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Tesla Model Y: Neues Elektro-Crossover mit Fertigungs-Revolution

03.05.2018 | 14:23 Uhr |

Nach S, X und 3 kommt Y. Tesla will 2020 die Produktion seines elektrischen Crossover-Fahrzeugs starten. Ohne 12-Volt-Akkus und mit einer Fertigungs-Revolution.

Als Crossover bezeichnet man in der Regel ein Auto, das optisch eine Kombination aus Limousine und Sport Utility Vehicle (SUV; umgangssprachlich auch als „Hausfrauen-Panzer“ verspottet) darstellt. Also ein Auto mit höherer Sitzposition und großzügigem Platzangebot; meist lässt sich auch die Anzahl der verfügbaren Sitze variieren. Allradantrieb fehlt dagegen oft beziehungsweise kostet Aufpreis.

Tesla plant ein derartiges Crossover-Fahrzeug als nächstes PKW-Modell. Model Y soll das Elektro-Auto heißen, wie The Verge schreibt. Frühestens 2020 will Tesla mit der Produktion des Model Y beginnen, wie Musk klarstellte. Das Model Y soll auf der gleichen Architektur wie das Model 3 basieren.

Bis dahin muss Tesla aber noch einiges an Geld in die Entwicklung des Model Y investieren. Bisher habe Tesla vor allem für das Design des neuen Modells Geld ausgegeben.

Mit dem Model Y soll eine „Fertigungs-Revolution“ verbunden sein, wie Tesla-Chef Elon Musk verkündet. Musk will beim Model Y die Probleme vermeiden, die Tesla derzeit mit der Produktion des Model 3 erlebt.

Tesla will beim Model Y zudem das 12-Volt-Batteriesystem loswerden, das es bisher verwendet. Tesla will dadurch die Länge der Verkabelung reduzieren und den gesamten Produktionsprozess vereinfachen. Denn die Kabelstränge müssen von Hand in den Fahrzeugen verlegt werden. Reduziert sich die Menge und Länge der Kabel, dann kann Tesla den Automatisierungsgrad steigern – wobei Elon Musk aber erst kürzlich gesagt hat, dass Tesla es zuletzt mit der Automatisierung übertrieben habe und jetzt wieder verstärkt auf menschliche Arbeitskraft bei der Model-3-Produktion setzen würde . Doch langfristig will Tesla ganz offensichtlich auf mehr Roboter und mehr Automatisierung setzen.

Derzeit habe Tesla in seiner Fabrik in Fremont aber gar keine Kapazitäten und keinen Platz frei für die Produktion des neuen Modells. Deshalb dürfte es nötig sein, das Model Y an einem anderen Standort zu fertigen. Wo das sein könnte, ließ Musk offen.

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