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Test: Die besten Gaming-Monitore mit WQHD-Auflösung (1440p)

09.09.2020 | 09:20 Uhr |

Gaming-Monitore mit WQHD-Auflösung (1440p) stellen derzeit die beste Kombination aus möglichst hoher Auflösung und schneller Bildrate dar. In unserem Vergleichstest stellen wir die besten aktuellen Modelle vor. Neu dabei ist der Asus ROG Strix XG279Q, der sich die Spitzenposition als unser neuer Testsieger verdient.

Aktuelle WQHD-Gaming-Monitore (1440p) besitzen überwiegend eine Diagonale von 27 Zoll - wie unser Testsieger Asus ROG Strix XG279Q , der Acer Predator XB271HU und der neu getestete Viewsonic XG270QG . Seltener sind Modelle mit 24 Zoll oder ganz große Displays bis hin zu 32 Zoll wie unser Preis-Leistungs-Sieger AOC Q3279VWF und der LG 32GK850G . Sie eignen sich praktisch für alle aktuellen Spiele-Genres vom Action-Adventure über E-Sport-Shooter bis hin zu Strategie-Titeln.

Unter den WQHD-Modellen finden sich derzeit häufig schnelle Modelle mit bis zu 165 Hertz Bildwiederholraten wie der AOC Agon AG271QG , der Gigabyte Aorus CV27Q und der Viewsonic XG2703-GS .
Einige wenige Geräte wie der HP Omen X 27 und der Lenovo Legion Y27gq-25 erreichen dagegen bereits 240 Hertz. Unser neuer Testsieger Asus ROG Strix XG279Q schafft 170 Hertz.

Mittelfristig dürften WQHD-Bildschirme mit ihren 2560 x 1440 Bildpunkten bei Spielern Full-HD-Displays als am häufigsten verwendete Auflösung ablösen. Full-HD-Monitore erfreuen sich insbesonders bei FPS-Spielern großer Beliebtheit, da sie dank schnellen Bildraten von bis zu 360 Hertz flüssige Bildraten im dreistelligen Bereich garantieren. Die neuen WQHD-Modelle punkten allerdings mit einer deutlich höheren Auflösung und knackscharfem Bild bei meist kaum langsameren Bildraten. In Sachen FPS klar im Vorteil sind 1440p-Bildschirme wie der Gigabyte Aorus CV27Q gegenüber UHD-Displays (2160p). Stark im Trend in der WQHD-Klasse liegen Curved-Displays wie etwa der Asus ROG Strix XG32VQ.

Vergleichstest: Die besten Gaming-Monitore mit Full-HD-Auflösung

G-Sync versus Freesync: teurer gegen gleich gut

G-Sync und Freesync sind Techniken, die Bildraten zwischen Grafikkarte und Gaming-Monitor synchronisieren und so für eine gleichmäßige und flüssige Darstellung ohne Bildfehler wie Bilderreißen (Tearing) und Bildruckler sorgen. Bei einigen WQHD-Modellen sind dabei trotzdem extrem hohe Bildwiederholraten bis zu 240 Hertz drin. Die beiden Techniken sind eigentlich proprietär, dass heißt G-Sync-Monitore wie der Viewsonic XG270QG profitieren von dieser Technik nur mit Grafikkarten auf Basis einer Nvidia-GPU, Freesync-Modelle wie der AOC Q27G2U nur mit Grafikkarten, die auf einen AMD-Grafikchip setzen. Seit einiger Zeit gibt es aber Gaming-Monitore die beide Techniken unterstützen wie etwa unser neuer Testsieger Asus ROG Strix XG279Q .

Vergleichstest: Die besten Gaming-Monitore mit UHD-Auflösung

G-Sync-Gaming-Monitore sind zudem 100 bis 200 Euro teurer, da die Nvidia-Technik ein teures Hardware-Modul im Bildschirm inklusive Lizenzgebühr voraussetzt, während AMDs Freesync auf einer kostenlosen Software-Lösung basiert. In unseren Test stellen wir zwischen den beiden Techniken keine nennenswerten Unterschiede hinsichtlich der Bildqualität fest.

Ergonomische Einstellmöglichkeiten sind ein Muss

Gaming-Monitore bieten zahlreiche ergonomische Einstellmöglichkeiten.
Vergrößern Gaming-Monitore bieten zahlreiche ergonomische Einstellmöglichkeiten.
© Asus

Moderne PC-Spiele sind fesselnde Unterhaltung, Stunden vergehen, ohne dass Sie es merken. Deswegen sind bei einem Gaming-Displays ergonomische Funktionen wie eine Höhenverstellung und Neigung des Bildschirms des Gaming-Monitors entscheidend für eine bequeme, nicht ermüdende Sitzhaltung. Modelle wie der AOC Agon AG271QG und der Viewsonic XG2703-GS bieten alle wichtigen ergonomischen Einstellmöglichkeiten, um den Bildschirm optimal an Ihre Bedürfnisse anzupassen.

Reaktionszeiten, Panel-Technik, Schnittstellen & elektronische Helferlein

Der Input Lag, also die zeitliche Verzögerung zwischen Signaleingabe und -verarbeitung, spielt bei modernen Gaming-Monitoren kaum mehr eine Rolle. Die Technik ist ausgereift, alle getesteten Monitore sind sehr schnell unterwegs. Das Gleiche gilt für die Reaktionszeiten - in unseren Praxis-Tests stellen wir jedenfalls keine sichtbaren Unterschiede zwischen den Testkandidaten fest. Anders sieht es bei der Panel-Technik aus. Monitore mit TN-Panel sind preiswerter als Geräte mit hochwertigem IPS-Panel, liefern aber hinsichtlich Kontrast und Farbwiedergabe und vor allem der Blickwinkelabhängigkeit schlechtere Ergebnisse.

IPS-Panels leiden dagegen unter dem bei Gamern berühmt berüchtigten „IPS-Glow“, einer Art „Überstrahlung“ in weißen und besonders hellen Bildbereichen. Das Backlight-Bleeding tritt dagegen bei allen Monitoren auf - es ist nichts anderes als eine ungleichmäßige Ausleuchtung des gesamten Bildschirmbereiches. Beim Gaming mit seinen schnellen Bildwechseln, fallen diese mehr oder weniger vorhandenen Bildfehler übrigens überhaupt nicht ins Gewicht. Alle getesteten Gaming-Monitore besitzen HDMI-Ports und die wichtige Displayport-Schnittstelle. Nur über den DP-Eingang lassen sich die hohen Bildraten bis 165 Hertz und darüber realisieren.

Die Displayport-Schnittstelle erlaubt Bildraten bis 165 Hertz
Vergrößern Die Displayport-Schnittstelle erlaubt Bildraten bis 165 Hertz

Die Hersteller statten ihre WQHD-Gaming-Monitore zudem mit diversen elektronischen Funktionen aus, die den Spielespaß und die Konzentration aufs Wesentliche erhöhen sollen. Blaulichtfilter, Hotkey-Tasten, Hotkey-Puck, Fadenkreuz-Overlays und Aufhellung dunkler Bereiche bieten die Testkandidaten. Die technischen Leistungsmerkmale gleichen sich bei den Testkandidaten, haben nur unterschiedliche Fantasienamen wie etwa „Visioncare“ beim Acer Predator XB271HU . Bei ihrer Kaufentscheidung ist also der persönliche Geschmack gefragt.

WQHD-Gaming-Monitore: teuer, aber ihr Geld wert

Billig sind die aktuellen WQHD-Monitore nicht, aber ihr Geld durchaus wert. Unser Testsieger Asus ROG Strix XG279Q kostet rund 670, der ebenfalls neu getestete Viewsonic XG270QG rund 740 Euro. Am günstigsten präsentiert sich unser Preis-Leistungs-Sieger AOC Q3279VWF mit einem Preis von unter 200 Euro.

Test-Fazit : Wer sich aktuell einen neuen Gaming-Monitor anschaffen will, sollte gleich zu einem WQHD-Modell greifen - sofern es die Leistung der Grafikkarte erlaubt. Dafür ist mindestens eine Grafikkarte mit Nvidia GTX 1060 oder AMD Radeon RX 570 erforderlich. WQHD-Bildschirme vereinigen alle Vorteile, die ein moderner Gaming-Monitor haben sollte. Sie bieten sehr schnelle Bildraten, die auch überaus rechenintensive Games flüssig und ohne Bildfehler auf den Bildschirm zaubern. Dazu besitzen sie eine sehr gute Bildqualität, die deutlich über der von Full-HD-Gaming-Monitoren liegt, ohne deren Vorteil einer kompakten Bilddiagonale, die volle Konzentration aufs Spielen erlaubt, zu verlieren.

Der Asus ROG Strix XG279Q zeigt dank moderner Technik eine ausgezeichnete Gaming-Performance. Er erreicht Bildraten bis 170 Hertz und unterstützt die G-Sync- wie die Freesync-Technik.
Vergrößern Der Asus ROG Strix XG279Q zeigt dank moderner Technik eine ausgezeichnete Gaming-Performance. Er erreicht Bildraten bis 170 Hertz und unterstützt die G-Sync- wie die Freesync-Technik.
© Asus

Testsieger: Asus ROG Strix XG279Q

Der Asus ROG Strix XG279Q ist ein WQHD-Gaming-Monitor der neuesten Generation und liefert eine tadellose Leistung. Die Bildqualität ist sehr gut und die Spiele-Performance bis zur maximalen Overdrive-Bildrate exzellent. Zudem arbeitet er mit Nvidia- wie mit AMD-Grafikkarten zusammen. Ergonomische Einstellmöglichkeiten komplettieren den positiven Gesamteindruck. Lediglich der Stromverbrauch - geschuldet der starken Helligkeit - ist recht hoch. Wie auch der Preis: Der Asus ROG Strix XG279Q kostet aktuell im Handel rund 670 Euro.

Ausführlicher Testbericht des Asus ROG Strix XG279Q

Die Bildqualität des AOC Q3279VWF überzeugt mit hohem Kontrast und guter Farbwiedergabe. Der 31,5-Zöller setzt auf die Freesync-Technik.
Vergrößern Die Bildqualität des AOC Q3279VWF überzeugt mit hohem Kontrast und guter Farbwiedergabe. Der 31,5-Zöller setzt auf die Freesync-Technik.
© AOC

Preis-Leistungs-Sieger: AOC Q3279VWF

Der AOC Q3279VWF bewährt sich im Test als guter Allround-Monitor im ansprechenden Design fürs Home-Office und Gelegenheitsspieler. Die Bildqualität überzeugt mit hohem Kontrast und guter Farbwiedergabe. Dank Freesync-Technik eignet sich der 31,5-Zöller auch als Gaming-Monitor. Die fehlenden ergonomischen Einstellmöglichkeiten schränken den Einsatz hinsichtlich professioneller Anwender ein. Dafür ist der Preis mit rund 200 Euro für das Gebotene richtig günstig.

Ausführlicher Testbericht des AOC Q3279VWF

Gigabyte Aorus CV27Q: Der WQHD-Monitor überzeugt durch einen gelungenes Gesamtpaket aus Design und hoher Gaming-Performance.
Vergrößern Gigabyte Aorus CV27Q: Der WQHD-Monitor überzeugt durch einen gelungenes Gesamtpaket aus Design und hoher Gaming-Performance.
© Gigabyte

Empfehlung der Redaktion

Der Gigabyte Aorus CV27Q erweist sich im Test als reinrassiger Gaming-Monitor, der selbst bei anspruchsvollen Games eine Top-Performance liefert. Die Bildqualität ist überzeugend, ein Input Lag nicht festzustellen und die Synchronisation mit der Freesync-2-Technik klappt auch noch bei hohen Bildwiederholraten fehlerfrei. Bei der gebotenen Leistung ist der aktuelle Preis von rund 430 Euro durchaus noch als preiswert einzustufen.

Ausführlicher Testbericht des Gigabyte Aorus CV27Q

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