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Studie: Millenials besonders anfällig für Computer-Betrugsmaschen

15.10.2018 | 14:49 Uhr |

Laut einer Microsoft-Studie werden besonders unter 40-Jährige leicht Opfer von sogenannten Tech Support Scams.

Windows-Entwickler Microsoft hat in einer aktuellen Studie sogenannte Tech Support Scams untersucht. Bei dieser Betrugsmasche geben sich Betrüger als Mitarbeiter von Software- und Technik-Konzernen aus, um das Vertrauen ihrer ahnungslosen Opfer zu gewinnen. Aktuell warnt beispielweise die Polizeit vor einer neuen Betrugswelle mit angeblichen Microsoft-Anrufen . Gelingt dies, ergaunern sich die Betrüger meist Passwörter oder Kreditkartendaten. Laut Microsoft werden besonders Jüngere von dieser Masche schnell aufs Glatteis geführt. Bei mehr als der Hälfte der Internetnutzer in Deutschland kam es in diesem Jahr zumindest zu einem Betrugsversuch. Ganze 76 Prozent der Menschen, denen bei einem Tech Support Scam auch ein finanzieller Schaden entstanden ist, seien laut Microsoft jünger als 38 Jahre gewesen. Im Vergleich zum Jahr 2016 fielen mit 13 Prozent in diesem Jahr auch mehr Menschen auf die Betrugsmasche herein. Vor zwei Jahren waren es nur 7 Prozent.

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Für seine Studie hat Microsoft 16.000 volljährige Internet-Nutzer in 16 Ländern befragt. Monatlich erhalte der Redmonder Konzern mehr als 11.000 Beschwerden über weltweite Betrugsversuche. Mit einem Team aus 30 Ländern geht das Unternehmen gegen Tech Support Scams vor. Microsoft betont, Nutzer selbst nie telefonisch zu kontaktieren. Ist also ein vermeintlicher Microsoft-Mitarbeiter in der Leitung, sollte das Gespräch so schnell wie möglich beendet werden. Nutzer sollten zudem auf keinen Fall auf unerwünschte Pop-Ups am PC klicken.

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