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Test: Acer Predator Cestus 500 - komfortable Gaming-Maus für Links- und Rechtshänder

30.05.2018 | 11:10 Uhr |

Test: Die Gaming-Maus Acer Predator Cestus 500 geht nicht nur mit einem aufregenden Design in den Test, sondern will auch Pluspunkte mit den robusten Omron-Switches sammeln.

Laut Herstellerangaben können wir das Klickverhalten der beiden Maustasten der Acer Predator Cestus 500 an unsere Bedürfnisse anpassen, was aufgrund der umschaltbaren Omron-Switches möglich ist. Doch auch das komfortable und symmetrische Design soll uns das Zocken noch angenehmer gestalten. Ob Acer Wort hält prüfen wir in diesem Test.

TEST-FAZIT: Acer Predator Cestus 500

Acer präsentiert uns mit der Predator Cestus 500 eine solide Gaming-Maus mit einer kantigen und aggressiven Optik, die nicht nur für Rechtshänder geeignet ist. Denn auch Linkshänder dürfen in den Genuss der knackig klickenden Omron-Schalter kommen, die über zwei umstellbare Klickvarianten verfügen.

Schön gelungen sind außerdem die Daumenschalter der Gaming-Maus. Diese stehen uns auf beiden Seiten der Maus zur Verfügung und lösen dank des strammen Druckpunktes nicht versehentlich aus. Um die symmetrische Nutzung der Cestus 500 noch mehr zu unterstreichen packt der Hersteller magnetische, wechselbare Seitenelemente in den Lieferumfang.

Etwas schade finden wir, dass die Acer Predator Cestus 500 durch und durch aus Kunststoff besteht und wir auch auf einen Materialwechsel in Form von gummierten Partien verzichten müssen.

Wir finden, dass die Gaming-Maus von Acer zuverlässig arbeitet und einiges an Features zu bieten hat, weshalb der aktuelle Straßenpreis von rund 90 Euro gerechtfertigt ist.

Pro:

+ symmetrisch für Links- und Rechtshänder

+ wechselbare Seitenpartien

+ umschaltbare Omron-Switches

Contra:

- nur Kunststoff

- je nach Grip-Style schwer erreichbare Daumentasten

Acer Predator Cestus 500 mit markanter Gaming-Optik

Auch wenn der Hersteller bei der Acer Predator Cestus 500 nur Kunststoff einsetzt, verfügt die Gaming-Maus über eine angenehme Haptik und markante Optik. Denn Acer schafft es, der Predator Cestus 500 ein aufregendes und kantiges Äußeres zu verleihen, ohne dass die Maus dabei allzu klischeehaft wirkt.

Die Acer Predator Cestus 500 hat ein kantiges Gaming-Design zu bieten.
Vergrößern Die Acer Predator Cestus 500 hat ein kantiges Gaming-Design zu bieten.
© Acer

Die strukturierten Seitenpartien lassen sich dank der magnetischen Befestigung ganz einfach lösen und durch ergonomisch geformte, mitgelieferte Elemente ersetzen. Diese schaffen auf beiden Seiten eine zusätzliche Ablage für den Daumen oder kleinen Finger. Zudem ist die Maus auf beiden Seiten mit strammen Daumentasten ausgestattet, denn aufgrund der symmetrischen Form ist die Acer Predator Cestus 500 nicht nur für Rechts-, sondern auch für Linkshänder geeignet.

Dank beidseitiger Daumentasten und wechselbaren, magnetischen Seitenelementen, ist die symmetrische Gaming-Maus nicht nur für Rechts-, sondern auch für Linkshänder geeignet.
Vergrößern Dank beidseitiger Daumentasten und wechselbaren, magnetischen Seitenelementen, ist die symmetrische Gaming-Maus nicht nur für Rechts-, sondern auch für Linkshänder geeignet.
© Acer

Insgesamt liegt die Acer Predator Cestus 500 angenehm in der Hand und lässt sich leicht führen, egal welche Griff-Art Sie anwenden. Denn sowohl mit dem Plam-Grip, als auch mit dem Claw- und Fingertip-Grip kommen wir gut mit der Gaming-Maus zurecht. Lediglich die Daumentasten liegen für letztere beiden Grifftypen etwas zu weit vorne und lassen sich so schwerer erreichen.

Acer stattet die Predator Cestus 500 mit einem üppigen Lieferumfang aus, der außerdem eine Aufbewahrungstasche beinhaltet.
Vergrößern Acer stattet die Predator Cestus 500 mit einem üppigen Lieferumfang aus, der außerdem eine Aufbewahrungstasche beinhaltet.

Gut gelungen: Zwar lösen alle vier Daumenschalter vergleichsweise stramm aus, doch gerade deshalb kommt es zu keinen Fehleingaben bei den Tasten auf der gegenüberliegenden Seite.

Besonders für Spieler ist eine zuverlässige, präzise und umfangreich ausgestattete Gaming-Maus extrem wichtig. Sie sollte nicht nur eine hohe Abtastrate aufweisen, sondern je nach Spieler-Typ auch Zusatztasten haben, die sich individuell belegen lassen. Und ein bisschen Blink-Blink darf es heutzutage ja auch gerne noch sein - aber dem RGB-Trend entzieht sich sowieso fast kein Hersteller mehr. Fritz hat neun aktuelle Gaming-Mäuse von günstig bis teuer getestet und verrät Euch in diesem Video, welches die besten sind.

► Der ausführliche Vergleichs-Test auf pcwelt.de:
www.pcwelt.de/2188834

► VicTsing Mini Gaming-Maus: amzn.to/2Hl45wu
► BenQ Zowie FK1+: amzn.to/2EJZVZK
► Razer Basilisk: amzn.to/2Hoeo2U
► Corsair Dark Core RGB SE: amzn.to/2HzYqAi
► Asus ROG Pugio: amzn.to/2GZR0ZY
► Logitech G903: amzn.to/2quF1JW
► Roccat Kone Aimo: amzn.to/2JLTf0X
► Rapoo V26S: amzn.to/2GW0Agu
► Steelseries Rival 600: amzn.to/2qwWEIP


Gaming-Maus mit umschaltbarem Klickverhalten

Auf der Unterseite der Acer Predator Cestus 500 befinden sich zwei Schieberegler, die für die Umschaltung der Maustasten zuständig sind und deren Druckpunkt verändern. Auf der Einstellung „50M“ können wir ein vergleichsweise empfindliches Klickverhalten feststellen, wobei die Schalter recht flott reagieren und so bestens für schnelle Shooter geeignet sind.

Dank zwei Regler auf der Unterseite können wir das Klickverhalten der einzelnen Maustaste verändern.
Vergrößern Dank zwei Regler auf der Unterseite können wir das Klickverhalten der einzelnen Maustaste verändern.

Bei „20M“ erhöht sich der benötigte Kraftaufwand aber nur minimal, weshalb wir erst nach längerem Testen einen leichten Unterschied feststellen. Schön finden wir, dass wir beide Tasten unabhängig voneinander anpassen können, jedoch dürfte - für unseren Geschmack - die Änderung etwas deutlicher ausfallen.

Doch nicht nur die Klicks der Maustasten fallen knackig aus, sondern auch die des beleuchteten Mausrads, denn es lässt sich ohne großen Kraftaufwand schnell auslösen.

Die Predator-Quartermaster-Software ist übersichtlich gestaltet und wir finden uns schnell zurecht.
Vergrößern Die Predator-Quartermaster-Software ist übersichtlich gestaltet und wir finden uns schnell zurecht.

Software: Predator Quartermaster

Nach einer längeren Suche auf der Acer-Homepage konnten wir die richtige Software für die Acer Predator Cestus 500 dann letztendlich finden und installieren. Sie ermöglicht uns unter anderem fünf Mausprofile nach unseren Wünschen zu konfigurieren und direkt auf dem Gerät zu speichern. Zudem stehen uns acht Beleuchtungseffekte zur Verfügung, die wir farbig gestalten können, genau wie die drei unabhängigen RGB-Zonen der Gaming-Maus.

Bis auf die linke Maustaste können wir alle Schalter frei belegen.
Vergrößern Bis auf die linke Maustaste können wir alle Schalter frei belegen.

Die insgesamt 7.200 DPI des optischen Sensors sind standardmäßig auf sechs Stufen aufgeteilt, die wir uns in der Anwendung nach unseren Bedürfnissen anpassen und farblich gestalten können. Denn die kurz aufleuchtenden RGB-Beleuchtung dient als Indikator, welchen DPI-Wert wir aktuell ausgewählt haben.

Die RGB-Beleuchtung dient zusätzlich als Indikator für die Umstellung der DPI-Stufen.
Vergrößern Die RGB-Beleuchtung dient zusätzlich als Indikator für die Umstellung der DPI-Stufen.
© Acer

Die Software ist sehr übersichtlich gestaltet, wir finden uns schnell und problemlos zurecht.

Technische Daten

Acer Predator Cestus 500

Maße (H x B x T)

40,3 x 96,4 x 124,4 Millimeter

Tastenanzahl

8

Frei belegbar

Ja (bis auf die Linke Maustaste)

Sensortyp

optisch

Maximale Auflösung in DPI

7.200

Polling-Rate

1.000 Hz (1 ms)

Profil- /Makrofunktion

Ja

Verbindung

USB-Kabel

Weitere Ausstattung / Besonderheiten

drei Zonen RGB-Beleuchtung / DPI-Schalter / Daumentasten / kostenlose Software / wechselbare, magnetische Seitenpartien

Allgemeine Daten

Testkategorie

Peripherie

Hersteller

Acer

Internetadresse

www.acer.com

Preis (unverbindliche Preisempfehlung)

95,85 Euro

Garantie

24 Monate

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