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Tesla löst Bremsproblem mit Software-Update

01.06.2018 | 16:41 Uhr |

Tesla stimmt die US-Verbraucherschutzorganisation Consumer Reports bei ihrem Testergebnis um.

Bei einem Test des Tesla Model 3 hatte die US-Verbraucherschutzorganisation Consumer Reports Mitte Mai aufgrund von „inkonsistentem Bremsverhalten“ keine Kaufempfehlung für das E-Auto ausgesprochen. Bei einem ersten Anlauf war der Bremsweg kürzer als von Tesla angegeben, bei allen folgenden Tests jedoch deutlich länger.

Tesla reagierte umgehend auf die angesprochenen Mängel und konnte eigenen Aussagen zufolge einen Algorithmus für das Antiblockiersystem als Fehlerquelle ausmachen. Tesla kündigte ein Software-Update an, das den Fehler beseitigen sollte. Die Firmware wurde in den vergangenen Tagen ausgeliefert und das Model 3 nach dem Update von Consumer Reports erneut getestet.

Die Tester von Consumer Reports zeigten sich von der Wirkung des Over-the-Air-Updates begeistert. Der Bremsweg im Zuge einer Vollbremsung hatte sich bei einer Geschwindigkeit von umgerechnet 96,5 km/h um rund sechs Meter verkürzt. Dieses Ergebnis konnte das Model 3 auch über mehrere Tests hinweg halten. Damit bekommt das E-Auto von Consumer Reports nun doch noch eine Kaufempfehlung . Die Kritik von Consumer Reports an den zu lauten Windgeräuschen und den unbequemen Rücksitzen bleibt jedoch auch weiterhin bestehen. Tesla-Chef Elon Musk bestätigte gegenüber der Verbraucherschutzorganisation, dass bereits Produktionsschritte umgestellt worden seien, um auch diese Kritikpunkte auszumerzen.

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