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Studie: Jugendliche sehen Handy als besten Freund

22.02.2018 | 16:49 Uhr |

Eine aktuelle Studie von Motorola zeigt, wie abhängig Nutzer zwischen 16 und 65 Jahren von ihrem Smartphone sind.

Handy-Sucht wird gerade bei Jugendlichen zu einem immer größeren Problem. Aber auch ältere Nutzer sind nicht davor gefeit. Wie es tatsächlich um das Smartphone-Nutzungsverhalten unterschiedlicher Generationen bestellt ist, hat Motorola in einer aktuellen Studie untersucht. Dafür wurden in Zusammenarbeit mit der Verhaltensforscherin Dr. Nancy Etcoff und dem Forschungsinstitut Ipsos 4.418 Menschen im Alter zwischen 16 und 65 Jahren aus Frankreich, den USA, Indien und Brasilien befragt.

Die Studie zeigt, dass sich viele Menschen mittlerweile abhängig von ihrem Smartphone fühlen. Ein Drittel der Teilnehmer verbringt sogar lieber Zeit mit dem Mobilgerät als der eigenen Familie. Beim Jahrgang der 18- bis 23-Jährigen betrachten ganze 23 Prozent ihr Smartphone als besten Freund. Ein Großteil der Befragten ist sich der Gefahren von Handy-Sucht und ihrer eigenen Verhaltensweisen jedoch bewusst. Rund 60 Prozent gaben an, sie hätten gerne einen Lebensbereich, der vom Smartphone getrennt sei. Die Befragten wünschen sich weniger Zeit mit ihrem Handy. Das zwanghafte Einschalten und nach Benachrichtigungen schauen stört ebenfalls einen Großteil der Studienteilnehmer. Viele Nutzer erhoffen sich von einer geringeren Handy-Nutzung mehr Glück. Wie es um ihre Handy-Sucht bestellt ist, können Smartphone-Besitzer mit der Motorola-Umfrage selbst überprüfen .

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