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Test: Das Tolino Epos im Überblick

08.01.2018 | 14:59 Uhr |

Das Tolino Epos will mit einem besonders großen Display für einen E-Book-Reader überzeugen. Wir verraten, ob das gelingt.

Mit Ausnahme einzelner Lesegeräte verfügen alle E-Book-Reader über ein nur sechs Zoll großes Display, so auch die bisherigen Kindle von Amazon. Mit dem 7,8-Zoll-Display des Epos schert das Tolino-Konsortium der deutschen Buchhandelsketten nun aus dieser Einheitsgröße aus. Damit bietet der Bildschirm fast 70 Prozent mehr Fläche als der weiterhin erhältliche Vorgänger Vision 4 HD.

Mit der Größe steigt auch das Gewicht von 175 auf 260 Gramm – obwohl sich die Akkukapazität von 1500 mhA auf 1200 mhA reduziert hat. In der Praxis sinkt dadurch die Laufzeit bei halber Displayhelligkeit von rund siebzig Stunden auf die Hälfte. Wer auf die Hintergrundbeleuchtung verzichtet, kann weiterhin mehrere Wochen ohne Nachladen lesen.

Tolino Epos: Zum besten Angebot

Davon abgesehen bietet der Epos aber viel Positives: ein gelungenes Bedienkonzept, einen einfachen Einkauf in verschiedenen E-Book-Shops, ein nicht spiegelndes Graustufendisplay mit 300 ppi Auflösung und aktueller E-Ink-Carta-Technik, eine automatische Anpassung des Weißtons an die Tageszeit und einen Wasserschutz.

Dazu lassen sich über das Onleihe-System Bücher aus über 3000 öffentlichen Bibliotheken ausleihen und Telekom-Hotspots kostenlos nutzen. Dagegen fehlt weiterhin eine Familienbibliothek, mit der mehrere Benutzer gekaufte E-Books lesen können.

Fazit

Ein E-Book-Reader mit deutlich größerem Bildschirm als bei den meisten Lesegeräten der Konkurrenz. Abgesehen von der mäßigen Akkulaufzeit, dem hohen Preis und dem höheren Gewicht, überzeugt das Gerät auf ganzer Linie.

Hersteller:  Tolino-Allianz

Pro

Contra

großes, gutes Display

keine Familienbibliothek

einfaches Kaufen und Ausleihen von Büchern

mäßige Akkulaufzeit

Hotspot-Nutzung gratis

Technische Daten

Display

7,8 Zoll, kapazitiver Touchscreen, nicht spiegelnd, 1404 x 1872 Pixel (300 ppi)

Größe und Gewicht

140 × 209 × 8,2 mm, 260 Gramm

Besonderheiten

variable Farbtemperatur („Smartlight“), Bibliotheksausleihe („Onleihe“), kann unter Wasser getaucht werden

Preis

(UVP des Herstellers) 249 Euro

Microsoft bringt den Nachfolger des Surface Pro 4 auf den Markt. Der heißt nicht Surface Pro 5, sondern schlicht Surface Pro. Und damit ist eigentlich schon klar: Echte Neuerungen darf man nicht erwarten, die Neuauflage bringt vor allem das Upgrade auf die Kaby-Lake-CPUs von Intel und damit mehr Performance und eine längere Akkulaufzeit. Daneben hat Microsoft den Kickstand und das Gehäuse leicht überarbeitet. Außerdem gibt's einen neuen Eingabestift und die Unterstützung für das Surface Dial - ein kreisrundes Eingabegerät, das schon vom Surface Studio bekannt ist. Wir haben das neue Surface Pro in diesem Video ausprobiert.
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