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Tesla verklagt Whistleblower auf 167 Mio. Schadenersatz

12.12.2018 | 15:44 Uhr | Denise Bergert

Tesla hat den ehemaligen Mitarbeiter und Whistleblower Martin Tripp auf Schadenersatz in Höhe von 167 Millionen US-Dollar verklagt.

Im Sommer hatte Martin Tripp, der in einer von Teslas Gigafactories in den USA beschäftigt war, den E-Auto-Hersteller bei der US-Börsenaufsicht SEC angezeigt . Er ging außerdem mit empfindlichen Informationen an die Öffentlichkeit. Laut Tripp soll Tesla in seinen Autos fehlerhafte Batterien und als Schrott deklarierte Teile verbaut haben, um die Produktionsziele zu erreichen.

Tesla-Chef Elon Musk bezeichnet Tripp als Saboteur und hat mittlerweile eine Schadenersatzklage gegen den ehemaligen Mitarbeiter eingereicht. Laut Tesla soll Tripp die Software im Produktionssystem sabotiert und Firmendaten gestohlen haben. Diese Daten soll Tripp dann unter falscher Darstellung an die Medien weitergegeben haben. Tesla fordert nun 167 Millionen US-Dollar Schadenersatz von Tripp.

Tripp selbst sieht sich als Whistleblower. In der Tesla-Gigafactory habe er so viele Missstände gesehen, dass er diese nicht geheimhalten konnte, erklärte der Ex-Mitarbeiter im Sommer. Dabei räumte er selbst ein, interne Dokumente erlangt zu haben, um seine Behauptungen zu belegen.

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