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Täuschungsvorwürfe: FBI-Untersuchung bei Tesla

29.10.2018 | 15:15 Uhr | Denise Bergert

Das FBI untersucht, ob E-Auto-Bauer Tesla Investoren mit seinen Model-3-Produktionszielen getäuscht haben könnte.

Das FBI untersucht aktuell die Produktionszahlen von Teslas Model 3. Laut einem Bericht des Wall Street Journal ist diese Untersuchung Teil von andauernden strafrechtlichen Ermittlungen. Tesla wird vorgeworfen, Investoren bei den Prognosen zu den Model-3-Produktionszahlen getäuscht zu haben. Elon Musk soll bereits im vergangenen Jahr bewusst gewesen sein, dass Tesla die angestrebten Produktionszahlen gar nicht habe erreichen können. Das Unternehmen habe jedoch an seinen Prognosen festgehalten und damit möglicherweise Investoren in die Irre geführt.

Laut dem Wall Street Journal prüft das FBI die Produktionszahlen zurück bis ins vergangene Jahr. Weiterhin wurden den Angaben zufolge mehrere ehemalige Tesla-Mitarbeiter um eine Aussage gebeten. Tesla bestreitet, dass es derartige Vorladungen gibt, bestätigt jedoch, dass das Unternehmen Informationen zu CEO Elon Musks öffentlichen Aussagen zu den Produktionszahlen an das Justizministerium weitergeleitet habe.

Erst kürzlich hatte Elon Musk sein Unternehmen mit einem Tweet in Schwierigkeiten gebracht. Im August teilte er per Twitter mit, Tesla von der Börse nehmen zu wollen. Diese Behauptung kostete Tesla mehr als 40 Millionen US-Dollar im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung wegen Betrugs.

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