2332424

Tesla: Server wurden von Hackern gekapert

21.02.2018 | 13:03 Uhr |

Die von den Servern gestohlenen Daten sind laut Hersteller nicht sensibel. Für Hacker könnte die Rechenleistung interessanter sein.

Hacker haben sich Zugang zum Cloud-Account des Autobauers Tesla verschafft. Dort hatten sie Zugriff auf sensible Daten wie die Fahrzeugtelemetrie. Nach Angaben der Sicherheitsfirma Redlock hatte Tesla die Anmeldeoberfläche zu einem Konto des Amazon Web Service (AWS) aus dem Internet erreichbar gemacht und eine Kubernetes-Konsole nicht ausreichend geschützt. Redlock informierte den Autobauer sofort über diese Sicherheitslücke. 

Laut Tesla seien keine Kundendaten gestohlen worden. Man habe die Lücke wenige Stunden später geschlossen. Die entwendeten Telemetriedaten stammen laut Hersteller von ausschließlich intern genutzten Testfahrzeugen. Redlock geht davon aus, dass der Diebstahl von Daten für Hacker mittlerweile deutlich weniger interessant geworden ist als das heimliche Minen von Kryptowährungen auf den gekaperten Servern. Das Unternehmen geht davon aus, dass 58 Prozent aller Cloud-Dienste wie AWS, Microsoft Azure oder Google Cloud von ihren Kunden über eine öffentlich zugängliche Anmeldeoberfläche erreichbar sind. Bei acht Prozent sei es schon zu Cryptojacking-Vorfällen gekommen, bei denen Hacker die gemietete Rechenleistung unrechtmäßig zum Erzeugen von Kryptowährungen verwendet hätten. Den Cloud-Konten würde es noch an ausreichenden Schutzmaßnahmen fehlen. 

Whereisroadster: Hier verfolgen Sie Elon Musks Tesla durch das Weltall
 

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
2332424