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Systemwiederherstellungspunkte und Schattenkopien löschen

03.07.2017 | 15:10 Uhr |

Schaffen Sie zusätzlich Platz auf Ihrer Festplatte, indem Sie alte Systemwiederherstellungspunkte und Schattenkopien löschen.

Die in Windows integrierte Systemwiederherstellung ist praktisch, weil sie den Computer über einen sogenannten Systemwiederherstellungspunkt in einen früheren Status zurücksetzt. Solche Wiederherstellungspunkte werden automatisch erstellt, wenn Sie eine neue App, einen neuen Treiber oder ein Windows-Update installieren. Alternativ können Sie einen Wiederherstellungspunkt auch manuell anlegen, bevor Sie irgendeine andere „heikle“ Änderung oder Anpassung am Rechner vornehmen.

Einschalten und auch konfigurieren lässt sich die Systemwiederherstellung, wenn Sie in Windows 10 „Systemwiederherstellung“ in das Suchfeld eintippen und je nach Konfiguration dem oder einem der Treffer folgen. Alternativ drücken Sie die Tastenkombination Windows-Pause, und klicken dann links in der Aufgabenleiste auf „Computerschutz“. Hier lässt sich die Schutzfunktion für jedes Laufwerk einzeln einschalten, über „Konfigurieren“ legen Sie zudem den maximal für diesen Zweck zulässigen Platz auf der Festplatte fest. Und genau da beginnt auch das Problem, denn die Wiederherstellungspunkte beanspruchen zum Teil sehr viel Platz, was vor allem auf einem SSD-Datenträger problematisch sein kann. Zum Löschen unnötiger Sicherungen existiert aber eine komfortable Lösung.

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So geht’s: Vorausgesetzt Ihr Rechner lief zuletzt problemlos, können Sie sämtliche Wiederherstellungspunkte – bis auf den letzten und damit aktuellen natürlich – mit einer versteckten Funktion löschen. Anders als mit der Schaltfläche „Löschen“ im soeben beschriebenen Konfigurationsmenü werden damit eben nicht alle Sicherungspunkte gelöscht, vielmehr bleibt der letzte und damit wichtigste bestehen.

Dazu rufen Sie über Eintippen von „Datenträgerbereinigung“ in das Suchfeld die gleichnamige Windows-Funktion auf. Im nächsten Schritt wählen Sie das meist mit „(C:)“ bezeichnete Systemlaufwerk und fahren mit „OK“ fort. Je nach Konfiguration und Hardware und Hardware-Ressourcen dauert es einen Moment, bis Windows die zu löschenden Elementen auflistet – die Systemwiederherstellungspunkte sind hier allerdings noch nicht dabei! Vielmehr nutzen Sie jetzt die unten eingeblendete Schaltfläche „Systemdateien bereinigen“ und starten damit die Datenträgerbereinigung ein zweites Mal. Erst jetzt erscheint neben der gerade genannten Auflistung eine zweite mit „Weitere Optionen“ bezeichnete Registerkarte, auf die Sie nun wechseln. Hier klicken Sie auf die untere der beiden „Bereinigen“-Schaltflächen, um bis auf den letzten alle Wiederherstellungspunkte zu löschen.

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Hinweis: Über diesen Weg werden unter Umständen auch Schattenkopien gelöscht. Dies ist aber nur relevant, wenn Sie diese Funktion überhaupt nutzen.

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