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Test: Die besten Gaming-Monitore mit WQHD-Auflösung (1440p)

31.05.2017 | 18:43 Uhr |

Gaming-Monitore mit WQHD-Auflösung (1440p) mausern sich zum Standard in der Spieler-Szene. Sie stellen derzeit die beste Kombination aus möglichst hoher Auflösung und schneller Bildrate dar. Wir haben die besten Modelle im Test. Neu dabei im Vergleichstest ist der AOC Agon AG271QX, unser neuer Preis-Leistungs-Sieger.

Aktuelle WQHD-Gaming-Monitore (1440p) besitzen überwiegend eine Diagonale von 27 Zoll. Deutlich seltener sind Modelle mit 24 Zoll oder ganz große Displays bis hin zu 32 Zoll. Sie eignen sich praktisch für alle aktuellen Spiele-Sparten von E-Sport-Games über Egoshooter bis hin zu Strategie-Titeln. Zudem bietet die WQHD-Klasse aktuell die beste Kombination aus möglichst hohe Auflösung und Bildrate. Zudem müssen Sie nicht Unsummen für eine Grafikkarte mit passender Spiele-Leistung ausgeben. Alle WQHD-Gaming-Monitore im Test - inklusive Kurz-Fazit und Link zum besten Preis - können Sie sich bequem in der folgende Bildgalerie anschauen.

Schon bald dürften WQHD-Bildschirme mit ihren 2560 x 1440 Bildpunkten bei Spielern Full-HD-Displays als am häufigsten verwendete Auflösung ablösen. Diese Geräte erfreuen sich immer noch besonders bei E-Sportlern großer Beliebtheit, da sie dank ihres kompakten 24-Zoll-Bildschirms und der schnellen Bildraten von bis zu 240 Hertz volles Eintauchen in das Spiel garantieren. Die neuen WQHD-Modelle punkten allerdings mit einer deutlich höheren Auflösung und knackscharfem Bild bei kaum langsameren Bildraten von bis zu 165 Hertz und graben den Full-HD-Modellen so das Wasser ab. Zusätzlich punkten die 1440p-Bildschirme auch gegen die hochauflösenden UHD-Gaming-Monitore mit ihren 3840 x 2160 Pixel, die derzeit lediglich eine Bildrate von maximal 60 Hertz schaffen – zu langsam für schnelle anspruchsvolle Games.

Vergleichstest: Die besten Gaming-Monitore mit Full-HD-Auflösung

G-Sync versus Freesync: Teurer gegen gleich gut

G-Sync und Freesync sind Techniken, die Bildraten zwischen Grafikkarte und Gaming-Monitor synchronisieren und so für eine gleichmäßige und flüssige Darstellung ohne Bildfehler wie Bilderreißen (Tearing) und Bildruckler sorgen. Bei einigen WQHD-Modellen sind dabei trotdem extrem hohe Bildwiederholraten bis zu 165 Hertz drin. Die beiden Techniken sind proprietär, dass heißt G-Sync-Monitore wie der Asus Swift ROG PG279Q profitieren von dieser Technik nur mit Nvidia-, Freesync-Modelle wie etwa der Benq XL2730Zund der AOC Agon AG271QX nur mit AMD-Grafikkarten. G-Sync-Gaming-Monitore sind zudem 100 bis 200 Euro teurer, da die Nvidia-Technik ein kostspieliges Hardware-Modul im Bildschirmen voraussetzt, während AMDs Freesync auf einer Software-Lösung basiert. In unseren Test stellen wir zwischen den beiden Techniken keine nennenswerten Unterschiede hinsichtlich der Bildqualität fest.

Ergonomische Einstellmöglichkeiten sind ein Muss

Moderne PC-Spiele sind fesselnde Unterhaltung, Stunden vergehen, ohne dass Sie es merken. Deswegen sind bei einem Gaming-Displays ergonomische Funktionen wie eine Höhenverstellung und Neigung des Bildschirms des Gaming-Monitors entscheidend für eine bequeme, nicht ermüdende Sitzhaltung. Modelle wie der AOC Agon AG271QG und der Viewsonic XG2703-GS bieten alle wichtigen ergonomischen Einstellmöglichkeiten, um den Bildschirm optimal an Ihre Bedürfnisse anzupassen.

Gaming-Monitore bieten zahlreiche ergonomische Einstellmöglichkeiten.
Vergrößern Gaming-Monitore bieten zahlreiche ergonomische Einstellmöglichkeiten.
© Asus

Reaktionszeiten, Panel-Technik, Schnittstellen & elektronischen Helferlein

Der Input Lag, die zeitliche Verzögerung zwischen Signaleingabe und -verarbeitung, spielt bei modernen Gaming-Monitoren kaum mehr eine Rolle. Die Technik ist ausgereift, alle getesteten Monitore sind sauschnell. Das Gleiche gilt für die Reaktionszeiten - in unseren Praxis-Tests stellen wir jedenfalls keine sichtbaren Unterschiede zwischen den Testkandidaten fest. Anders sieht es bei der Panel-Technik aus. Monitore mit TN-Panel wie der Asus Swift ROG PG278Q sind preiswerter als Geräte mit hochwertigem IPS-Panel wie der Eizo Foris FS2735 und der Asus Swift ROG PG279Q, liefern aber hinsichtlich Kontrast und Farbwiedergabe und vor allem der Blickwinkelabhängigkeit schlechtere Ergebnisse.

IPS-Panels leiden dagegen unter dem bei Gamern berühmt berüchtigten „IPS-Glow“, einer Art „Überstrahlung“ in weißen und besonders hellen Bildbereichen. Das Backlight-Bleeding tritt dagegen bei allen Monitoren auf – es ist nichts anderes als eine ungleichmäßige Ausleuchtung des gesamten Bildschirmbereiches. Im realen Einsatz, beim Gaming mit seinen schnellen Bildwechseln, fallen diese mehr oder weniger vorhandenen Bildfehler übrigens überhaupt nicht ins Gewicht.
Alle getesteten Gaming-Monitore besitzen HDMI-Ports und die wichtige Displayport-Schnittstelle. Nur über den DP-Eingang lassen sich die hohen Bildraten bis 165 Hertz realisieren.

Die Displayport-Schnittstelle erlaubt Bildraten bis 165 Hertz
Vergrößern Die Displayport-Schnittstelle erlaubt Bildraten bis 165 Hertz

Die Hersteller statten ihre WQHD-Gaming-Monitore zudem mit diversen elektronischen Funktionen aus, die den Spielespaß und die Konzentration aufs Wesentliche erhöhen sollen. Blaulichtfilter, Hotkey-Tasten, Hotkey-Puck, Fadenkreuz-Overlays und Aufhellung dunkler Bereiche bieten die Testkandidaten. Die technischen Leistungsmerkmale gleichen sich bei den Testkandidaten, haben nur unterschiedliche Fantasienamen wie etwa „Visioncare“ beim Acer Predator XB271HU. Bei ihrer Kaufentscheidung ist also der persönliche Geschmack gefragt.

WQHD-Gaming-Monitore: Teuer, aber ihr Geld wert

Billig sind die aktuellen WQHD-Monitore nicht, aber ihr Geld durchaus wert. Am teuersten ist unser Testsieger Eizo Foris FS2735 mit einem Straßenpreis von aktuell knapp 960 Euro. Am günstigsten präsentiert sich unser Preis-Leistungs-Sieger AOC Agon AG271QX mit einem Preis von unter 500 Euro. Wer nicht so viel Geld für ein Gaming-Display übrig hat, sollte sich die Vorgängermodelle anschauen. Die bieten statt 144 nur 75 Hz Bildwiederholrate, sind aber dafür als Auslaufmodelle zu einem deutlich günstigeren Preis zu haben.

Fazit : Wer sich aktuell einen neuen Gaming-Monitor anschaffen will, sollte gleich zu einem WQHD-Modell greifen. Sie vereinigen alle Vorteile, die ein moderner Gaming-Monitor haben sollte. Sie bieten sehr schnelle Bildraten, die auch überaus rechenintensive Games flüssig und ohne Bildfehler auf den Bildschirm zaubern. Dazu besitzen sie eine sehr gute Bildqualität, die deutlich über der von Full-HD-Gaming-Monitoren liegt, ohne deren Vorteil einer kompakten Bilddiagonale, die volle Konzentration auf Spielen erlaubt, zu verlieren.

Der Eizo Foris FS2735 ist ein Gaming-Monitor der Spitzenklasse
Vergrößern Der Eizo Foris FS2735 ist ein Gaming-Monitor der Spitzenklasse

Testsieger: Eizo Foris FS2735

Der Eizo Foris FS2735 ist ein Gaming-Monitor der absoluten Oberklasse – und mit über 900 Euro auch entsprechend teuer. Der 27-Zöller mit WQHD-Auflösung basiert auf einem hochwertigen IPS-Panel, das schöne Farben, hohe Helligkeit und einen satten Kontrast bietet. Für Spieler sind daneben natürlich der Input Lag (Eingabeverzögerung) und die Reaktionszeiten am wichtigsten. Auch hier liefert das Eizo-Modell mit sehr geringen Werten eine Spitzenleistung ab. Selbst die schnellsten und anspruchsvollsten Spiele laufen flüssig und reaktionsschnell

Ausführlicher Testbericht des Eizo Foris FS2735

Der beste Preis: Eizo Foris FS2735

Der gaming-Monitor AOC Agon AG271QX bietet gute Spiele-Performance zum günstigen Preis
Vergrößern Der gaming-Monitor AOC Agon AG271QX bietet gute Spiele-Performance zum günstigen Preis

Preis-Leistungs-Sieger: AOC Agon AG271QX

Der AOC Agon AG271QX ist ein Gaming-Monitor, der in allen Testkategorien überzeugt. Der 27-Zöller bietet eine überzeugende Bildqualität, liefert auch bei anspruchsvollen modernen Spielen einen fehlerfreie Darstellung und lässt sich durch die vielfältigen ergonomischen Einstellmöglichkeiten optimal an den Spiele- beziehungsweise Arbeitsplatz anpassen. Lediglich der Stromverbrauch liegt auf höherem Niveau. Aufgrund des TN-Panels und der lizenzfreien Freesync-Technik gibt's den AOC Agon AG271QX aktuell zu einem Straßenpreis von vergleichsweise preisgünstigen 480 Euro.

Ausführlicher Testbericht des AOC Agon AG271QX

Der beste Preis: AOC Agon AG271QX

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