punkten, denn wir können sie stets entspannt führen.

HP Omen Maus 400: Einstellungen ohne Software

Gut gelungen finden wir die Plug-and-Play-Funktion, bei der wir die Maus ohne umfangreiche Softwareinstallation gleich nutzen können. Auch das Programmieren der sechs Tasten, sowie der neun DPI-Stufen lässt sich durch einfache Tastenkombinationen durchführen.

Profi-Tricks und Tools für Ihre Maus

Das bedeutet aber auch, dass die HP Omen Maus 400 über keine effektreiche RGB-Beleuchtung verfügt, sondern nur über einen mehrfarbigen DPI-Indikator. Denn je nachdem welche Stufe wir aktuell angewählt haben, erstrahlt die entsprechende Farbe über das Omen-Logo. Gerade für einen Wechsel während dem Gameplay ist dies natürlich sehr hilfreich.

Der optische Sensor bietet uns maximale 5.000 DPI, die wir über Tastenkombinationen auf verschiedene Stufen aufteilen können.
Vergrößern Der optische Sensor bietet uns maximale 5.000 DPI, die wir über Tastenkombinationen auf verschiedene Stufen aufteilen können.
© HP

Auch das Hinterlegen praktischer Funktionen, wie die Sniper-Taste, gehen uns einfach von der Hand. Hierfür müssen wir lediglich die vordere der beiden Daumentasten, sowie das Mausrad für drei Sekunden gedrückt halten. Damit tauschen wir die Vorwärts-Funktion dieses Schalters mit dem Sniper-Button. Dieser reduziert im gedrückten Zustand die maximale DPI-Zahl von 5.000 auf 400, um ein genaueres Anvisieren zu ermöglichen.  

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Omron-Schalter: Schwergängige Maustasten

Die verbauten Omron-Switches sollen uns flotte und präzise Klicks ermöglichen, aber dennoch passieren uns häufig Fehleingaben. Denn die Tasten sitzen recht stramm, weshalb wir die Maus gelegentlich beim Klicken verziehen. Auch Doppelklicks verschlucken die Schalter einige Male. Wir würden uns Schalter mit einem kürzeren respektive leichtgängigeren Auslöseweg wünschen, um noch schneller reagieren zu können.

Auch die beiden Daumtasten können wir zum Sniper-Button umprogrammieren.
Vergrößern Auch die beiden Daumtasten können wir zum Sniper-Button umprogrammieren.
© HP

Am optischen Sensor hingegen gibt es nichts zu meckern, dieser arbeitet zuverlässig und verhindert ein lästiges Jittering - anders als bei anderen Vergleichsmodellen aus dieser Preiskategorie.

Leider sind die Daumentasten ähnlich durchschnittlich wie die Maustasten, da sie über einen schwammigen Druckpunkt verfügen. Nur das Mausrad und der DPI-Schalter können uns mit flotten und knackigen Klicks überzeugen.

Technische Daten

HP Omen Maus 400

Maße (H x B x T)

41 x 74 x 128 Millimeter

Gewicht

120 Gramm

Tastenanzahl

6

Frei belegbar

Ja

Sensortyp/ - bezeichnungen

optisch

Maximale Auflösung in DPI

5.000

Polling-Rate

1.000 Hz (1 ms)

Profil- /Makrofunktion

Ja

Verbindung

USB-Kabel

Weitere Ausstattung / Besonderheiten

LED-Indikator für DPI-Stufen / DPI-Schalter / Daumentasten / kostenlose Software

Allgemeine Daten

Testkategorie

Peripherie

Hersteller

Omen by HP

Internetadresse

https://www8.hp.com

Preis (unverbindliche Preisempfehlung)

37,99 Euro

Garantie

24 Monate

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