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Tesla-Batterie entzündet sich nach Unfall

27.06.2018 | 13:36 Uhr |

Nach einem tödlichen Unfall in Florida hat sich die Batterie des Tesla-Unfallwagens gleich zwei Mal selbst entzündet.

Die Batterie eines E-Autos kann nach einem Unfall für Rettungskräfte und Unfallopfer gefährlich werden. Wie gefährlich, zeigt ein aktueller Bericht des US-amerikanischen National Transportation Safety Board (NTSB). Die Behörde hat einen Unfall untersucht, der sich am 8. Mai mit einem Tesla Model S ereignete. An Bord waren drei Teenager, die in einer gefährlichen Kurve die Kontrolle über den Wagen verloren und mit über 180 km/h gegen eine Grundstücksmauer prallten. Während des Unfalls stieß der Tesla noch ein zweites Mal gegen die Mauer, wobei die Batterie des E-Autos laut Zeugenberichten Feuer fing.

Als Rettungskräfte wenig später am Unfallort eintragen, stand der Tesla bereits in Flammen. Zwei der Fahrzeuginsassen starben bei dem Crash, ein dritter überlebte schwerverletzt. Die Feuerwehr benötigte mehr als 1.000 Liter Wasser und Schaum, um den brennenden Wagen zu löschen. Als der mittlerweile komplett ausgebrannte Tesla auf den Abschleppwagen geladen wurde, entzündete sich die Batterie erneut selbst, konnte jedoch innerhalb weniger Minuten wieder gelöscht werden. Eine weitere Selbstentzündung ereignete sich beim Abladen des Unfallwracks. Auch dieses Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Warum sich die zerstörte Batterie des Tesla Model S mehrmals selbst entzündete, darüber sind sich die Experten des NTSB noch im Unklaren.

Der Unfall ist nicht der erste Vorfall, bei dem sich eine Tesla-Batterie selbst entzündet. Bei einem Unfall mit einem Model X SUV in Mountain View, Kalifornien, fing der Akku des Unfallwagens nach fünf Tagen auf dem Schrottplatz erneut überraschend Feuer. Schauspielerin Mary McCormack veröffentlichte Mitte Juni ein Video , in dem der Tesla ihres Ehemanns in Flammen steht. Der Wagen war jedoch nicht in einen Unfall verwickelt. Er fing völlig unvermittelt parkend am Bordstein Feuer. Tesla bezeichnete diesen Zwischenfall bei einer Stellungnahme damals als „außerordentlich ungewöhnlich“.

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